Fisch, Michael

Werk

Fisch, Michael

Gesten und Gespräche

Inhalt

I Gesten und Gespräche Vorbemerkung

II Verwörterung der Welt Herbert Jäger, Hermann Peter Piwitt und Josef Winkler im Gespräch über Hubert Fichte. Moderation: Michael Fisch 1 Einführung 2 Vorstellung von Josef Winkler 3 Gespräch mit Josef Winkler 4 Vorstellung von Hermann Peter Piwitt 5 Lesung von Hermann Peter Piwitt 6 Gespräch mit Hermann Peter Piwitt 7 Vorstellung von Herbert Jäger 8 Gespräch mit Herbert Jäger 9 Abschlussdiskussion

III Modellformen der Psyche Von der Sprache der Wissenschaften und der Fundierung des Poetischen bei Hubert Fichte 1 Poetische Anthropologie 2 Angst und Forschung 3 Wahrheit und Lüge 4 Modellformen der Psyche 5 Heilige Männer 6 Explosion der Forschung 7 Material und Empfindlichkeit 8 Sexualität und Gewalt 9 Reiseempfindungen

IV Der halbgeschmeckten Lust mehr reife Früchte Hubert Fichtes Rezeption des literarischen und musikalischen Barocks, vornehmlich des Werkes von Daniel Casper von Lohenstein 1 Verwörterung der Welt 2 Homosexualität und Literatur 3 Aggression und Empfindlichkeit 4 Lohensteins Trauerspiele 5 Mit Lohenstein gegen Luther 6 Rezeption und Psychologie 7 Lohensteins Agrippina und Fichtes Interpretation 8 Monteverdis Musik 9 Monteverdi und der musikalische Barock

Anmerkungen

Fisch, Michael

Verwörterung der Welt

Über die Bedeutung des Reisens für Leben und Werk von Hubert Fichte
Orte – Zeiten – Begriffe
(Hubert-Fichte-Studien Bd. 1)
(Studien zur Literaturgeschichte Bd. 1)
288 S., brosch., 2000

ISBN 978-3-89086-751-9
Weitere Informationen

Die vorliegende Arbeit soll neben der Werkinterpretation eines der bedeutendsten deutschen Schriftsteller seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs auch die Analyse eines aufregenden und unsteten Lebens enthalten. Über die Bedeutung des literarischen Grenzgängers Hubert Fichte wird in Fachkreisen kaum mehr gestritten, wenngleich die Bekanntheit seines Werkes noch immer nicht vorausgesetzt werden kann. Die vorliegende Arbeit bietet die Darstellung eines Schriftstellerlebens und die Analyse eines Schriftstellerwerks. Sie ist in den Kontext der bestehenden Literaturwissenschaft eingebettet und im streitbaren Verhältnis zur institutionalisierten Wissenschaft entstanden. Der Leser dieser Arbeit wird einen erzählenden Ton bemerken, der im Kontrast zum allgemeinüblichen Ton einer allgemeinüblichen philologischen Arbeit steht. Der Verfasser dieser Arbeit bemüht sich, seine Position als Literaturwissenschaftler möglichst wenig von der des Lesers zu entfernen.