Anthologien

Autor:

Albers, Bernhard

Aus zerstäubten Steinen. Texte deutscher Surrealisten

Eine Anthologie
hrsg. von Bernhard Albers
96 S., geb., 1995

ISBN 978-3-89086-845-5

Daß der Surrealismus schon in seinen Anfängen keine französische Angelegenheit bleiben sollte, zeigen die Aktivitäten von Hans Arp, Max Ernst, Meret Oppenheim und die des deutschsprachigen Ivan Goll. In Deutschland selbst hat er nach dem zweiten Weltkrieg keine tiefen Wurzeln schlagen können. Weder Max Hölzer, K. O. Götz und Rudolf Wittkopf mit ihren Zeitschriften «Surrealistische Publikationen» (1950/54), «Meta» (1948-53) und «Profile» (1953-55) noch Dieter Wyss mit seiner Untersuchung «Der Surrealismus» (1950) sprengten den elitären Rahmen. Zwar waren die meisten der deutschen Surrealisten der Nachkriegszeit befreundet oder standen zumindest miteinander im Gedankenaustausch, zu einer surrealistischen Gruppenbildung wie in Paris (oder einer vergleichsweise publikumswirksamen «Gruppe 47» in Berlin) kam es aber nicht. Der Band enthält Texte von Richard Anders, K. O. Götz, Anneliese Hager, Max Hölzer, Johannes Hübner, Dieter Hülsmanns, Lothar Klünner, Joachim Uhlmann, Friedrich Umbran, Rudolf Wittkopf, Dieter Wyss, Unica Zürn.

Autor:

Albers, Bernhard

Blaueule Leid. Bukowina 1940–1944

Eine Anthologie
(Bukowiner Literaturlandschaft Bd. 10)
Hrsg. und kommentiert von Bernhard Albers
160 S., fadengeh. Brosch., 2003

SWR «Blaueule Leid» ist persönliche Empfehlung von Caroline Neubaur (SWR Bestenliste)

ISBN 978-3-89086-806-6

Autoren und ihre Texte in alphabetischer Reihenfolge Aharon Appelfeld   Die Eismine Rose Ausländer   Erinnerungen an eine Stadt · Ins Nichts gespannt Elisabeth Axmann   die donau der mieresch · Erinnerungen Klara Blum   Czernowitzer Ghetto Paul Celan   Die Geisterstunde · Es fällt nun, Mutter, Schnee · Nähe der Gräber Georg Drozdowski   Damals in Czernowitz Robert Flinker   Fegefeuer David Goldfeld   Todeslied Alfred Gong   Bukowina · Ihr werdet vergessen · Kinderlied über’n «Jud» · Mein Vater · Topographie Edgar Hilsenrath   Nacht Leo Katz   Brennende Dörfer · Totenjäger Heinz Kehlmann   So weit nach Westen Alfred Kittner   Blaueule Leid · Erinnerungen · Heimkehr aus dem Lager · Podoliens Erde Itzig Manger   Die Ballade vom weissen Brot Alfred Margul-Sperber   Auf den Namen eines Vernichtungslagers · Der Neger Jessy Owens · Gespräch mit einem Kind · Glüht das dunkelnde Leben Selma Meerbaum-Eisinger   Poem · Tragik · Trauer Gregor von Rezzori   Blumen im Schnee Moses Rosenkranz   Bukowina 1940–1941 · Die Blutfuge · Der Erledigte · Der Todeszug · Jüdisches Morgenlied 1941 Dorothea Sella   Der Ring des Prometheus Ilana Shmueli   Erinnerungen · Ohne Boden war die Heimat Edith Silbermann   Erinnerungen Immanuel Weißglas   Babylonische Klage · Er Manfred Winkler   Das Gedicht vom Nichts · Der Flüchtling 1938

Autor:

Chilenische Lyrik im bewegten 20. Jahrhundert

Eine Anthologie
Hrsg., Autorenporträts und Übersetzungen von Mario Markus
Vorwort von Gonzalo Rojas
Mit einem Essay von Johannes Müller-Salo
(Lyrik-Taschenbuch Nr. 111)
148 S., brosch., 2016

