Rimbaud-Taschenbuch:
Nr. 1:        Friedrich Kröhnke: Murnau Eine Fahrt
Nr. 2:        Arthur Rimbaud: Ein Aufenthalt in der Hölle
Nr. 3:        Wieland Schmied: H. C. Artmann
Nr. 4:        Reinhard Kiefer: Thomas Mann Letzte Liebe
Nr. 5/6:     Dagmar Nick: Sizilien
Nr. 7/8:     (vergriffen)
Nr. 9:        Wieland Schmied: Erinnerungen an Ezra Pound
Nr. 10:      Paul Celan: Gespräch im Gebirg Mit einem Kommentar von Theo Buck
Nr. 11:      Hubert Fichte, Jean Genet: Ein Interview
Nr. 12:      Michael Guttenbrunner: Im Machtgehege VI Prosa
Nr. 13:      Heinz Kreutz: Interview mit Kirsten Kretschmann-Muche
Nr. 14/15: Paul Schuster: Huftritt Erzählungen
Nr. 16:      Reinhard Kiefer: Gottesurteil Paul Wühr und die Theologie
Nr. 17/18: Wieland Schmied: Die schwierige Schönheit Ezra Pound und die bildende Kunst
Nr. 19:      (vergriffen)
Nr. 20/21: Olga Martynova: Wer schenkt was wem Besprechungen 1999-2003
Nr. 22/23: Reinhard Kiefer: Café Moka Nachschreibungen zu Agadir
Nr. 24/25: Dagmar Nick: Götterinseln der Ägäis Naxos. Paros. Mykonos. Delos. Sifnos. Thera.
Nr. 26/27: Franz Joachim Behnisch: Blumenkorso oder das Jahr 37 Prosa
Nr. 28:      Wieland Schmied: Begegnung mit Samuel Beckett in Berlin
Nr. 29:      Georges Rodenbach: Brügge – Die Tote
Nr. 30/31: Robert Flinker: Fegefeuer
Nr. 32:      Jacob Klein-Haparash: Das Mädchen aus dem Souterrain
Nr. 33:      Hubert Fichte: Lustverlust Ansichten eines alten Mannes
Nr. 34/35: Klaus Siblewski: Die diskreten Kritiker
Nr. 36:      Emil Barth: Das verlorene Haus
Nr. 37/38: Jan-Frederik Bandel: Signierte Wirklichkeit Zum Spätwerk Arno Schmidts
Nr. 39/40: Christian Teissl: Wege ins Ungereimte Zur Lyrik Michael Guttenbrunners
Nr. 41:      Perikles Monioudis: Im Äther In the Ether
Nr. 42:      Jan-Frederik Bandel (Hrsg.): Tage des Lesens Hubert Fichtes Geschichte der Empfindlichkeit
Nr. 43:      Christoph Leisten: Marrakesch, Djemaa el Fna Prosa
Nr. 44:      Michael Fisch: Gesten und Gespräche Über Hubert Fichte
Nr. 45:      Heinz Kreutz: Holzschnitte
Nr. 46:      Paul Schuster: Fünf Liter Zuika: Das Ansehen
Nr. 47:      Paul Schuster: Fünf Liter Zuika: Die Krise
Nr. 48:      Paul Schuster: Fünf Liter Zuika: Der neue Käse
Nr. 49:      Paul Schuster: Fünf Liter Zuika: Das Gymnasium
Nr. 50:      Paul Schuster: Fünf Liter Zuika: Villa Zank
Nr. 51:      Paul Schuster: Fünf Liter Zuika: Der Krieg
Nr. 52:      Ákos Györffy: Aus Akutagawas Notizblock
Nr. 53:      Perikles Monioudis: Der Günstling der Gegenstände
Nr. 54:      Georg Britting: Die kleine Welt am Strom
Nr. 55:      Reinhard Kiefer: Ein Geheimnis in Oberwald
Nr. 56:      Jacob Klein-Haparash: Die Wette
Nr. 57:      Peter Horst Neumann: Die Rettung der Poesie im Unsinn. Der Anarchist Günter Eich
Nr. 58:      Margot Ehrich: Mädchenlied
Nr. 59:      Elisabeth Axmann: Fünf Dichter aus der Bukowina
Nr. 60:      Dagmar Nick: Rhodos, erinnert
Nr. 61:      André Breton: Bindestrich
Nr. 62:      Bernhard Albers (Hrsg.): Ich ist ein Wesen, das verschwindet Über Reinhard Kiefer
Nr. 63:      Alfred Kittner: Erinnerungen an den jungen Paul Celan sowie Die Briefe an Curd Ochwadt
Nr. 64:      Reinhard Kiefer: Die Gedichte Ernst Meisters
Nr. 65:      Jürgen Nelles: Die Hörspiele Ernst Meisters
Nr. 66:      Margot Ehrich: Komm nach Madagaskar
Nr. 67:      Heinz Kreutz: Erinnerungen an Stalingrad
Nr. 68:      Bernhard Albers: Dichtung und Wahrheit Versuch über Michael Guttenbrunner
Nr. 69:      Ulisse Dogà: «Port Bou – deutsch?» Paul Celan liest Walter Benjamin
Nr. 70:      Ilana Shmueli: Zeitläufe – ein Brief
Nr. 71:      Rose Ausländer – Hans Bender: Briefe und Dokumente 1958–1980
Nr. 72:      Alfred Kittner: Briefe an Wulf Kirsten
Nr. 73:      frei

 

 

 
Bernhard Albers
Dichtung und Wahrheit

Versuch über Michael Guttenbrunner
(Guttenbrunner-Studien Bd. 2)
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 68)
72 S., brosch., erscheint Frühjahr 2010
ISBN 978-3-89086-497-6 ISBN 389086497X
€ 15,-  
 
 

 

Michael Guttenbrunner wurde 1919 in Althofen in Kärnten geboren. Er lebte seit 1954 in Wien, wo er 2004 starb. Seine präzise Arbeit am Text ist an Karl Kraus geschult. Mit seinem Werk ist er für die österreichische Literatur durchaus das, was Ludwig Hohl für die Schweiz bedeutet.

Die Wehrmachtsakten im Österreichischen Staatsarchiv lassen keinen Zweifel daran, daß Guttenbrunner weder aktiv gegen das Hitlerregime Widerstand leistete, noch aus diesem oder einem anderen Grunde zum Tode verurteilt wurde. Läßt sich von daher seine Dichtung mit jener des Stephan Hermlin vergleichen? Dieser hatte nämlich behauptet, 1934 im KZ Sachsenhausen gewesen zu sein, also zu einem Zeitpunkt, wo es noch gar nicht errichtet war. Das Buch versucht darauf eine Antwort zu geben.

«Eines Tages wird sich unser Verlagsprogramm bei einer bestimmten Käuferschicht, jenseits des Bestsellerrummels und Feuilletongeklüngels durchsetzen.» (Bernhard Albers in einem Brief an Michael Guttenbrunner vom 15. August 1992)

Titel von Bernhard Albers

Alle Titel von Michael Guttenbrunner

 

 

 
Rose Ausländer – Hans Bender
Briefe und Dokumente
1958–1995

Hrsg., Vor- und Nachwort von Helmut Braun
(Texte aus der Bukowiner Literaturlandschaft Bd. 48)
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 71)
168 S., brosch., 2009
ISBN 978-3-89086-517-1 ISBN 3890865178
€ 25,-   im Buchhandel bestellen
 
 

 

Die Korrespondenz von Rose Ausländer und Hans Bender spiegelt die Beziehung zwischen einer Lyrikerin und einem Herausgeber und Kritiker, die sich beide schätzen, deren Briefe aber fast durchgängig den Charakter einer «geschäftlichen» Verbindung aufzeigen. Da ist die Dichterin, die zunächst in Deutschland vollkommen unbekannt ist (1959) und dem Herausgeber ihre allererste gedruckte Publikation hier verdankt. Die später, vor allem in der Zeit von 1971 bis 1976, trotz mehrerer Buchpublikationen ein literarischer Geheimtipp bleibt und um zumindest in Leserkreisen, die sehr an neuer Literatur interessiert sind, in Erinnerung zu bleiben, auf Drucke ihrer Gedichte in Literaturzeitschriften, Jahrbüchern und Anthologien angewiesen ist. Ihr Briefpartner ist der angesehene Herausgeber eben solcher Publikationen, den sie mit ihren Texten «versorgt», gelegentlich gar überschüttet, immer wieder auf Veröffentlichungen drängend, mit wenig Verständnis für die Situation, in der er sich befindet, der möglichst vielen Autoren gerecht werden will und muss.

Titel von Hans Bender

Texte aus der Bukowiner Literaturlandschaft

 

 

 

 
Ilana Shmueli
Zeitläufe
ein Brief

Mit einem Vorwort von Rob Riemen
(Texte aus der Bukowiner Literaturlandschaft Bd. 47)
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 70)
100 S., brosch., 2009
ISBN 978-3-89086-518-8 ISBN 3890865186
€ 20,-   im Buchhandel bestellen
 
 

 

Ilana Shmueli, 1924 in Czernowitz geboren, seit 1944 in Israel, arbeitete über lange Jahre als Sozialpädagogin in Tel Aviv. Heute lebt sie in Jerusalem. Im Suhrkamp Verlag liegt ihr Briefwechsel mit Paul Celan vor, im Rimbaud Verlag sind ihre Gedichte «Zwischen dem Jetzt und dem Jetzt» und ihre Erinnerungen «Ein Kind aus guter Familie» erschienen.

Zuletzt erhielt sie 2009 den Theodor-Kramer-Preis für Schreiben im Widerstand und im Exil.

Theodor Kramer Preis 2009 an Ilana Shmueli

Ilana Shmueli im Lyrik-Kabinett

Lesungen

Titel von Ilana Shmueli

Texte aus der Bukowiner Literaturlandschaft

 

 

 

 
Ulisse Dogà
«Port Bou – deutsch?»

