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Georg Drozdowski Bernhard Albers (Hrsg.): Blaueule Leid Bukowina 1940-1944
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Наталя Щиглевська
Leben und Werk von Autoren aus der Bukowina anhand von Briefen und Nachlässen
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Verschränkungen will hier als Metapher für Verbindungen und Verflechtungen im Leben und Werk von Rose Ausländer, Georg Drozdowski, Alfred Gong, Alfred Kittner und Alfred Margul-Sperber verstanden werden. Es wird versucht, ihre Verbindungen, Kontakte, gegenseitige Förderung und Beeinflussung aufzuzeigen und zu kommentieren. Die Offenlegung dieser Verschränkungen ermöglicht ein tieferes Verständnis der Lyrik dieser Autoren, erlaubt Rückschlüsse auf die Gemeinsamkeiten und Unterschiede ihrer Werke und verhilft zu Einblicken in den Literaturbetrieb der 60er Jahre.
Alfred Margul-Sperber, Rose Ausländer und «Der Regenbogen» (1939) Alfred Gong, Rose Ausländer und «Blinder Sommer» (1965) «Gestatten Sie, – Drozdowski!» Alfred Gong und Georg Drozdowski Alfred Gong, Alfred Kittner und die Anthologie «Welch Wort in die Kälte gerufen» (1968) Großstadt als Thema bei Alfred Margul-Sperber, Rose Ausländer, und Alfred Gong
Alfred Margul-Sperber
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Georg Drozdowski
Mit versiegelter Order Ausgewählte Gedichte 1934–1981
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Rezension literaturkritik |
Der gebürtige Czernowitzer Georg Drozdowski (1899–1987) veröffentlichte wie seine fast gleichaltrigen Landsleute Rose Ausländer, Alfred Kittner, Alfred Margul-Sperber und Moses Rosenkranz seine erste Lyriksammlung in der Zwischenkriegszeit. Nach 1945 fand er eine zweite Heimat in Klagenfurt, wo er als Kulturredakteur der Kärntner Volkszeitung tätig war und mit seinen journalistischen Arbeiten über zwei Jahrzehnte das kulturelle Leben Kärntens begleitete. Drozdowski veröffentlichte mehrere Gedichtbände und Erzählungen, sowie Hörspiele, dramatische Arbeiten und Übersetzungen aus dem Rumänischen und Polnischen. Im hohen Alter ließ er noch einmal seine erste Heimat, Czernowitz und die Bukowina, in dem nostalgischen Erinnerungsbuch Damals in Czernowitz und rundum lebendig werden. Der vorliegende Band bietet, nach thematischen Schwerpunkten geordnet, einen repräsentativen Querschnitt durch das facettenreiche lyrische Werk dieses Schriftstellers, in dem sich dieser zuweilen trotzig, manchmal ironisch, oft melancholisch zu einer «Welt von Gestern» und ihren Werten bekennt, von denen er etwas in die Zukunft hinüberretten möchte. Das Nachwort von Helga Abret, der Herausgeberin des Bandes, gibt einen detaillierten Überblick über Leben und Werk dieses «Altösterreichers».
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Blaueule Leid
Bukowina 1940–1944 Eine Anthologie
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Literatur-Tipp FOCUS |
Autoren und ihre Texte in alphabetischer Reihenfolge Aharon Appelfeld Die Eismine
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