ISBN 978-3-89086-351-1

Autoren: Efráin Barquero (*1931) Carlos Bolton (1917–2004) Humberto Díaz Casanueva (1906–1992) Óscar Hahn (*1938) Tomás Harris (*1956) Sergio Hernández (1931–2010) Vicente Huidobro (1893–1948) Ronald Kay (*1941) Enrique Lihn (1929–1988) Venancio Lisboa (1917–1993) Mario Markus (*1944) Mahfud Massís (1916–1990) Gabriela Mistral (1889–1957) Paz Molina (*1945) Pablo Neruda (1904–1973) Mila Oyarzún (1912–1982) Nicanor Parra (*1914) María Isabel Peralta (1864–1936) Ulises Pereira (*1985) Gonzalo Rojas (1916–2011) Pablo de Rokha (1894–1968) David Rosenmann Taub (*1927) Jorge Teillier (1935–1996) Volodia Teitelboim (1916–2008) Aldo Torres (1910–1960) Armando Uribe Arce (*1933) Jaime Valdivieso (*1929) Juvencio Valle (1900–1999) Luis Roberto Vera (*1947) Raúl Zurita (*1950)

Autor:

Margul-Sperber, Alfred

Die Buche

Eine Anthologie deutschsprachiger Judendichtung aus der Bukowina
Zusammengestellt von Alfred Margul-Sperber
Aus dem Nachlass herausgegeben von George Guțu, Peter Motzan und Stefan Sienerth
469 S., geb., 2. Auflage 2011
Bei uns vergriffen! Out of Print! Epuisé!

Rose Ausländer · Uriel Birnbaum · Klara Blum · Paul Celan · Zeno Einhorn · Norbert Feuerstein · Ernst Maria Flinker · Robert Flinker · Benjamin Fuchs · David Goldfeld · Lotte Jaslowitz · Josef Kalmer · Alfred Kittner · Ewald Ruprecht Korn · Artur Kraft · Josef I. Kruh · Kamillo Lauer · Siegfried Laufer · Ariadne Baronin Löwendal · Hugo Maier · Itzig Manger · Alfred Margul-Sperber · Tina Marbach · Salome Mischel · Johann Pitsch · Moses Rosenkranz · Heinrich Schaffer · Isaac Schreyer · Jakob Schulsinger · Erich Singer · Isak Sonntag · Klaus Udo Tepperberg · Victor Wittner · Kubi Wohl   Erstens sind ihre Träger Dichter, in einer Zeit. in der, wie ein Witz lautet, ein Ehemann seiner Frau auf die vor dem Schaufenster einer Modistin geäußerten Bitte, er möge ihr einen bestimmten Hut kaufen, denn er sei wie ein Gedicht, mit geringschätzendem Achselzucken erwidert: «Aber Liebling, wer kauft heutzutage noch Gedichte!» Zweitens sind diese Dichter Juden, und das heißt, dass die nichtjüdische Welt von diesen Dichtern nichts wissen will […] und dass die jüdische Welt, wenn man ihr mit jüdischen Gedichten kommt, erklärt, sie habe heutzutage andere Sorgen. Drittens schreiben die jüdischen Dichter der Bukowina in der überwältigenden Mehrzahl deutsch, und das ist ein Fall besonderer Tragik in einer Zeit, in der man ja auch den in Deutschland lebenden jüdischen Dichtern […] dies Recht auf ihre Zuständigkeit in der Dichtung deutscher Zunge abspricht […]. Die vierte, vielleicht wesentlichste Tragik der jüdischen Dichter der Bukowina besteht darin, dass sie eben in der Bukowina leben, wo es für sie weder ein Echo noch ein Publikum gibt, weder Verleger noch Verbreitungsmöglichkeit durch periodischen Druck, keine Zeitschriften, nur Tageszeitungen […].
                   