Paul Celan liest Walter Benjamin
(Celan-Studien. Neue Folge. Bd. 2)
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 69)
152 S., brosch., 2009
ISBN 978-3-89086-519-5 ISBN 3890865194
€ 25,-   im Buchhandel bestellen
 
 

Rezension literaturkritik
Rezension International Walter Benjamin Society

Inhalt:

I. Port Bou – deutsch?
II. Pfeil die Tarnkappe weg
III. Linksnibelungen, Rechtsnibelungen
IV. Benjamin neint euch, für immer, er jasagt
V. Solcherlei Ewe
VI. Kein Zu-spät, ein geheimes Offen

Anmerkungen
Zitierte Literatur

Celan-Studien

Titel von Ulisse Dogà

 

 

 
Heinz Kreutz
Erinnerungen an Stalingrad

(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 67)
14 Abb., 84 S., brosch., 2008
ISBN 978-3-89086-537-9 ISBN 3890865372
€ 10,-   im Buchhandel bestellen
 
 

 

Mit Erinnerungen ist es ja eine seltsame Sache, besonders wenn diese Erinnerungen weit zurückliegen. Es sind nicht immer nur die schrecklichen Begebenheiten an die man sich erinnert. Oft sind es kleine, fast nebensächliche Dinge, oder auch nur einfache Gesten der Freundschaft, der Güte oder der Pflichterfüllung die im Gedächtnis haften bleiben.

Wie es auch sei, und wie die Gewichte der Erinnerung sich im Laufe der Zeit verschoben haben mögen. Die Erlebnisse der Kriegstage in Stalingrad haben mich seither begleitet, und sie gehören ganz einfach zu meinem Leben. Es mag sein, dass manche Ereignisse, die ich Ihnen vortragen werde, bis an die Grenzen der Glaubwürdigkeit gehen mögen. Bedenken Sie aber bitte, dass die Ursachen der Ereignisse ungewöhnliche, ja geradezu extremste Lebensbedingungen und Situationen gewesen sind.

Aus der Fülle der Rückblicke habe ich zwölf Ereignisse zusammengestellt, zwölf Kapitel sozusagen und einen Prolog.

Heinz Kreutz

Alle Titel von Heinz Kreutz

 

 

 
André Breton
Bindestrich

Texte 1952–1965
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 61)
144 S., brosch., 2008
ISBN 978-3-89086-545-4 ISBN 3890865453
€ 25,-   im Buchhandel bestellen
 
 

 

Wenn man über André Breton spricht, hat man vor allem den Begründer des Surrealismus vor Augen, den Mann, der einer Gemeinschaft von Dichtern und bildenden Künstlern seine Forderungen nach Strenge nahegebracht hat. So berechtigt eine solche Sichtweise auch ist, sie läuft Gefahr, zu Fehleinschätzungen seiner Person und seines Werks zu führen; wer sie vertritt, setzt den Surrealismus mit einer literarischen Schule gleich, obwohl er doch eine mit der Überzeugung einer revolutionären politischen Partei ins Leben gerufene poetische Partei war, und macht Breton zum bloßen Initiator einer Avantgardebewegung, während er in Wirklichkeit einen Typus von Schriftsteller verkörpert, wie ihn aufmüpfige junge Intellektuelle suchen, aber nur selten finden: den Anti-Vater.

Sarane Alexandrian

 

 

 
Alfred Kittner
Erinnerungen an den jungen Paul Celan

sowie Die Briefe an Curd Ochwadt
(Alfred Kittner Briefe Bd. 2)
(Texte aus der Bukowiner Literaturlandschaft Bd. 43)
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 63)
96 S., brosch., 2008
ISBN 978-3-89086-551-5 ISBN 3890865518
€ 25,-   im Buchhandel bestellen
 
 

 

Sie werden es, denke ich, begreifen und es mir nicht verübeln, wenn es mir widerstrebt, über Dinge zu sprechen, über die seit nunmehr drei Jahrzehnten schon unglaublich viel geschrieben wurde und vermutlich weitaus erschöpfender und mit mehr Sachkenntnis, als ich es heute zu tun ver möchte. Über meinen Landsmann und jüngeren Gefährten aus vergangenen Jugendtagen sind schon zu seinen Leb zeiten unzählige Abhandlungen geschrieben worden. Und noch viel mehr Veröffentlichungen folgten seit seinem Freitod im April 1970, welcher die, die ihm in seinen letzten Jahren öfter begegneten, wohl entsetzte, aber nicht eigentlich überraschte, da seine wiederholten Depressionszustände das Schlimmste befürchten ließen. Das waren Deutungsversuche, Kommentare, Interpretationen, die mitunter kläglich danebengriffen, späterhin Erinnerungen, Begegnungsberichte und anderes mehr.

Alfred Kittner

Alle Titel von Alfred Kittner

Texte aus der Bukowiner Literaturlandschaft

 

 

 
Margot Ehrich
Komm nach Madagaskar

Erzählungen
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 66)
116 S., brosch., 2008
ISBN 978-3-89086-539-3 ISBN 3890865399
€ 15,-   im Buchhandel bestellen
 
 

 

Margot Ehrich, geboren in Bautzen. Sie wuchs auf in Leitmeritz/Nordböhmen, von wo sie 1945 vertrieben wurde. 1950 Flucht aus der DDR, 12 Jahre Aufenthalt in der Schweiz, Studium der Pädagogik an der Grande École de Danse, Bern. 1981–86 schrieb sie für den Remscheider General Anzeiger kommunalpolitische Lokalspitzen unter dem Pseudonym «Pauline». Sie lebt heute als freie Schriftstellerin in Undeloh/Nordheide. Zahlreiche Auszeichnungen.

Im Rimbaud Verlag erschienen die Gedichtbände «Nachts» 2005 und «ich finde aus wohin er ging» 2006 sowie die Erzählungen «Mädchenlied»; die Erzählung «Weißt du woher die Kriege kommen» und andere Bände sind jetzt bei Rimbaud lieferbar.

«Poetische kurze Erzählungen, die allesamt ein ‹Fenster in der Traurigkeit› aufstoßen. Die in Bautzen geborene Autorin spürt dem Leben verlorener Menschen und ihren eigenen Erinnerungen nach.»

Sächsischer Kulturrat

«In der Geschichte dieses Kindes und seiner Mutter ist die Geschichte der Nation, der Welt, einer Welt-Zerrüttung. Sie fordert unsere Teilnahme und Erschütterung heraus. Weit über das Thematische hinaus, bewegt mich diese Sprache und Fähigkeit, ihr jenen Schub an Kraft zu geben, der sie in einem einleuchtenden Sinn modern macht. Margot Ehrich verfügt über jene Abbreviaturen, die unserem Zeitalter gemäß sind und trotzdem dichte Substanz vermitteln. Das Thema wird Syntax, ohne daß es doch zerfiele oder sich ins Ungreifbare zurückzöge.»

Gertrud Fussenegger

Alle Titel von Margot Ehrich

 

 

 
Bernhard Albers (Hrsg.)
Ich ist ein Wesen, das verschwindet
Über Reinhard Kiefer

(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 62)
9 Abb., 168 S., brosch., 2008
ISBN 978-3-89086-544-7 ISBN 3890865445
€ 20,-   im Buchhandel bestellen
 
 

 

«Bisher hat Reinhard Kiefer nur wenig Aufmerksamkeit bekommen. Zu leise, zu bedächtig scheint seine Prosa für den lärmenden Literaturbetrieb zu sein. Aber nicht nur das Schaffen derjenigen, die sich auf dem Markt durchsetzen, prägt die Signatur einer Zeit. Ihr verborgenes Fundament wird oft gerade von jenen gelegt, deren Ruhm verspätet einsetzt.»

Andrea Neuhaus

Mit Beiträgen von Susanne Schramm, Ralf Stiftel, Reinhard Ermen, Andrea Neuhaus, Elisabeth Axmann, Olga Martynova, Jan-Frederik Bandel, Hugo Sarbach, Reinhard Kiefer, Antonio Fian, Frank Schablewski, Richard Wall, Gerhard Neumann, Ulisse Dogà, Walter Gödden, Christoph Leisten, Christian Teissl, Perikles Monioudis, Ria Endres, Peter Urban-Halle.

Titel von Bernhard Albers

Alle Titel von Reinhard Kiefer

 

 

 
Jacob Klein-Haparash
Die Wette

Hrsg. und Nachwort von Otto F. Best
(Gesammelte Werke Jacob Klein-Haparash)
(Texte aus der Bukowiner Literaturlandschaft Bd. 38)
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 56)
232 S., brosch., 2007
ISBN 978-3-89086-582-9 ISBN 3890865828
€ 25,-   im Buchhandel bestellen
 
 

 

Jacob Klein-Haparash, geboren 1897 in Czernowitz, studierte Jura und wurde später Journalist, und als solcher bereiste er ganz Europa. Nach dem Zweiten Weltkrieg reiste er nach Israel aus, von wo aus er fünfzehn Jahre später als völliger Newcomer den Roman «… der vor dem Löwen flieht» in Deutschland veröffentlichte. Er starb 1970.

Weitere Titel von Jacob Klein-Haparash

Texte aus der Bukowiner Literaturlandschaft

 

 

 
Hubert Fichte
Lustverlust

Ansichten eines alten Mannes
1972–1982
(Hubert-Fichte-Studien Bd. 6)
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 33)
84 S., brosch., 2007
ISBN 978-3-89086-642-0 ISBN 3890866425
€ 20,-   im Buchhandel bestellen
 

 

Hier handelt es sich um das Interview mit dem sechzigjährigen Angestellten «Rolf», das 1972 geführt wurde. Fichte hatte Heinz Sachs, so sein wirklicher Name, 1964 kennengelernt. Da Fichte bei der Verschriftlichung die Fragen geschickt wegzulassen wusste, nimmt das Interview als exemplarischer Lebenslauf den Charakter eines inneren Monologs an, was auf mich bei Erscheinen einen grossen Eindruck machte. Vom § 175 hatte ich erst im Jahr seiner Abschaffung gehört. Da war ich achtzehn Jahr alt, mit einem, in dieser Hinsicht, enormen Informationsbedürfnis.

