Hans Bender Ausgewählte Werke in 5 Bänden:
Bd. 1: Jene Trauben des Zeuxis Aufzeichnungen
Bd. 2: Verweilen, gehen Gedichte in vier Zeilen
Bd. 3: Wunschkost Roman
Bd. 4: Der Hund von Torcello 32 Geschichten
Bd. 5: Eine Sache wie die Liebe Roman

Rose Ausländer – Hans Bender: Briefe und Dokumente 1958-1995

Bernhard Albers (Hrsg.): Jahrgang 1919 Michael Guttenbrunner · Hans Bender · Horst Krüger

 

 

 
Jahrgang 1919
Michael Guttenbrunner · Hans Bender · Horst Krüger

Hrsg. Bernhard Albers
144 S., brosch., 2. Auflage 2010
ISBN 978-3-89086-492-1 ISBN 3890864929
€ 30,-   beim Verlag bestellen
ISBN 978-3-89086-509-6 ISBN 9783890865096
 

 

Aus dem Inhalt:

Bernhard Albers:  Glückliche Kindheit

I   Kindheit
Hans Bender:  Das Gasthaus
Hans Bender:  Die Klosterschule

II   Jugend
Bernhard Albers:  Im Machtgehege
Michael Guttenbrunner:
Albin Zollinger und Ludwig Hohl · Ivan Cankar · Februar 1934 · Erster Weg in Wien · Ludwig von Ficker · Arierprivilegium/Rossauerlände · 20. Juli 1944 · Kriegsgerichte · Die Deutschen

Bernhard Albers:  Hunger auf Welt
Karl Schwedhelm:  Auch eine «Schule der Nation»
Rudolf Hartung:  Erfahrungen eines begabten Reisenden
Rudolf Hartung:  Porträts von Städten und Ländern
Rudolf Hartung:  In den Lebensräumen Unsterblicher

III   Alter
Horst Krüger:  Kurzgefaßter Lebenslauf
Horst Krüger:  Sommer des Lebens
Horst Krüger:  Im Appartmenthaus

IV   Über Michael Guttenbrunner
Karl-Markus Gauß:  Von nah, von fern.
Frank Schablewski:  Selbstläufer. Ein Dramolett.
Reinhard Kiefer:  «Opferholz» oder Vom Arbeiten
Christian Teissl:  Ein Blatt für Michael Guttenbrunner
Konstantin Kaiser:  Abschied von Michael Guttenbrunner

 
Titel von Bernhard Albers

Titel von Michael Guttenbrunner

 

 

 

 
Rose Ausländer – Hans Bender
Briefe und Dokumente
1958–1995

Hrsg., Vor- und Nachwort von Helmut Braun
(Bukowiner Literaturlandschaft Bd. 48)
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 71)
168 S., fadengeh., 2009
ISBN 978-3-89086-517-1 ISBN 3890865178
€ 25,-   im Buchhandel bestellen
 
 

 

Die Korrespondenz von Rose Ausländer und Hans Bender spiegelt die Beziehung zwischen einer Lyrikerin und einem Herausgeber und Kritiker, die sich beide schätzen, deren Briefe aber fast durchgängig den Charakter einer «geschäftlichen» Verbindung aufzeigen. Da ist die Dichterin, die zunächst in Deutschland vollkommen unbekannt ist (1959) und dem Herausgeber ihre allererste gedruckte Publikation hier verdankt. Die später, vor allem in der Zeit von 1971 bis 1976, trotz mehrerer Buchpublikationen ein literarischer Geheimtipp bleibt und um zumindest in Leserkreisen, die sehr an neuer Literatur interessiert sind, in Erinnerung zu bleiben, auf Drucke ihrer Gedichte in Literaturzeitschriften, Jahrbüchern und Anthologien angewiesen ist. Ihr Briefpartner ist der angesehene Herausgeber eben solcher Publikationen, den sie mit ihren Texten «versorgt», gelegentlich gar überschüttet, immer wieder auf Veröffentlichungen drängend, mit wenig Verständnis für die Situation, in der er sich befindet, der möglichst vielen Autoren gerecht werden will und muss.

