Arthur Rimbaud Werkausgabe:
Das Trunkene Schiff
O Zeiten, o SchlösserÔ saisons, ô châteaux
Ein Aufenthalt in der Hölle
Leuchtende BilderIlluminations

Michel Butor: Versuch über Rimbaud

Rimbaud vivant   Eine Anthologie

Isabelle Rimbaud: Rimbauds letzte Reise
Vitalie Rimbaud: In London 1874

 

 
  Isabelle Rimbaud
Rimbauds letzte Reise
Vitalie Rimbaud
In London 1874

Nachwort und übersetzt von Curd Ochwadt
48 S., brosch., 1964
ISBN 978-3-89086-801-1 ISBN 3890868010
€ 12,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Das Tagebuch «In London 1874» der früh verstorbenen älteren Schwester Rimbauds zeigt ihn, schon gleichsam entschwindend, im Augenblick der Krise nach der letzten, nicht mehr genau bestimmbaren Beschäftigung mit seiner Dichtung.

Die in Frankreich seit Jahrzehnten vergriffene «Letzte Reise» breichtet vom letzten Aufenthalt des Todkranken in seiner Heimat in den Ardennen, sowie von seiner verzweifelten letzten Fahrt in den Süden. Die Aufzeichnungen der beiden Schwestern bezeichnen den Fortgang des Dichters in die schweigsamen Jahre seiner Zurückgezogenheit am Roten Meer und die Rückkehr des Sterbenden, bei dem noch einmal, obgleich halb entrückt, das in der Abwendung bewahrte dichterische Denken Rimbauds aufleuchtet.

 

 

 
Arthur Rimbaud
Leuchtende Bilder / Illuminations

Gedichte (französisch / deutsch)
(Werke Band 4)
übertragen von Reinhard Kiefer und Ulrich Prill
mit Anmerkungen von Claude Jeancolas
und einem Text von Michel Butor
(Lyrik-Taschenbuch Nr. 30)
164 S., brosch., 2005
ISBN 978-3-89086-870-7 ISBN 3890868703
€ 25,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Rimbaud, geboren 1854 in Charleville, gestorben 1891 in Marseille, verfaßte sein poetisches Werk zwischen dem 15. und (vermutlich) 20. Lebensjahr.

Weitere Lyrik-Taschenbücher

 

 

 
Arthur Rimbaud
Das Trunkene Schiff

Gedichte
(Werke Band 1)
übertragen von Thomas Eichhorn
(Lyrik-Taschenbuch Nr. 7)
128 S., brosch., 5. Aufl. 2010
ISBN 978-3-89086-871-4 ISBN 3890868711
€ 25,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Wenn ich noch Sehnsucht nach Europas Wassern habe,
Dann nach dem schwarzen Tümpel, wo im Abendschein
Voll süßem Duft ein kauernder, trauriger Knabe
Mit Schiffchen spielt, wie Frühlingsschmetterlinge fein.

Ich kann, ihr Wellen, eingehüllt in euer Schlagen,
Nicht mehr im Kielwasser der Baumwollschiffe ziehn,
Noch den Hochmut der Fahnen und Wimpel ertragen,
Noch des Brückenboots schrecklichen Augen entfliehn.

Rimbaud, geboren 1854 in Charleville, gestorben 1891 in Marseille, verfaßte sein poetisches Werk zwischen dem 15. und (vermutlich) 20. Lebensjahr.

Die Gedichte dieses Bandes entstanden zwischen 1869 und 1872. Er ist der erste der Neuübersetzung.

Thomas Eichhorn erhielt für seine Neuübersetzung den André-Gide-Preis für deutsch-französische Literaturübersetzungen.

In der Noa Noa Hör-Buchedition liest Jens Harzer Gedichte von Arthur Rimbaud auf der CD «Das Trunkene Schiff» in der Neuübersetzung.