Bernhard Albers

Titel über Hubert Fichte

 

 

 
Dagmar Nick
Rhodos, erinnert

Reiseliteratur
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 60)
248 S., brosch., 2007
ISBN 978-3-89086-557-7 ISBN 3890865577
€ 20,-   im Buchhandel bestellen
 
 

 

Rhodos von Dagmar Nick, eines der schönsten Bücher über die griechische Insel. Es ist im allerbesten Sinn ein richtiges Reisebuch.

Mannheimer Morgen

Die Insel findet hier eine wahrlich würdige Darstellung. Man müßte das Buch studieren, ehe man sich dahin begibt. Wenigstens lesen muß man es. Hat man einmal damit angefangen, wird man ohnedies nicht mehr aufhören wollen und so alles über Geschichte, Menschen und Kulturen erfahren.

Die Furche, Wien

Ein ganz vortreffliches Buch, weil es Kenntnis und Erlebnisfähigkeit und lebendige Darstellung vereint. Kein Reiseführer üblicher Art, aber auch keine hymnischen Impressionen.

Nürnberger Nachrichten

In prägnanter und phantasiereicher Sprache malt Dagmar Nick das alte und neue Rhodos. In klassisch formulierten Sätzen erfahren wir die Geschichte und Gegenwart der Insel. Eine Studie für Sprachästheten, Archäologen, Kunsthistoriker und Reisende, die die Antike bewundern und erhabene Landschaft lieben. Dem Buch ist weiteste Verbreitung zu wünschen.

Neue Bücherei

 
Dagmar Nick, geboren 1926 in Breslau. Ab 1933 in Berlin. Sie gehört neben Ingeborg Bachmann, Rose Ausländer und Hilde Domin zu den wichtigsten deutschsprachigen Lyrikerinnen nach 1945. Sie lebt heute in München.
Seit 1990 erscheint ihr Werk im Rimbaud Verlag.

Auszeichnungen u.a.: Liliencron-Preis der Stadt Hamburg 1948, Eichendorff-Preis 1966, Ehrengabe zum Andreas-Gryphius-Preis 1970, Roswitha-von-Gandersheim-Medaille 1977, Tucan-Preis der Stadt München 1981, Kulturpreis Schlesien des Landes Niedersachsen 1986, Schwabinger Kunstpreis für Literatur der Stadt München 1987, Andreas-Gryphius-Preis 1993, Silbermedaille «München leuchtet» der Landeshauptstadt München 2001, Jakob-Wassermann-Literaturpreis der Stadt Fürth 2002, Ernst-Hoferichter-Preis 2006.

Titel von Dagmar Nick

Lesungen

 

 

 
Margot Ehrich
Mädchenlied

Erzählungen
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 58)
112 S., brosch., 2007
ISBN 978-3-89086-569-0 ISBN 3890865690
€ 15,-   im Buchhandel bestellen
 
 

 

Margot Ehrich, geboren in Bautzen. Sie wuchs auf in Leitmeritz/Nordböhmen, von wo sie 1945 vertrieben wurde. 1950 Flucht aus der DDR, 12 Jahre Aufenthalt in der Schweiz, Studium der Pädagogik an der Grande École de Danse, Bern. 1981–86 schrieb sie für den Remscheider General Anzeiger kommunalpolitische Lokalspitzen unter dem Pseudonym «Pauline». Sie lebt heute als freie Schriftstellerin in Undeloh/Nordheide. Zahlreiche Auszeichnungen.

Im Rimbaud Verlag erschienen die Gedichtbände «Nachts» 2005 und «ich finde aus wohin er ging» 2006; die Erzählung «Weißt du woher die Kriege kommen» und andere Bände sind jetzt bei Rimbaud lieferbar.

«Diese zarten gleichsam aus Luft und Schwermut gewobenen Gebilde haben für mich einen hohen Reiz, die epischen Schritte sind seltsam traumwandlerisch …»

Gertrud Fussenegger

«… könnte es sein, daß dies im Freien Schweben unsere Freiheit ist? Unsere vielgepriesene große Freiheit? Margot Ehrich spricht von alledem in ihren Geschichten, mir spricht sie davon, anderen gewiß ganz anderes, was ja den Reichtum aller Literatur ausmacht. Sie erzählt mit einer poetischen Souveränität, als wär es selbstverständlich, dies Wort ohne ironischen Kommentar oder Kontext so schlicht und einfach für sich sprechen zu lassen im so ganz und gar enttabuisierten Deutschland unserer Jahre: das Wort Heimat …»

Martin Ahrends

Alle Titel von Margot Ehrich

 

 

 
Elisabeth Axmann
Fünf Dichter aus der Bukowina

Rose Ausländer
Paul Celan
Alfred Kittner
Alfred Margul-Sperber
Moses Rosenkranz
(Texte aus der Bukowiner Literaturlandschaft Bd. 35)
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 59)
140 S., brosch., 2007
ISBN 978-3-89086-561-4 ISBN 3890865615
€ 20,-   im Buchhandel bestellen
 
 

 

Elisabeth Axmann, geboren 1926 in Sereth, verbrachte ihre Kindheit in der Bukowina, der Moldau und Siebenbürgen. 1944–1946 Flucht, Aufenthalte und verschiedene Tätigkeiten in Rumänien. 1946/47 Abitur, 1947 Studium in Klausenburg. 1954 Heirat und Umzug nach Bukarest, dort bis 1970 Kulturredakteurin bei «Neuer Weg». 1970 Lektorin des Kriterion Verlages. 1972 Redakteurin bei «Neue Literatur». Zahlreiche Übersetzungen. 1977 Flucht aus Rumänien. Seit 1978 hauptsächlich Kunst- und Literaturkritik in rumänischer Sprache.

Alle Titel von Elisabeth Axmann

Texte aus der Bukowiner Literaturlandschaft

 

 

 
Paul Schuster
Fünf Liter Zuika
Fünfter Teil:
Das Gymnasium

Roman
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 49)
200 S., brosch., 2007
ISBN 978-3-89086-595-9 ISBN 389086595X
€ 25,-   beim Verlag bestellen
 
 

Rezension

Rezension DIE ZEIT

Wie übersteht ein siebenbürgischer Bauernhof den Frieden von Trianon und den Rutsch aus dem Abendland in den Balkan? Wie Martin Luthers Feste Burg und Hitlers tausendjähriges Reich? Wie die Deportation nach Rußland und wie Stalin, den weisen Lehrmeister aller Völker, wie schließlich 1967 den Händedruck von Ceausescu und Willy Brandt? Und wie die späte Rückkehr in das Land, aus dem die Vorfahren vor 850 Jahren ausgewandert sind? Paul Schuster hat aufgeschrieben, was der Ortsgeist von Kleinsommersberg ihm diktiert hat.

Paul Schuster, geboren 1930 in Hermannstadt / Siebenbürgen (rumänisch: Sibiu / Transsilvania); mit 19 «erste Emigration» nach Bukarest. Der ursprünglich zweibändige, unvollendet gebliebene Roman «Fünf Liter Zuika», 1968 als erstes Werk eines deutschen Schriftstellers aus Rumänien im Westen auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt, konnte in Rumänien nicht abgeschlossen werden. Die Arbeit am dritten Band ist erst nach dem Umzug möglich geworden.

Als Sprecher der deutschen Minderheit und Redakteur der in Bukarest erscheinenden deutschsprachigen Zeitschrift «Neue Literatur» hat der Autor sich erfolgreich für die Förderung der deutschsprachigen Schriftsteller Rumäniens eingesetzt. Neben seiner Tätigkeit als Kritiker, Lektor und Übersetzer leitete er seit seiner «zweiten Emigration» (1972 aus Bukarest nach Berlin) Schreibwerkstätten in Akademien, Volkshochschulen und Gefängnissen. Paul Schuster verstarb am 5. Mai 2004 in Berlin.

Alle Titel von Paul Schuster

 

 
Paul Schuster
Fünf Liter Zuika
Sechster Teil:
Villa Zank

Roman
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 50)
164 S., brosch., 2007
ISBN 978-3-89086-596-6 ISBN 3890865968
€ 25,-   beim Verlag bestellen
 
 

 
 
Paul Schuster
Fünf Liter Zuika
Siebenter Teil:
Der Krieg

Roman
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 51)
200 S., brosch., 2007
ISBN 978-3-89086-597-3 ISBN 3890865976
€ 25,-   beim Verlag bestellen
 
 

 
 
Peter Horst Neumann
Die Rettung der Poesie im Unsinn

Über Günter Eich
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 57)
244 S., brosch., 2007
ISBN 978-3-89086-578-2 ISBN 389086578X
€ 25,-   im Buchhandel bestellen
 
 

 

Peter Horst Neumann, Lyriker und Literaturwissenschaftler, lehrte von 1968 bis 2001 an schweizer und deutschen Universitäten. Sein Buch über Günter Eich – ein Klassiker der germanistischen Literaturkritik – verbindet ein scharfsinniges Erkenntnis-Interesse mit der Erfahrung freundschaftlicher Nähe. Seit langem vergriffen, hat es seit seinem Erscheinen vor fünfundzwanzig Jahren nichts von seiner Eindringlichkeit verloren.