Bukowiner Literaturlandschaft

Weitere Rimbaud-Taschenbücher

 

 

 

 
Hans Bender
Eine Sache wie die Liebe

Roman
(Ausgewählte Werke in 5 Bänden Bd. 5)
156 S., geb., 2008
ISBN 978-3-89086-543-0 ISBN 3890865437
€ 29,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Hans Bender, 1919 in Mühlhausen/Kraichgau geboren, lebt seit 1959 in Köln. Nach der Kriegsgefangenschaft Fortsetzung des Studiums der Literatur- und Kunstgeschichte in Heidelberg, Herausgeber der Literaturzeitschriften Konturen und Akzente sowie zahlreicher Anthologien. Veröffentlichte Gedichte, Kurzgeschichten, Erzählungen, zwei Romane und Aufzeichnungen, Mitglied der Akademie der Künste Berlin und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz. Zahlreiche Aus­zeichnungen, zuletzt Kulturpreis Köln 2000 sowie Ehren­gabe 2006 der Deutschen Schillerstiftung von 1859, Weimar.

Beim Wiederlesen längst vergessen geglaubter Bücher scheint häufig ein Blitz der Erkenntnis auf, der zwar geleuchtet, doch nie so richtig gezündet hatte. Mir ist es jetzt bei der Lektüre von Hans Benders erstem Roman «Eine Sache wie die Liebe» so ergangen: Was mir beim ersten Lesen in den fünfziger Jahren nur als zarte Liebesgeschichte erschienen war, gewann nun eine neue Dimension hinzu.

Es geht mir also bei der Betrachtung dieses Romans nicht nur um die lapidare Erzählkunst Hans Benders, sondern um die Hellsichtigkeit des Autors, die Liebe – von der er erzählt – in der sich neu konstituierenden Gesellschaft der Nachkriegszeit als das zu benennen, zu dem sie geworden ist. Ich spreche auch nicht vom Inhalt des Romans, vom Studenten Robert, der das scheue Flüchtlingsmädchen liebt, zum Studieren in die Ferne reist, andere Arten und Weisen der Liebe kennenlernt und dabei seine Jugendliebe wieder verliert, sondern von Benders Fähigkeit, dieses Phänomen in seiner zeittypischen Verflechtung erzählend zu vergegenwärtigen.

Ludwig Harig

 

 

 
Hans Bender
Der Hund von Torcello

32 Geschichten
(Ausgewählte Werke in 5 Bänden Bd. 4)
264 S., geb., 2007
ISBN 978-3-89086-571-3 ISBN 3890865712
€ 39,-   im Buchhandel bestellen
 
 

 

Hans Bender, 1919 in Mühlhausen/Kraichgau geboren, lebt seit 1959 in Köln. Nach der Kriegsgefangenschaft Fortsetzung des Studiums der Literatur- und Kunstgeschichte in Heidelberg, Herausgeber der Literaturzeitschriften Konturen und Akzente sowie zahlreicher Anthologien. Veröffentlichte Gedichte, Kurzgeschichten, Erzählungen, zwei Romane und Aufzeichnungen, Mitglied der Akademie der Künste Berlin und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz. Zahlreiche Aus­zeichnungen, zuletzt Kulturpreis Köln 2000 sowie Ehren­gabe 2006 der Deutschen Schillerstiftung von 1859, Weimar.

Lieber Hans Bender, ich habe Ihre Erzählung «Die Wölfe kommen zurück», die mich, als ich sie zum ersten mal las, in einer der ersten Akzente-Nummern, so beeindruckt hat, jetzt noch einmal wiedergelesen. Ich fand den Text in dem alten Hanser-Erzählungsband und nun habe ich auch das ganze Buch gelesen, konnte nicht aufhören und trage es noch immer mit mir herum. Es drängt mich Ihnen zu sagen – mit unziemlicher Emphase – bis zur letzten Zeile finde ich Ihre Erzählung und auch das, was sie darüber und über sich selbst schreiben, ganz großartig! Und ich möchte es jetzt allen Menschen sagen, die mir begegnen: lest diese Erzählungen! Sie sind heute, wo unser kollektives Gedächtnis sich mehr und mehr auf das Klischierte, auf das politisch Gewünschte und Korrekte reduziert, die wahren Erzählungen vom Leben in jener Zeit … Ich wünsche mir, Sie hätten so viele Erzählungen wie Tschechow geschrieben.