Autor:

Albers, Bernhard

Die Welt kennt keine Poesie

herausgegeben von Bernhard Albers
(Lyrik-Taschenbuch Nr. 100)
116 S., brosch., 2015

ISBN 978-3-89086-390-0

100 Gedichte von 100 Autoren   Nil-Sein Im Lande Licht, im Lande Leer, Einödegebunden, Liegen sie verstreut umher, Die Sterne, die Stunden. Cheopsfriede, Nilblaues Sein, Zeitpyramide Aus Sonne und Stein. Immanuel Weißglas Hundert Autoren werden jeweils mit einem Gedicht vorgestellt, soweit es im Rimbaud Verlag – dessen Programm von mir nun schon 35 Jahre lang gestaltet wird – erschienen ist. Zugleich eröffnet sich mit den zahlreichen Übersetzungen so etwas wie ein bescheidener Blick auf die Weltliteratur. Die Gedichte wurden nicht mühsam und mit viel Überlegung zusammengestellt, sondern ganz spontan und rein chronologisch. Kein Gedicht musste verworfen werden, weil sich alle, meines Erachtens, auf wunderbare Weise zu einem Mosaik zusammenfügten. Von einigen Autoren, das sei hier einmal gesagt, war es mir nicht vergönnt, eine Auswahl ihrer Gedichte im Rimbaud Verlag herauszubringen. So von Gottfried Benn, Wilhelm Lehmann, Paul Celan und Nelly Sachs beispielsweise.

Autor:

Bender, Hans , Ausländer, Rose , Weißglas, Immanuel ,

Einsame Weihnachten

Hrsg. Bernhard Albers
(Bukowiner Literaturlandschaft Bd. 78)
40 S., Klappenbrosch., 2016

ISBN 978-3-89086-383-2

Gedichte von Rose Ausländer, Hans Bender und Immanuel Weißglas.   Weihnachtsgedichte in deutscher Sprache, geschrieben nach 1945. Texte von drei sehr unterschiedlichen Dichtern sollen zeigen, in welchen Ausdrucksformen das in jener Zeit noch möglich war. Nach dem Zweiten Weltkrieg gingen – aus der Bukowina vertrieben – Rose Ausländer (1901–1988) nach New York und Immanuel Weißglas (1920–1979) nach Bukarest; beide jüdischen Dichter schrieben Weihnachtsgedichte, Rose Ausländer auf Englisch, Weißglas – obwohl er nie in Deutschland gelebt hatte – auf Deutsch. Um dieselbe Zeit verfasste Hans Bender (1919–2015), wenig später Mitbegründer der Zeitschrift «Akzente», ein denkwürdiges Weihnachtsgedicht in sowjetischer Gefangenschaft. Heinrich Detering

Autor:

Weidmann, Gerhard

Englischsprachige Lyrik aus vier Jahrhunderten Teil I

Ausgewählt und übersetzt von Gerhard Weidmann
Zweisprachige Ausgabe englisch / deutsch
(Lyrik-Taschenbuch Nr. 82)
120 S., brosch.,
2. veränderte Aufl. 2016

ISBN 978-3-89086-442-6

Was es braucht für eine Prärie Es braucht für eine Prärie nur Klee und eine Biene, Etwas Klee und eine Biene, Und Träumerei. Träumerei allein wird genügen, Wenn keine Bienen fliegen. Emily Dickinson   Englische Lyrik: Andrew Marvell (1621–1678) John Donne (1572–1631) George Herbert (1593–1633) George Etherege (1635–1691) William Blake (1757–1827) Thomas Moore (1779–1852) John Keats (1795–1821) Robert Browning (1812–1889) Dante Gabriel Rossetti (1828–1882) Thomas Hardy (1840–1928) Thomas Hood (1799–1845) William Henry Davies (1871–1940) Emily Dickinson (1830–1886) May Theilgaard Watts (1893–1975) Christopher Brennan (1870–1932) Bryan Guinness (1905–1992) Babette Deutsch (1895–1982) Sylvia Kantaris (geb. 1936) Elizabeth Jennings (1926–2001) Lorma Leigh Edna St. Vincent Millay (1892–1950) John Betjeman (1906–1984) Siegfried Sassoon (1886–1967) Mary E. Harrison (geb. 1921) George Barker (1913–1991) Constance M. M. Scott Frances Mayo Philip Larkin (1922–1985)

Autor:

Weidmann, Gerhard

Englischsprachige Lyrik aus vier Jahrhunderten Teil II

Ausgewählt und übersetzt von Gerhard Weidmann
Zweisprachige Ausgabe englisch / deutsch
(Lyrik-Taschenbuch Nr. 89)
122 S., brosch., 2014