Stimmen zur Erstauflage:

Wer Günter Eichs in der Dichtung zurückgelegten Weg, der für die Literatur- und Geistesgeschichte der letzten Jahrzehnte exemplarisch ist, abschreiten will, wird an Peter Horst Neumanns Buch nicht mehr vorbeigehen können. Er wird die zeitgeschichtlichen und religiösen Bedingungen des modernen Anarchismus besser begreifen, wenn er sie am Beispiel dieses zu Trauer und Liebe disponierten Dichters wiedererkennt.

Zürichsee-Zeitung

Neumann hat Eichs späte Dichtung rehabilitiert, auch für ihre Bewunderer, die sie, wie Böll sagte, ebensowenig begriffen haben dürften, wie ihre Kritiker.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Lesungen

Alle Titel von Peter Horst Neumann

 

 
Georg Britting
Die kleine Welt am Strom

Prosa
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 54)
92 S., brosch., 2006
ISBN 978-3-89086-588-1 ISBN 3890865887
€ 20,-   im Buchhandel bestellen
 
 

 

Georg Britting wurde 1891 in Regensburg geboren. Er studierte in Weihenstephan. 1914 zog er als Freiwilliger in den Krieg, danach zog er nach München und arbeitete als Schriftsteller. Er gab «Die Sichel» heraus, eine Zeitschrift für Dichtung und Grafik. Schrieb Dramen, einen Roman und zahlreiche Erzählungen und Gedichte. 1953 Immermann-Preis, 1959 Bundesverdienstkreuz, 1961 Großer Preis von Nordrhein-Westfalen. In seinen Werken stehen Naturimpressionen teils unwirklichen oder erschreckenden Handlungen gegenüber. Britting starb 1964 in München.

Titel von und zu Georg Britting

 

 

 
Paul Schuster
Fünf Liter Zuika
Zweiter Teil:
Das Ansehen

Roman
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 46)
252 S., brosch., 2006
ISBN 978-3-89086-592-8 ISBN 3890865925
€ 25,-   beim Verlag bestellen
 
 

Rezension

Rezension DIE ZEIT

Wie übersteht ein siebenbürgischer Bauernhof den Frieden von Trianon und den Rutsch aus dem Abendland in den Balkan? Wie Martin Luthers Feste Burg und Hitlers tausendjähriges Reich? Wie die Deportation nach Rußland und wie Stalin, den weisen Lehrmeister aller Völker, wie schließlich 1967 den Händedruck von Ceausescu und Willy Brandt? Und wie die späte Rückkehr in das Land, aus dem die Vorfahren vor 850 Jahren ausgewandert sind? Paul Schuster hat aufgeschrieben, was der Ortsgeist von Kleinsommersberg ihm diktiert hat.

Paul Schuster, geboren 1930 in Hermannstadt / Siebenbürgen (rumänisch: Sibiu / Transsilvania); mit 19 «erste Emigration» nach Bukarest. Der ursprünglich zweibändige, unvollendet gebliebene Roman «Fünf Liter Zuika», 1968 als erstes Werk eines deutschen Schriftstellers aus Rumänien im Westen auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt, konnte in Rumänien nicht abgeschlossen werden. Die Arbeit am dritten Band ist erst nach dem Umzug möglich geworden.

Als Sprecher der deutschen Minderheit und Redakteur der in Bukarest erscheinenden deutschsprachigen Zeitschrift «Neue Literatur» hat der Autor sich erfolgreich für die Förderung der deutschsprachigen Schriftsteller Rumäniens eingesetzt. Neben seiner Tätigkeit als Kritiker, Lektor und Übersetzer leitete er seit seiner «zweiten Emigration» (1972 aus Bukarest nach Berlin) Schreibwerkstätten in Akademien, Volkshochschulen und Gefängnissen. Paul Schuster verstarb am 5. Mai 2004 in Berlin.

Alle Titel von Paul Schuster

 

 
Paul Schuster
Fünf Liter Zuika
Dritter Teil:
Die Krise

Roman
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 47)
146 S., brosch., 2006
ISBN 978-3-89086-593-5 ISBN 3890865933
€ 25,-   beim Verlag bestellen
 
 

 
 
Paul Schuster
Fünf Liter Zuika
Vierter Teil:
Der neue Käse

Roman
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 48)
174 S., brosch., 2006
ISBN 978-3-89086-594-2 ISBN 3890865941
€ 25,-   beim Verlag bestellen
 
 

 
 

Περικλής Μονιούδης ΜΟΝΙΟΥΔΗΣ ΠΕΡΙΚΛΗΣ
Perikles Monioudis
Der Günstling der Gegenstände

Erzählung
Mit einem Nachwort von Peter Weber
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 53)
80 S., brosch., 2006
ISBN 978-3-89086-617-8 ISBN 3890866174
€ 15,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

«Der Günstling der Gegenstände» erschien erstmals im Januar 1991 in einer Auflage von hundert Exemplaren im Selbstverlag des Autors. Im August 1996 erfuhr die überarbeitete Erzählung unter dem Titel «So weit das Auge reicht» eine Neuauflage im Aufbau-Verlag, Berlin, herausgegeben vom Literarischen Colloquium Berlin in der Reihe «Text und Porträt».

Über Perikles Monioudis' Erstling, der hiermit wieder unter dem Originaltitel erhältlich ist, schrieb die Süddeutsche Zeitung: «Wörter aus abgelegensten Registern, eine Musik von durchtriebener Komplexität. Man möchte nichts missen von dem, was den Sog dieser Prosa ausmacht. Eines der wunderlichsten Prosastücke der letzen Jahre.»

Perikles Monioudis wurde 1966 in Glarus, Schweiz, geboren und zog, nach dem Studium der Soziologie und Politologie an der Universität Zürich, nach Berlin. Für seine in mehrere Sprachen übersetzten Romane und Erzählbände wurde er mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht, darunter der Preis des Schweizerischen Schriftstellerverbandes und der Conrad- Ferdinand-Meyer-Preis.

Alle Titel von Perikles Monioudis

 

 

 
Ákos Győrffy
Aus Akutagawas Notizblock

(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 52)
80 S., brosch., 2006
ISBN 978-3-89086-598-0 ISBN 3890865984
€ 15,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Ákos Győrffy, geb. 1976 in Vác, lebt in Nagymaros/Donauknie, arbeitet in Budapest in einer Grundschule für körperbehinderte Kinder. Seit 1996 zahlreiche Gedichtveröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien. 2000 erschien sein erster Lyrikband mit dem Titel «A Csóványos északi oldala» (Die Nordseite des Csóványos), für den er den Attila-Gérecz-Preis für das beste lyrische Debüt des Jahres erhielt. 2004 erschien sein zweiter Band mit dem Titel «Akutagava noteszéből» (Aus Akutagawas Notizblock). In der 100. Ausgabe von «Lichtungen» sind einige Texte aus diesem zweiten Band in deutscher Übersetzung erschienen.

 

 

 
Reinhard Kiefer
Ein Geheimnis in Oberwald

Geschichte
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 55)
100 S., brosch., 2006
ISBN 978-3-89086-665-9 ISBN 3890866654
€ 15,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Reinhard Kiefer, 1956 in Nordbögge (Westfalen) geboren, veröffentlicht seit 1981 im Rimbaud Verlag. Dort gibt er auch das lyrische Gesamtwerk Ernst Meisters heraus. Seine letzten Veröffentlichungen sind: «Vor der Natur. Ein Satzbau» (2001); «Thomas Mann. Letzte Liebe», Erzählung (2001); «Café Moka. Nachschreibungen zu Agadir» (2003); «nur die fenster im blick», Gedichte (2005); «Halbstadt», Roman (2006).

Alle Titel von Reinhard Kiefer

 

 

 
Heinz Kreutz
Holzschnitte

Werkverzeichnis 1960–1989
mit einer Biographie und Ausstellungsverzeichnis
(Über Malerei Bd. 6)
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 45)
128 S., brosch., 2006
ISBN 978-3-89086-599-7 ISBN 3890865992
€ 20,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Heinz Kreutz, geboren 1923 in Frankfurt. 1940 Ausbildung als Fotograf. Kriegsdienst von 1940 bis 1942 in Stalingrad, Lazarettaufenthalt bis 1944 in Marburg. Bis zum 35. Lebensjahr arbeitet Kreutz als Weißbinder und fotografischer Gelegenheitsarbeiter. 1951 erhält er ein privates Stipendium, Aufenthalt in Paris und Südfrankreich. Seit 1976 lebt Heinz Kreutz in Antdorf (Bayern).

Deutsches Informel
Quadriga

Ausstellungen Heinz Kreutz

Weitere Titel von Heinz Kreutz

Weitere Künstler der Quadriga

 

 

 
Jan-Frederik Bandel (Hrsg.)
Tage des Lesens

Hubert Fichtes Geschichte der Empfindlichkeit
(Hubert-Fichte-Studien Bd. 5)
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 42)
160 S., brosch., 2006
ISBN 978-3-89086-600-0 ISBN 389086600X
€ 20,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Inhalt:

Jan-Frederik Bandel:
«Ich möchte sie eigentlich nicht veröffentlichen.» Zur Genese und Edition von Hubert Fichtes Geschichte der Empfindlichkeit. Einleitung

Mario Fuhse:
Von der Utopie über deren Scheitern zur Utopie. Zum Konzept der Geschichte der Empfindlichkeit von Hubert Fichte

Roland Spahr:
Eine Ästhetik des Fließens. Zum Abschluss der Geschichte der Empfindlichkeit

Robert M. Gillett:
Geschichten einer Geschichte. [Text]kritische Anmerkungen am Rande von Hubert Fichtes Die schwarze Stadt

Gerd Schäfer:
Neudeutsche Wälder, oder: Mutmaßungen über Hubert Fichte. Tage des Lesens, eine Geschichte der Empfindlichkeit und Nächte des Ahnens

Anhang
Die Geschichte der Empfindlichkeit – Chronologische Übersicht der erschienenen Bände

Beiträger
Anmerkungen

 
Titel von und über Hubert Fichte

Weitere Titel von Jan-Frederik Bandel

 

 

 

 
Emil Barth
Das verlorene Haus

Eine Kindheit
(Gesammelte Werke Bd. 2)
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 36)
150 S., brosch., 2006
ISBN 978-3-89086-676-5 ISBN 389086676X
€ 25,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Emil Barth, geboren am 6. Juli 1900 in Haan (Bergisches Land), starb am 14. Juli 1958 in Düsseldorf. Nach einer buchgraphischen Lehre begann er seine Tätigkeit als freier Schriftsteller.