Tankred Dorst

 

 

 
Hans Bender
Wunschkost

Roman
(Ausgewählte Werke in 5 Bänden Bd. 3)
120 S., fadengeh. Klappenbrosch., 2004
ISBN 978-3-89086-658-1 ISBN 3890866581
€ 18,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Aus Rezensionen nach Erscheinen der «Wunschkost» 1959:

Sein Roman «Wunschkost» ist einer der besten deutschen Romane der jüngeren Generation. Bender schildert auf knappe und ergreifende Art die Schrecken der Gefangenschaft und die Herzlichkeit der Freundschaft; es ist die Geschichte von einem unter großen Opfern wunderbar geretteten Leben, das gefühllos wiederum geopfert wird. Es ist ein dichterisches Buch eines bedeutenden Erzählers.

Hermann Kesten

Dieses Buch war für mich die Überraschung der Saison. Bender hat hier Großes geschaffen, teils auf eigenem Erfahrungshintergrund (Kriegsgefangenschaft), teils aber aus dessen Überwindung. Eine unpoetische Sprache, eine Soldatensprache von Soldaten, die längst nicht mehr an irgendein Soldatentum glauben, die mit allem abrechnet, und die selbst «ihren Tod schon hinter sich haben», wirkt wunderbar zerbrechlich, dichterisch und echt.

Jörg Steiner

In seinem zweiten Roman («Wunschkost») ist dieser sympathischen menschlichen Haltung nun auch der volle künstlerische Ertrag beschieden. Es handelt sich um eine Episode aus der sowjetischen Kriegsgefangenschaft. Der Autor selber gehört zu denen, die erst 1949 zurückgekommen sind, und es spricht für ihn, daß er sich zehn Jahre Zeit gelassen hat, ehe er dieses ruhige, gleichermaßen von Haß, Polemik und Selbstmitleid freie Buch niederschrieb.

Günter Blöcker

Fünf Jahre Krieg als Soldat wider Willen, fünf Jahre Gefangenschaft in Rußland … Hans Bender ist einer der wenigen, die nicht wehleidig über die vertanen Jahre klagen und das erlittene Unrecht anprangern. Er berichtet hart, kalt, schmucklos. Er schreibt sich einen Albdruck vom Herzen, ohne Wehleidigkeit, ohne Pathos, ohne große Szenerie. Jeder Satz trifft, und wie sparsam er die Farben auch setzt, sie prägen sich unvergeßlich ein und lassen den Leser nicht mehr los.

Walter Widmer

Hans Bender, 1919 in Mühlhausen / Kraichgau geboren, lebt seit 1959 in Köln. Nach der Kriegsgefangenschaft Fortsetzung des Studiums der Literatur- und Kunstgeschichte in Heidelberg. Herausgeber der Literaturzeitschriften Konturen und Akzente sowie zahlreicher Anthologien. Veröffentlichte Gedichte, Kurzgeschichten, Erzählungen, zwei Romane und Aufzeichnungen. Mitglied der Akademie der Künste Berlin-Brandenburg und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz. Zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt Kulturpreis Köln 2000.

 

 

 
Hans Bender
Verweilen, gehen

Gedichte in vier Zeilen
(Ausgewählte Werke in 5 Bänden Bd. 2)
96 S., fadengeh. Klappenbrosch., 2003
ISBN 978-3-89086-682-6 ISBN 3890866824
€ 18,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Vierzeiler aber wollen nicht repräsentieren, nicht ihren Autor, nicht einmal sich selbst. Es sind keine anerkannten lyrischen Kunstformen, keine Haikus, keine Tankas. Sind es überhaupt Gedichte? Oder sind es Aufzeichnungen, wie sie Bender sonst auch geschrieben hat? Deren Ideal hat Bender in dem Satz gefaßt: «Einige Sätze, die etwas komprimieren und konzentrieren.» Hier in den Vierzeilern wird nicht einmal das mehr versucht: die Substanz, die zu komprimieren und zu konzentrieren wäre, ist Hauch geworden, Duft: etwas, das immer noch Sprache anlockt, Sprache, die zum Menschen gehört. «Nun kommt / ihr summenden Wörter!»