Weitere Lyrik-Taschenbücher

 
 
Rimbaud vivant

Eine Anthologie
Hrsg. v. Bernhard Albers
96 S., brosch., 2. veränderte Auflage 2004
ISBN 978-3-89086-970-4 ISBN 389086970X
€ 18,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Aus dem Inhalt:

I. Mythos Rimbaud
Klaus Mann: Arthur Rimbaud
Hans Mayer: Arthur Rimbaud
Bernhard Albers: Arthur Rimbaud und Oscar Wilde

II. Rimbaud vivant
Martin Heidegger: Rimbaud vivant
Theo Buck: Rimbauds Ophelia-Gedicht und seine lyrische Rezeption bei Heym, Benn und Brecht
Georg Heym: Die Tote im Wasser
Georg Heym: Ophelia
Gottfried Benn: Schöne Jugend
Bertolt Brecht: Vom ertrunkenen Mädchen
Peter Huchel: Ophelia
Walter Hinck: Vom Tod in der Stacheldrahtreuse
Christoph Meckel: Ophelia
Hans Christoph Buch: Kein Fall von Nekrophilie

III. Homme de lettres
Erich Jansen: Arthur Rimbaud aus Charleville
Peter Weiss: Rimbaud (ein Fragment)
Reinhard Kiefer: Eine Sequenz
Saint-Pol-Roux: Orpheus aus den Ardennen
Ulrich Berkes: Rendezvous mit Rimbaud
Ulrich Berkes: Ein Sommer in der Hölle
Andreas Reimann: Rimbauds Ankunft
Frank Schablewski: Delirien

IV. Merde pour la poésie!
Erich Arendt: Adua
Karl Schwedhelm: Rimbaud in Luxor
Ernst Meister: Seit jenem Scheitern
Reinhard Kiefer: Poem VI
Gerhard Neumann: Ein Unordentlicher

 

 
Arthur Rimbaud
O Zeiten, o Schlösser
Ô saisons, ô châteaux

Gedichte (französisch / deutsch)
(Werke Band 2)
übertragen von Thomas Eichhorn
72 S., geb., 1992
ISBN 978-3-89086-872-1 ISBN 389086872X
€ 17,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

O Zeiten, o Schlösser,
welche Seel ist ohne Fehl?

O Zeiten, o Schlösser,

Ich forschte nach dem Zauberzeichen
Des Glücks, dem niemand kann entweichen.

Es lebe hoch, ein jedes Mal,
Wenn Gallien hört des Hahnes Schall.

Thomas Eichhorn erhielt für seine Neuübersetzung den André-Gide-Preis für deutsch-französische Literaturübersetzungen.

 

 
Arthur Rimbaud
Ein Aufenthalt in der Hölle

(Werke Band 3)
übertragen von Thomas Eichhorn
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 2)
76 S., brosch., 2001
ISBN 978-3-89086-874-5 ISBN 3890868746
€ 20,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Im Zentrum der Dichtung des «verdammten Poeten», wie Verlaine Rimbaud später bezeichnet hat, schildert die «törichte Jungfrau» ihr Leben mit dem «Höllengemahl». Eingerahmt ist ihre wörtliche Rede allerdings durch verdeckte Hinweise, die erkennen lassen, daß es sich bei der Sprecherin in Wirklichkeit um gar keine Frau, sondern um einen «Gefährten» handelt und beide eine «komische Ehe» führen.

Thomas Eichhorn erhielt für seine Neuübersetzung den André-Gide-Preis für deutsch-französische Literaturübersetzungen.

Vom Gesamtwerk Rimbauds sind in der Neuübersetzung auch die Bände «Das Trunkene Schiff» (Werke Bd. 1) (Lyrik-Taschenbuch Nr. 7) und «O Zeiten, o Schlösser / Ô saisons, ô châteaux» Gedichte (franz./deutsch) (Werke Bd. 2) erschienen.

Weitere Rimbaud-Taschenbücher

 

 

 
Michel Butor
Versuch über Rimbaud

192 S., geb., 1994
ISBN 978-3-89086-876-9 ISBN 3890868762
€ 20,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

«Ich möchte mich auf den gefährlichen Streit der Experten nicht zu sehr einlassen, ich erhebe in dieser Studie auch nicht den Anspruch, Maßgebliches über die uns erhaltenen Texte beizutragen. Ich werde Leben und Schreiben von Rimbaud als die Abfolge einiger Phasen darstellen. Ich gestehe im übrigen zu, daß man ihre Zahl erhöhen könnte, indem man in einem Jahr auch die Jahreszeiten zählt. Zugleich bemühe ich mich aber darum, das zu kennzeichnen, was sich ändert, ebenso wie das, was über alle Wechselfälle hinweg unabänderlich bestehen bleibt.»

Butor beschreibt in seinem Essay, der in Frankreich zuerst 1989 erschien und jetzt in deutscher Übersetzung vorliegt, Rimbauds rätselhaften Lebensweg: vom Selbstverständnis seiner Lyrik als Ausdruck der Revolution gegen Konventionen aller Art bis zur Restauration eines Kaufmannes in Äthiopien.

 

 

 

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