Barth war Mitbegründer der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Mitglied des PEN und Träger des Großen Kunstpreises des Landes Nordrhein-Westfalen für Literatur (1953). Außerdem erhielt er den Immermann-Preis der Stadt Düsseldorf (1948), die Ehrengabe der Thomas Mann Stiftung, den Bayrischen Literaturpreis (beide 1956), sowie die Ehrengabe der Hermann-Hesse-Stiftung (1957).

Im Rimbaud Verlag erschienen bisher folgende Bücher von Barth: «Die Tigermuschel» (Gedichte), «Enkel des Odysseus» (Erzählungen), «Mohn» (Gedichte aus dem Nachlaß), «Lemuria» (Aufzeichnungen und Meditationen), «Georg Trakl» (Essay) sowie der Roman «Der Wandelstern».

Alle Titel von Emil Barth

 

 

 
Jacob Klein-Haparash
Das Mädchen aus dem Souterrain

Romankapitel
(Texte aus der Bukowina Bd. 30)
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 32)
84 S., brosch., 2005
ISBN 978-3-89086-643-7 ISBN 3890866433
€ 20,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Jacob Klein-Haparash, geboren 1897 in Czernowitz, studierte Jura und wurde später Journalist, und als solcher bereiste er ganz Europa. Nach dem Zweiten Weltkrieg reiste er nach Israel aus, von wo aus er fünfzehn Jahre später als völliger Newcomer den Roman «… der vor dem Löwen flieht» in Deutschland veröffentlichte. Er starb 1970.

Weitere Titel von Jacob Klein-Haparash

Texte aus der Bukowiner Literaturlandschaft

 

 

 
Michael Fisch
Gesten und Gespräche

Über Hubert Fichte
(Hubert-Fichte-Studien Bd. 4)
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 44)
128 S., brosch., 2005
ISBN 978-3-89086-615-4 ISBN 3890866158
€ 20,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Inhalt

I Gesten und Gespräche
Vorbemerkung

II Verwörterung der Welt
Herbert Jäger, Hermann Peter Piwitt und Josef Winkler im Gespräch über Hubert Fichte. Moderation: Michael Fisch
1 Einführung
2 Vorstellung von Josef Winkler
3 Gespräch mit Josef Winkler
4 Vorstellung von Hermann Peter Piwitt
5 Lesung von Hermann Peter Piwitt
6 Gespräch mit Hermann Peter Piwitt
7 Vorstellung von Herbert Jäger
8 Gespräch mit Herbert Jäger
9 Abschlussdiskussion

III Modellformen der Psyche
Von der Sprache der Wissenschaften und der Fundierung des Poetischen bei Hubert Fichte
1 Poetische Anthropologie
2 Angst und Forschung
3 Wahrheit und Lüge
4 Modellformen der Psyche
5 Heilige Männer
6 Explosion der Forschung
7 Material und Empfindlichkeit
8 Sexualität und Gewalt
9 Reiseempfindungen

IV Der halbgeschmeckten Lust mehr reife Früchte
Hubert Fichtes Rezeption des literarischen und musikalischen Barocks, vornehmlich des Werkes von Daniel Casper von Lohenstein
1 Verwörterung der Welt
2 Homosexualität und Literatur
3 Aggression und Empfindlichkeit
4 Lohensteins Trauerspiele
5 Mit Lohenstein gegen Luther
6 Rezeption und Psychologie
7 Lohensteins Agrippina und Fichtes Interpretation
8 Monteverdis Musik
9 Monteverdi und der musikalische Barock

Anmerkungen

 
Titel von und über Hubert Fichte

 

 

 
Christoph Leisten
Marrakesch, Djemaa el Fna

Prosa
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 43)
80 S., brosch., 2. Aufl. 2007
ISBN 978-3-89086-611-6 ISBN 3890866115
€ 15,-   im Buchhandel bestellen
 
 

Rezension

Rezension FAZ

Christoph Leisten, geboren 1960, publizierte zuletzt im Rimbaud Verlag den Lyrikband «in diesem licht» (2003). – «Leistens Schreibbewegung geht von einzelnen Wörtern und von eindringlichen optischen Erscheinungen aus. Das Licht dieser Texte sind die Reflexe von Spiegelungen, ein hell-dunkles Zwielicht auch, das seismosgraphisch Veränderungen anzeigt», schrieb Angelika Overath dazu in der Neuen Zürcher Zeitung.

In der vorliegenden Prosaarbeit geht Christoph Leisten von einem Ort aus, nämlich dem berühmten Platz Djemaa el Fna in Marrakesch, wo Geschichtenerzähler und Akrobaten, Heiler, Wahrsager und Musikanten bis in die Gegenwart Tag für Tag ein Fest der Sinnlichkeit entfalten. In den 88 Fragmenten dieses Buches wird die Djemaa el Fna zu einer Schule des Sehens, des Hörens, der Poesie und der Begegnung mit dem Anderen.

Lesungen

Weiterer Titel von Christoph Leisten

 

 

 

Περικλής Μονιούδης ΜΟΝΙΟΥΔΗΣ ΠΕΡΙΚΛΗΣ
Perikles Monioudis
Im Äther
In the Ether

Eine poetologische Betrachtung der Wissenschaften und eine wissenschaftliche Betrachtung der Poesie.
A Poetological Exploration of Science and a Scientific Exploration of Poetics.
Ins Englische übersetzt von David Dollenmayer
(Zweisprachige Ausgabe deutsch – englisch)
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 41)
132 S., brosch., 2005
ISBN 978-3-89086-628-4 ISBN 389086628X
€ 20,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Perikles Monioudis wurde 1966 in Glarus, Schweiz, geboren und zog, nach dem Studium der Soziologie und Politologie an der Universität Zürich, nach Berlin. Für seine in mehrere Sprachen übersetzten Romane und Erzählbände wurde er mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht, darunter der Preis des Schweizerischen Schriftstellerverbandes und der Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis.

Perikles Monioudis, der auch geprüfter Telegrafist ist, schrieb seine Poetikvorlesung Im Äther (In the Ether) für das Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge, Massachusetts.

Alle Titel von Perikles Monioudis

Lesungen

 

 

 
Jan-Frederik Bandel
Signierte Wirklichkeit
Zum Spätwerk Arno Schmidts

(Studien zur Literaturgeschichte Bd. 4)
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 37/38)
226 S., brosch., 2005
ISBN 978-3-89086-631-4 ISBN 389086631X
€ 25,-   beim Verlag bestellen
 
 

Rezension literaturkritik

Inhalt:

Prolog: Andere Wege

I. Der Weg ins Freie

II. Kaputt

II.1 Psychische und sexuelle Defekte
II.2 Kontaminierte Worte, verdichtete Bilder

III. Schutzgebiete

III.1 Schmidt fecit
III.2 Buchstaben-Zauber
III.3 Puppenwelten

IV. Bunte Muster der heut verwirrten ungestalten Welt

V. Architektur der Schule

V.1 Hintermeister
V.2 A House on Imagination Road
V.3 Gaukelspiel

VI. An den Mischungsstellen

VI.1 Autobiografisches Gespräch
VI.2 Die Stimme des Daidalos
VI.3 Die Welt im Kopfe des Einen

Verwendete Literatur
Anmerkungen

 
Weitere Titel von Jan-Frederik Bandel

Studien zur Literaturgeschichte

 

 

 
Christian Teissl
Wege ins Ungereimte
Zur Lyrik Michael Guttenbrunners

(Guttenbrunner-Studien Bd. 1)
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 39/40)
250 S., brosch., 2005
ISBN 978-3-89086-630-7 ISBN 3890866301
€ 25,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Der am 12. Mai 2004 verstorbene Michael Guttenbrunner war, als Dichter wie als Mensch, eine Erscheinung, die sich allen Schablonen entzog. Immer wieder wurde und wird er bis heute als ein Alleingänger, als zorniger Außenseiter, als eigenwilliger Sprach- und Zeitkritiker, als überaus traditionsbewußter Lyriker gewürdigt, und alle diese Charakterisierungen können durchaus einige Berechtigung für sich in Anspruch nehmen, erfassen aber lediglich einzelne Züge seiner Persönlichkeit und nicht deren eigentliche Größe und Eigenart.

Christian Teissl, geboren 1979, lebt in Graz und Kitzeck/Österreich. Studium der Germanistik und Philosophie, arbeitet an einer literaturwissenschaftlichen Dissertation und als Verlagslektor.  Veröffentlichte bislang Lyrik, Prosa und literaturkritische Essays in zahlreichen Zeitschriften, Anthologien, in Zeitungen und im Rundfunk. Weitere Titel: «Entwurf einer Landschaft» (Graz, 2001); «Das große Regenalphabet» (Aachen, 2006).