Harald Hartung

 

 

 
Hans Bender
Jene Trauben des Zeuxis

Aufzeichnungen
(Ausgewählte Werke in 5 Bänden Bd. 1)
(Über Malerei Bd. 5)
1 Abb., 88 S., geb., 2002
ISBN 978-3-89086-714-4 ISBN 3890867146
€ 5,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Benders Aufzeichnungen kokettieren weder mit einer geheimnisvoll-pseudophilosophischen Bedeutung noch mit der abgeklärten Gebärde des Weisen, der Altersweisheit. Aber mit seiner unbestechlichen Beobachtung und mit seiner von Phantasie beflügelten Entdeckerfreude erschließt Bender seinen Lesern Welterkenntnis.

Walter Hinck (Deutschlandradio)

Benders Aufzeichnungen machen Leser hellhörig für die Implikationen (…) falscher oder richtiger Töne. Hellhörig wie Katzenohren.

Thomas Poiss (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

 

 

 
Karl Schwedhelm
Freundschaft

Briefe und Texte
(Werke Band 7)
64 S., geb., 2003
ISBN 978-3-89086-731-1 ISBN 3890867316
€ 18,-   beim Verlag bestellen
 
 

Rezension

Daß Karl Schwedhelm mit Gottfried Benn und Nelly Sachs eine ungewöhnliche literarische Freundschaft verband, dokumentieren bereits zwei Bände seiner Werkausgabe. Um fünf weitere Autoren will die vorliegende Sammlung diese Facette erweitern. Gerade weil die Freundschaft zu Paul Celan und Claire Goll nicht von Dauer war, richtet sich das Augenmerk des Nachwortes auf die heute sogenannte und immer noch erklärungsbedürftige Paul Celan – Claire Goll-Affäre.

Aus dem Inhalt:

Briefe: Celan / Schwedhelm
bisher unveröffentlichte Briefe Claire Goll / Schwedhelm

Hans Bender: Karl Schwedhelm, der Mann der Kunst, des Wissens und der Freundschaft
Gerhard Neumann: Erinnerungen
Briefe: Karl Schwedhelm an Gerhard Neumann
Dieter Hoffmann: Ein Freund kalter Getränke
Briefe: Karl Schwedhelm an Dieter Hoffmann
Bernhard Albers: Nachwort

Weitere Titel von Karl Schwedhelm

 

 
 
Osiris
Zeitschrift für Literatur und Kunst
Heft 10/11. 2001

Themenheft «Dagmar Nick»
12 Abb., 168 S., brosch., 2001
ISBN 978-3-89086-779-3 ISBN 3890867790
€ 16,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Aus dem Inhalt:

Dagmar Nick
Wichtige Daten zu Leben und Werk
Autobiographische Fragmente und Dokumente
Wie Erich Kästner zu Edmund Nick kam
Notizen aus meinem Tagebuch
1956 Umzug von Köln nach Liblar, Schloß Gracht
Aus meinem Buch «Einladung nach Israel»
Eingeschobener Rückblick auf einen Nachmittag in der Altstadt von Rhodos
Erzwungene Emigration oder Schicksal eines deutschen Schülers 1933
Die Katastrophe
Auskunft über eine Sechzehnjährige
Die Flucht (Hörspiel, 1958)
Donnerstagabend, Ophelia
Ostern in einem griechischen Dorf
Exkursionen auf Rhodos
Catania
Innersizilien ist anders
Winter in Galiläa

Robert Schnorr
Fragment (1949)

Peter Horst Neumann
Drei Gedichte für Dagmar Nick

Paul Konrad Kurz
Aia

Jörg Stöhrer
Karavelle

Hans Bender
Italien ohne Sizilien macht gar kein Bild
Der humanistischen Tradition verpflichtet

Reinhard Kiefer
Lob der Schlange

Weitere Titel von Dagmar Nick

Weitere Hefte der Zeitschrift Osiris

 

 

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