 
Inhalt:

Vorwort

I. Bausteine einer intellektuellen Biographie

1. Drei Thesen, statt einer Einführung
2. Der Lebensweg des Autors
3. Der Autor im Kontext seiner Generation
4. Der Lyriker

II. «Ich allein singe heute vom Krieg» – Bilder des Krieges in Guttenbrunners Lyrik

1. «Schwarze Ruten» – eine ahistorische Antikriegslyrik?
a) Aufbau und Gestalt des Bandes «Schwarze Ruten»
b) Der Krieg und das Erlebnis Griechenland
c) Der Zug ins Allgemeine
d) «Schlachtfelder»

2. Parallelen und Kontrastive zu Guttenbrunners «Schwarzen Ruten» – die Kriegslyrik von Walter Toman und Gerhard Fritsch

3. Aufschrei versus Reportage: Guttenbrunners Gedicht «Angriff» und Theodor Kramers Gedicht «Durchbruch»

4. Die Kategorie des Politischen und der Krieg als Absturz in die Apokalypse: Guttenbrunners «Prüfung» und Josef Leitgebs «Krieg»

III. Guttenbrunners Lyrik vor dem Hintergrund der österreichischen Nachkriegsliteratur

1. Ein «schwieriges Erwachen». Die junge Lyrikergeneration nach 1945 im Bannkreis von Trakl und Rilke

2. Leitfiguren und Geistesverwandte – Csokor, Hakel, Hölzer und Lebert

3. Guttenbrunner im Literaturbetrieb seiner Zeit

4. Der Weg des Lyrikers Guttenbrunner vom Kriegsgedicht zum Zeit-Bild

5. Schlussfolgerungen

Literaturverzeichnis

Anmerkungen

 
Weiterer Titel von Christian Teissl

Titel von Michael Guttenbrunner

 

 

 
Klaus Siblewski
Die diskreten Kritiker

Warum Lektoren schreiben – vorläufige Überlegungen zu einem Berufsbild
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 34/35)
176 S., brosch., 2005
ISBN 978-3-89086-640-6 ISBN 3890866409
€ 25,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Inhalt:

I. Vom Schreiben schreiben

Faszinosum Literatur: Moritz Heimann und Oskar Loerke, zwei Beispiele
Und heute? – Vom Autor-Lektor zum Kritiker-Lektor
Einstellungsgespräch am Kamin
Mit Vertrauen in die Literatur
Peter Suhrkamp, Siegfried Unseld – der neue Lektorentyp
Mit abgeschlossenem Studium und die Arbeit an «mittleren» Büchern
Sekundäres – aus primärer Lust

II. Rezensieren, Porträtieren, Edieren – ein Beispiel

1. 1985 – Die erste Werkausgabe von Ernst Jandl
Ein Lektor beginnt
Zwei einfache und eine komplizierte Herausgaben
Die erste Ausgabe der Werke Ernst Jandls
Der Altverleger entscheidet
Über Recherche zum Konzept
Grundsätze der Edition
Der Editionsplan
Der erste Realisierungsversuch
Der zweite Realisierungsversuch
Ein Werk setzt sich durch

2. 1990 – Materialienbücher und die Arbeit an Peter Härtlings Gesammelten Werken
Von den Vorzügen sperriger Bücher
Neue Aufgaben des Herausgebers
Das Gespräch über Autoren vertiefen
Wenn Nähe zu groß wird oder Entfernung zu stark wächst
Peter Härtlings Gesammelte Werke

3. 1995 – Ernst Jandl, seine Biographie: es wird wieder erzählt
Ein Neubeginn
Mit Jandl für Jandl – ohne Jandl für Jandl
Der Lektor wird Autor
Jandl für Buchhändler
Eine erste Biographie und letzte Gedichte
Vom Endes des Erzählens und seinen neuen Anfängen

III. Die diskreten Kritiker

Diskretion – Schutz des Genies
Der Kult des Dienens und die Ökonomie
Die Textingenieure – oder die Praxis praktisch gesehen Gezieltes Mitschreiben

IV. Literatur über Lektoren

Bücher und Aufsätze zum Thema
Lebenszeugnisse
Allgemeine Beiträge
Anmerkungen

 

 

 
Dagmar Nick
Götterinseln der Ägäis

Naxos. Paros. Mykonos. Delos. Sifnos. Thera.
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 24/25)
300 S., brosch., 2005
ISBN 978-3-89086-649-9 ISBN 3890866492
€ 20,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Dagmar Nick zeigt nicht nur das vordergründige Gesicht der Kykladen, sie weiß die Geschichte der sechs Inseln, ihre Landschaft, Volkskunst und überall auftauchende Mythologie so trefflich zu schildern, daß sich der Leser nicht mehr bei der Lektüre eines Sachbuchs wähnt, sondern von einem spannenden Roman gefesselt wird.

Das Buch, das sich durch Schönheit und Prägnanz der Sprache, aber auch durch profundes Wissen von der Menge anderer Reisebücher abhebt. Ein informatives, dazu ein poetisches Buch, das Wissen vermittelt, ohne belehrend zu sein, das den Zauber der Landschaft eingefangen hat, ohne in Schwärmerei auszuarten.

Das Buch von Dagmar Nick hat Seltenheitswert. Naxos, Paros, Mykonos, Delos, Sifnos, Thera – sechsmal gelingt die schwierige Annäherung. Ein Glücksfall, für den es kein Rezept gibt.

Süddeutsche Zeitung

Dagmar Nick, geboren 1926 in Breslau. Ab 1933 in Berlin. Sie gehört neben Ingeborg Bachmann, Rose Ausländer und Hilde Domin zu den wichtigsten deutschsprachigen Lyrikerinnen nach 1945. Sie lebt heute in München.
Seit 1990 erscheint ihr Werk im Rimbaud Verlag.

Gedichtbände: «In den Ellipsen des Mondes» (1945–1959), 1994; «Zeugnis und Zeichen» (1969), 1990; «Gezählte Tage» (1986), 1992; «Im Stillstand der Stunden» 1991; «Gewendete Masken» (1991–1995), 1996; «Trauer ohne Tabu», 1999; «Wegmarken», 2000; «Liebesgedichte», 2001.

Prosa: «Medea, ein Monolog», 3. Aufl. 1998; Osiris 10/11 Sonderheft «Dagmar Nick», 2001.

Auszeichnungen u.a.: Liliencron-Preis der Stadt Hamburg 1948, Eichendorff-Preis 1966, Ehrengabe zum Andreas-Gryphius-Preis 1970, Roswitha-von-Gandersheim-Medaille 1977, Tucan-Preis der Stadt München 1981, Kulturpreis Schlesien des Landes Niedersachsen 1986, Schwabinger Kunstpreis für Literatur der Stadt München 1987, Andreas-Gryphius-Preis 1993, Silbermedaille «München leuchtet» der Landeshauptstadt München 2001, Jakob-Wassermann-Literaturpreis der Stadt Fürth 2002, Ernst-Hoferichter-Preis 2006.

Weitere Titel von Dagmar Nick

Lesungen

 
Franz Joachim Behnisch
Blumenkorso oder das Jahr 37

Prosa
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 26/27)
192 S., fadengeh., 2004
ISBN 978-3-89086-669-7 ISBN 3890866697
€ 25,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Franz Joachim Behnisch (1920–1983), geboren und aufgewachsen in Berlin. Krieg, russische Gefangenschaft bis Ende 1948, Studium in München, Promotion in Würzburg. Er lebte, lehrte als Germanist und Historiker, und schrieb in seiner (ihm vom Schicksal zugedachten) Wahlheimat Weiden in der Oberpfalz.
Themen seiner Romane, Erzählungen, Hörbilder, Kurzprosa und Lyrik sind vor allem Berlin und die Zeitgeschichte.
In Blumenkorso (entstanden etwa 1970 bis 1972) konzentriert er sich nur auf das Jahr 1937, in dem festlich 700 Jahre Berlin gefeiert werden. Als Zeitzeuge und genauer Beobachter und im historischen Rückspiegel erzählt er analytisch präzise und mit poetischer Empfindsamkeit das Persönliche und Private.
Die Zahl der Kapitel des Romans entspricht dem siebenarmigen Leuchter der Juden, den schrecklichsten Opfern jener Gräuel, die Hitler im November 1937 (Hoßbach-Niederschrift) unwiderruflich einleitete.

Inhalt:

1. Kapitel: Drehpunkt Innsbrucker
2. Kapitel: Die Taucherschule
3. Kapitel: Mittwochsgesellschaft
4. Kapitel: Fliegende Adler
5. Kapitel: Korso I
6. Kapitel: Hoßbach-Niederschrift
7. Kapitel: Korso II

Nachbemerkung

 

 

 
Robert Flinker
Fegefeuer

Roman
(Texte aus der Bukowina Bd. 24)
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 30/31)
172 S., brosch., 2005
ISBN 978-3-89086-675-8 ISBN 3890866751
€ 25,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Robert Flinker wurde am 16. Juli 1906 in Wiznitz geboren. Er starb am 15. Juli 1945 durch Selbsttötung. Zu Lebzeiten sind seine Romane und Erzählungen nicht erschienen. Sein Bruder konnte sie erst 1970 in Bukarest veröffentlichen. Flinkers Romane werden häufig wegen der mit literarischen Mitteln gestalteten «Paradigmen einer Machtstruktur» mit Kafkas Werk verglichen.

Texte aus der Bukowina

 

 

 
Georges Rodenbach
Brügge – Die Tote

(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 29)
104 S., brosch., 2005
ISBN 978-3-89086-915-5 ISBN 3890869157
€ 20,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Georges Rodenbach, 1855 in Tournai geboren, verlebte seine Jugend teiweise in Gent. Als berühmter Romancier starb er 1898 im Alter von 43 Jahren in Paris an Tuberkulose. Sein umfangreiches Werk konzentriert sich heute nur noch auf «Bruges-la-Morte»: «Brügge – Die Tote», vergleichbar mit Abbé Prévosts Roman «Manon Lescaut».

Der 1920 von Erich Wolfgang Korngold geschriebenen Oper «Die tote Stadt» diente Rodenbachs Roman als Vorbild.

 

 

 
Wieland Schmied
Begegnung mit Samuel Beckett in Berlin

(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 28)
72 S., brosch., 2006
ISBN 978-3-89086-681-9 ISBN 3890866816
€ 15,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Wieland Schmied, geboren 1929 in Frankfurt am Main, emeritierter Professor für Kunstgeschichte, hat sich über Jahrzehnte gleichermaßen mit Fragen der bildenden Kunst wie der Literatur beschäftigt. Dabei gehören der Maler Giorgio de Chirico und der Dichter Ezra Pound zu den Figuren, mit denen er sich am intensivsten auseinandergesetzt und über die er immer wieder geschrieben hat. Wieland Schmied, der mit dem Friedrich-Märker-Preis für Essayisten und dem Theo-Wormland-Preis für sein kunstschriftstellerisches Werk ausgezeichnet wurde, war von 1995 bis 2004 Präsident der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und lebt in Oberösterreich.

Weitere Titel von Wieland Schmied

 

 

 
Reinhard Kiefer
Café Moka

Nachschreibungen zu Agadir
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 22/23)
144 S., fadengeh., 2003
ISBN 978-3-89086-685-7 ISBN 3890866859
€ 20,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Café Moka, das sind 114 Abschnitte mit Notizen zum Alltag in Agadir, mit Märchen aus 1001 Nacht, Taxifahrten, dem Platz der Gehenkten in Marrakesch, Geschichten aus der Zeit nach dem Paradies, Gedanken zum Koran, Ansichten zur arabischen Welt.

Reinhard Kiefer, 1956 in Nordbögge (Westfalen) geboren, studierte Germanistik und evangelische Theologie.

Weitere Titel von Reinhard Kiefer

Lesungen

 

 

 
Olga Martynova
Wer schenkt was wem

Besprechungen 1999–2003
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 20/21)
160 S., fadengeh., 2003
ISBN 978-3-89086-686-4 ISBN 3890866867
€ 5,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Olga Martynova, russische Lyrikerin, lebt seit 1991 in Frankfurt am Main und schreibt wunderbare Gedichte in ihrer Muttersprache, die sie zusammen mit Elke Erb für den Rimbaud Verlag ins Deutsche überträgt. Parallel dazu verfaßt sie auf Deutsch brillante Buchkritiken und Essays, welche bei den angesehensten Publikationen deutschsprachigen Raums Abnahme finden. Das Buch «Wer schenkt was wem» ist eine repräsentative Auswahl aus diesen Aufsätzen, die – für den ersten Blick unerwartet – nicht ausschließlich Übersetzungen aus dem Russischen oder aus den verwandten slawischen Sprachen behandeln. Mit der gleichen Souveränität und Begeisterung schreibt Olga Martynova über alte und neue Dichter deutscher Zunge.

Das selbstverständlich zu nennen, wäre eine Mißachtung der Realität, die der überwiegenden Mehrzahl der sich in einem fremden Sprachraum aufhaltenden Autoren bekanntlich nur eine Wahl läßt: entweder Anpassung, Aufgabe eigener Sprache und Kultur, oder Abschirmung, Selbstghettoisierung, ungesunde Trennung des physischen und geistigen Daseins.

Olga Martynovas Leben in zwei Sprachen, in zwei Literaturbetrieben, aber in einer nicht gespaltenen, sondern an Dimensionen bereicherten, stereoskopischen Kulturidentität nennen wir angesichts der erdrückenden Realität lieber eine selbstverständliche Ausnahme.

Inhaltsverzeichnis (Verzeichnis der Besprechungen)

Weiterer Titel von Olga Martynova

Lesungen

 

 

 
Wieland Schmied
Die schwierige Schönheit
Ezra Pound und die bildende Kunst

(Ezra Pound Studien II)
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 17/18)
124 S., brosch., 2003
ISBN 978-3-89086-705-2 ISBN 3890867065
€ 20,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Aus dem Inhalt:

I–XI
Einleitung. Die vielen Gesichter Ezra Pounds. Seine visuelle Sensibilität. Der Imagism. Ein Blick auf die Cantos und ihre Technik. Die Entwicklung Pounds.

XII–XVIII
London und der Vortizismus. Vorspiel mit Whistler. Die Freundschaft mit Gaudier-Brzeska. Die wechselnde Beziehung zu Wyndham Lewis.

XIX–XX
Paris und die Avantgarde. Constantin Brancusi und Francis Picabia.

XXI–XXVI
Italien und die Tradition der Renaissance. Sigismondo Malatesta und sein Tempio in Rimini. Die Fresken der Villa Schifanoia in Ferrara.

XXVII–XXXVI
Konsequenzen. Die Bedeutung bestimmter Bildwerke für die Cantos. Analyse von Pounds Urteilen über die bildende Kunst. Zeitgeschichtliche Parallelen: Jean Cocteau, Giorgio de Chirico, André Breton. Die verhängnisvolle Verknüpfung von Kunst und Ökonomie. Der Begriff der Schönheit und ein Blick auf Beardsley.

Anmerkungen und Literatur

Wieland Schmied, geboren 1929 in Frankfurt am Main, emeritierter Professor für Kunstgeschichte, hat sich über Jahrzehnte gleichermaßen mit Fragen der bildenden Kunst wie der Literatur beschäftigt. Dabei gehören der Maler Giorgio de Chirico und der Dichter Ezra Pound zu den Figuren, mit denen er sich am intensivsten auseinandergesetzt und über die er immer wieder geschrieben hat. Wieland Schmied, der mit dem Friedrich-Märker-Preis für Essayisten und dem Theo-Wormland-Preis für sein kunstschriftstellerisches Werk ausgezeichnet wurde, war von 1995 bis 2004 Präsident der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und lebt in Oberösterreich.

Weitere Titel von Wieland Schmied

 

 

 
Reinhard Kiefer
Gottesurteil
Paul Wühr und die Theologie

(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 16)
80 S., brosch., 2003
ISBN 978-3-89086-702-1 ISBN 3890867022
€ 15,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Reinhard Kiefer veröffentlichte zuletzt «Vor der Natur. Ein Satzbau» (2001) und die Erzählung «Thomas Mann. Letzte Liebe» (2001). Kiefers Studie widmet sich einem Dichter, in dessen Werk theologische Motive und Vorstellungen eine zentrale Rolle einnehmen. Paul Wühr ist Zerstörer eines theologischen Dogmatismus und Retter theologischen Denkens für die Poesie.

Weitere Titel von Reinhard Kiefer

 

 

 
Paul Schuster
Huftritt

Erzählungen
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 14/15)
160 S., fadengeh., 2003
ISBN 978-3-89086-701-4 ISBN 3890867014
€ 25,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Paul Schuster, geboren 1930 in Hermannstadt / Siebenbürgen (rumänisch: Sibiu / Transsilvania); mit 19 «erste Emigration» nach Bukarest. Der ursprünglich zweibändige, unvollendet gebliebene Roman «Fünf Liter Zuika», 1968 als erstes Werk eines deutschen Schriftstellers aus Rumänien im Westen auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt, konnte in Rumänien nicht abgeschlossen werden. Die Arbeit am dritten Band ist erst nach dem Umzug möglich geworden.

Als Sprecher der deutschen Minderheit und Redakteur der in Bukarest erscheinenden deutschsprachigen Zeitschrift «Neue Literatur» hat der Autor sich erfolgreich für die Förderung der deutschsprachigen Schriftsteller Rumäniens eingesetzt. Neben seiner Tätigkeit als Kritiker, Lektor und Übersetzer leitete er seit seiner «zweiten Emigration» (1972 aus Bukarest nach Berlin) Schreibwerkstätten in Akademien, Volkshochschulen und Gefängnissen. Paul Schuster verstarb am 5. Mai 2004 in Berlin.

Weiterer Titel von Paul Schuster

 

 

 
Heinz Kreutz
Interview

mit Kirsten Kretschmann-Muche
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 13)
84 S., brosch., 2003
ISBN 978-3-89086-706-9 ISBN 3890867065
€ 15,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Heinz Kreutz, geboren 1923 in Frankfurt. 1940 Ausbildung als Fotograf. Kriegsdienst von 1940 bis 1942 in Stalingrad, Lazarettaufenthalt bis 1944 in Marburg. Bis zum 35. Lebensjahr arbeitet Kreutz als Weißbinder und fotografischer Gelegenheitsarbeiter. 1951 erhält er ein privates Stipendium, Aufenthalt in Paris und Südfrankreich. Seit 1976 lebt Heinz Kreutz in Antdorf (Bayern).

Deutsches Informel
Quadriga

Ausstellungen Heinz Kreutz

Weitere Künstler der Quadriga

 

 

 
Michael Guttenbrunner
Im Machtgehege VI

Prosa
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 12)
60 S., brosch., 2002
ISBN 978-3-89086-718-2 ISBN 3890867189
€ 20,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Michael Guttenbrunner, geb. 7. September 1919 in Althofen in Kärnten. Aus ärmlichen Verhältnissen stammend, war er früh zur Selbstständigkeit gezwungen. Er war auch früh politisch aktiv: Wegen illegaler Betätigung für die sozialdemokratische Partei wurde er im «Ständestaat» 1935 verhaftet. 1938 wurde er in Wien wegen regimefeindlichen Verhaltens von der Ausbildung zum Graphiker ausgeschlossen, seine Einberufung 1940 hinderte ihn nicht an der Beibehaltung seiner regimekritischen Haltung. Nach dem Krieg war er wiederum ein unbequemer Zeitgenosse, war in verschiedenen Berufen tätig. Seine erste literarische Veröffentlichung datiert von 1947. Er schrieb keine «moderne» Literatur. Sein Vorbild war Karl Kraus. Er blieb mit Absicht ein Außenseiter des Literaturbetriebes, er war zu keinen Kompromissen bereit. Michael Guttenbrunner lebte seit 1954 in Wien, wo er am 12. Mai 2004 starb.

Veröffentlichungen: «Schwarze Ruten» Gedichte 1947. «Spuren und Überbleibsel» Prosa. «Schmerz und Empörung» Anthologie. «Opferholz» Gedichte 1959. «Die lange Zeit» Gedichte 1965. «Der Abstieg» Gedichte 1975.

Weitere Titel von Michael Guttenbrunner

 

 

 
Hubert Fichte
Jean Genet

Ein Interview

Mit einem Text von Mohamed Choukri
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 11)
66 S., brosch., 2002
ISBN 978-3-89086-717-5 ISBN 3890867170
€ 20,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Hubert Fichte (1935–1986) ist einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit. Das umfängliche Interview mit Jean Genet (1910–1986) führte Fichte 1975. Das Buch enthält die deutsche Fassung des Interviews.

Titel von und über Hubert Fichte

 

 

 
Paul Celan
Gespräch im Gebirg

Mit einem Kommentar von Theo Buck
(Texte aus der Bukowina Bd. 15)
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 10)
60 S., brosch., 2002
ISBN 978-3-89086-744-1 ISBN 3890867448
€ 15,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Aus dem Inhalt:
Entstehungszusammenhang
Thema und Wirkungsabsicht
Textbetrachtung
Zeittafel
Äußerungen Celans
Meinungen und Deutungen

Theo Buck, Jahrgang 1930, war Universitätsprofessor an der RWTH Aachen. Er arbeitet vor allem über Goethe, Büchner, die Literatur der Weimarer Republik, Celan, Johnson und Schädlich.

Weitere Titel von Theo Buck

Celan-Studien

Texte aus der Bukowina

 

 

 
Wieland Schmied
Erinnerungen an Ezra Pound

(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 9)
68 S., brosch., 2002
ISBN 978-3-89086-719-9 ISBN 3890867197
€ 15,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Aus dem Inhalt:
Vorbemerkung 1: Eine Barriere des Schweigens
Vorbemerkung 2: In Italien
Auf der Brunnenburg
Andere Stimmen
«Ich bin nie mehr richtig wach»
An den Salzmagazinen
Die Klinik in Basel
Bis zum Verstummen
Nachspiel 1: Hailey, Idaho – Ketchum, Idaho
Nachspiel 2: San Michele – San Giorgio

Wieland Schmied, geboren 1929 in Frankfurt am Main, emeritierter Professor für Kunstgeschichte, hat sich über Jahrzehnte gleichermaßen mit Fragen der bildenden Kunst wie der Literatur beschäftigt. Dabei gehören der Maler Giorgio de Chirico und der Dichter Ezra Pound zu den Figuren, mit denen er sich am intensivsten auseinandergesetzt und über die er immer wieder geschrieben hat. Wieland Schmied, der mit dem Friedrich-Märker-Preis für Essayisten und dem Theo-Wormland-Preis für sein kunstschriftstellerisches Werk ausgezeichnet wurde, war von 1995 bis 2004 Präsident der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und lebt in Oberösterreich.

Weitere Titel von Wieland Schmied

 

 

 
Dagmar Nick
Sizilien

(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 5/6)
288 S., fadengeh., 2002
ISBN 978-3-89086-739-7 ISBN 3890867391
€ 20,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Sizilien ist die Insel der Sikuler, der Griechen, der Römer, der Araber und Normannen, und so knüpft sich an jeden Tempel, jede zusammengestürzte Säule, an jeden Berg und jede Kirche ein farbiges Gewebe aus Sage und Historie, durch das uns die Autorin führt. Doch auch die Gegenwart kommt nicht zu kurz.

Dagmar Nick, geboren 1926 in Breslau. Ab 1933 in Berlin. Sie gehört neben Ingeborg Bachmann, Rose Ausländer und Hilde Domin zu den wichtigsten deutschsprachigen Lyrikerinnen nach 1945. Sie lebt heute in München.
Seit 1990 erscheint ihr Werk im Rimbaud Verlag.

Gedichtbände: «In den Ellipsen des Mondes» (1945–1959), 1994; «Zeugnis und Zeichen» (1969), 1990; «Gezählte Tage» (1986), 1992; «Im Stillstand der Stunden» 1991; «Gewendete Masken» (1991–1995), 1996; «Trauer ohne Tabu», 1999; «Wegmarken», 2000; «Liebesgedichte», 2001.

Prosa: «Medea, ein Monolog», 3. Aufl. 1998; Osiris 10/11 Sonderheft «Dagmar Nick», 2001.

Auszeichnungen u.a.: Liliencron-Preis der Stadt Hamburg 1948, Eichendorff-Preis 1966, Ehrengabe zum Andreas-Gryphius-Preis 1970, Roswitha-von-Gandersheim-Medaille 1977, Tucan-Preis der Stadt München 1981, Kulturpreis Schlesien des Landes Niedersachsen 1986, Schwabinger Kunstpreis für Literatur der Stadt München 1987, Andreas-Gryphius-Preis 1993, Silbermedaille «München leuchtet» der Landeshauptstadt München 2001, Jakob-Wassermann-Literaturpreis der Stadt Fürth 2002, Ernst-Hoferichter-Preis 2006.

Weitere Titel von Dagmar Nick

Lesungen

 

 

 
Reinhard Kiefer
Thomas Mann

Letzte Liebe
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 4)
64 S., brosch., 2001
ISBN 978-3-89086-729-8 ISBN 3890867294
€ 15,-   beim Verlag bestellen
 
 

Ria Endres über dieses Buch

Trotz der Zufriedenheit, trotz der Gewißheit, große Tage verlebt zu haben, die so gewiß nicht mehr wiederkommen, spürte er in sich zugleich einen starken Mangel an Rührung, an Betroffenheit. Was hatte man denn in solchen Augenblicken des Triumphs, und von solchen hatte er ja schon recht viele erlebt, zu empfinden? Er wußte es nicht mehr genau. Vielleicht hatte er es vergessen. «Was man alles vergißt. Manches will man ja auch vergessen. Man ist dann recht dankbar, wenn es gelingt.» Etwas in ihm war schon sehr weit, schon in Auflösung. Was geschah, das waren Variationen, Wiederholungen auf freilich hohem Niveau.

Reinhard Kiefer, 1956 in Nordbögge (Westfalen) geboren, studierte Germanistik und evangelische Theologie.

Weitere Titel von Reinhard Kiefer

 

 

 
Wieland Schmied
H. C. Artmann

1921–2000
Erinnerungen und Essays
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 3)
80 S., brosch., 2001
ISBN 978-3-89086-727-4 ISBN 3890867278
€ 15,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Wieland Schmied, geboren 1929 in Frankfurt am Main, emeritierter Professor für Kunstgeschichte, hat sich über Jahrzehnte gleichermaßen mit Fragen der bildenden Kunst wie der Literatur beschäftigt.

Mit H. C. Artmann, schreibt Wieland Schmied, verbinden mich viele Erinnerungen, wahrscheinlich – meine Familie ausgenommen – mehr als mit jedem anderen Menschen, ich möchte fast sagen: unendlich viele Erinnerungen. Es muß Anfang Dezember 1949 gewesen sein, daß ich ihn kennenlernte – so sind es gerade 51 Jahre, die wir uns gekannt haben.

Der vorliegende Band enthält sechs Beiträge, die Wieland Schmied seit 1958 veröffentlicht hat. Es sind liebevolle Erinnerungen, die uns das Porträt eines edlen Ritters vermitteln.

Weiterer Titel von Wieland Schmied

 

 

 
Arthur Rimbaud
Ein Aufenthalt in der Hölle

(Werke Bd. 3)
übertragen von Thomas Eichhorn
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 2)
76 S., brosch., 2001
ISBN 978-3-89086-874-5 ISBN 3890868746
€ 20,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Im Zentrum der Dichtung des «verdammten Poeten», wie Verlaine Rimbaud später bezeichnet hat, schildert die «törichte Jungfrau» ihr Leben mit dem «Höllengemahl». Eingerahmt ist ihre wörtliche Rede allerdings durch verdeckte Hinweise, die erkennen lassen, daß es sich bei der Sprecherin in Wirklichkeit um gar keine Frau, sondern um einen «Gefährten» handelt und beide eine «komische Ehe» führen.

Thomas Eichhorn erhielt für seine Neuübersetzung den André-Gide-Preis für deutsch-französische Literaturübersetzungen.

Vom Gesamtwerk Rimbauds sind in der Neuübersetzung auch die Bände «Das Trunkene Schiff» Gedichte (Werke Bd. 1) und «O Zeiten, o Schlösser / Ô saisons, ô châteaux» Gedichte (franz./deutsch) (Werke Bd. 2) erschienen.

Weitere Titel von und zu Arthur Rimbaud

 

 

 
Friedrich Kröhnke
Murnau

Eine Fahrt
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 1)
72 S., brosch., 2001
ISBN 978-3-89086-722-9 ISBN 3890867227
€ 15,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

«Der Wein macht mich froh. Ich meine, mein Blut kreisen zu spüren. Ich bin heiter. Ich bin geistreich. Ich lache. Ich parodiere. Mir ist eingefallen, wie ich Murnaus tödlichen Unfall zu Papier bringen will.»

Friedrich Kröhnke, 1956 in Darmstadt geboren, lebt in Berlin und auf Reisen.

«Rattenroman» 1986; «Knabenkönig mit halber Stelle» 1988; «Leporello» 1989; «Was gibt es heut bei der Polizei» 1989; «Grundeis. Ein Fall» 1990; «P 14» 1992; «Aqualand» 1996; «Die Atterseekrankheit» 1999; die Insel-Anthologie «Zwillinge» 1999; «Murnau – Eine Fahrt» 2001; «Ciao Vaschek» 2003.

Weiterer Titel von Friedrich Kröhnke

 

 

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