ISBN 978-3-89086-405-1

Lied  (I) Von so vielen Dingen sprachen wir heut, Doch ich weiß nicht, was war es gewesen, Und ob es um Leid ging oder um Freud: Doch oh, wie genau hab ich gelesen Jedes Zauberwort, das ihre Augen mir gesagt! Harrington Green     John Donne (1572–1631) George Herbert (1593–1633) Edmund Waller (1606–1687) John Greenleaf Whittier (1807–1892) James Thomson (1700–1748) Helen Maria Hunt Jackson (1830–1885) William Henry Davies (1871–1940) Grace Stirling (verfasst um 1850) Coventry Patmore (1823–1896) Algernon Charles Swinburne (1837–1909) Thomas Hardy (1840–1928) Harrington Green (1891–1914) Alfred Noyes (1880–1958) Edna St. Vincent Millay (1892–1950) Christopher Brennan (1870–1932) Mary Gilmore (1865–1962) John McCrae (1872–1918) Charles H. Sorley (1895–1915) Siegfried Sassoon (1886–1967) Bryan Guinness (1905–1992) John Betjeman (1906–1984) Hugh MacDiarmid (1892–1978) William Butler Yeats (1865–1939) Rosemary Tonks (geboren 1932)

Autor:

Weidmann, Gerhard

Englischsprachige Lyrik aus vier Jahrhunderten Teil III

Ausgewählt und übersetzt von Gerhard Weidmann
Zweisprachige Ausgabe englisch / deutsch
(Lyrik-Taschenbuch Nr. 94)
134 S., brosch., 2015

ISBN 978-3-89086-388-7

Hymne für die dem Tod geweihte Jugend Welch Sterbegeläut für die, die sterben wie das Vieh? Nur das riesige Wüten der Kanonen. Nur ratterndes Rasen stotternder Gewehre Kann hinausprasseln ihre hastigen Gebete. Nichts mehr höhnt ihnen, nicht Beten oder Läuten, Noch irgendein Trauergesang, nur die Chöre, – Die irren, schrillen Chöre heulender Granaten; Und Hörner rufen nach ihnen aus trauriger Heimat. Wilfred Owen   Edmund Waller (1606–1687) George Herbert (1593–1633) Percy Bysshe Shelley (1792–1822) Elizabeth Barrett Browning (1806–1861) Christina Georgina Rossetti (1830–1894) Mary Gilmore (1865–1962) Thomas Hardy (1840–1928) William Henry Davies (1871–1940) Lorma Leigh (verfasst um 1910) Alfred Noyes (1880–1958) William Butler Yeats (1865–1939) Edna St. Vincent Millay (1892–1950) Margaret Widdemer (1884–1978) Wilfred Owen (1893–1918) Siegfried Sassoon (1886–1967) Rupert Brooke (1887–1915) May Herschel-Clarke (verfasst 1915) Charles H. Sorley (1895–1915) John Gillespie Magee (1922–1941) John Betjeman (1906–1984) Ella Wheeler Wilcox (1850–1919) Fleur Adcock (geboren 1934) Sylvia Kantaris (geboren 1936) Elizabeth Jennings (1926–2001) Erica Jong (geboren 1942) Laurence Lerner (geboren 1925) Harold Monro (1879–1932) Christopher Brennan (1870–1932)   Die zweisprachige Anthologie in drei Teilen ist das Ergebnis einer langjährigen intensiven Beschäftigung mit englischsprachiger Lyrik. Auch hier stand Pate die Idee, authentisches Wissen über das Wesen unserer Nachbarn aus dem reichhaltigen Fundus der Lyrik von vier verflossenen Jahrhunderten anzusammeln.

Autor:

Schlögl, Hermann A.

Ins Elend wird diese Welt kommen durch jene, die sich bereichern. Weisheit aus dem Alten Ägypten

übersetzt durch Hermann A. Schlögl

144 S., Klappenbrosch., 2019

ISBN 978-3-89086-270-5

Was war das Geheimnis des Lebens und Sterbens im Alten Ägypten? Was lehrten seine Weisen? Was dachten die Ägypter über Liebe und Tod, die Schöpfung und den Lauf der Sterne? Im Zentrum dieser einzigartigen Sammlung stehen Unterweisungen für das Zusammenleben mit anderen Menschen. Aufgenommen wurden aber auch anrührende Liebeslieder, Briefe an Verstorbene, der Sonnenhymnus des Echnaton, dem zu Herzen gehende Klagen über die Schlechtigkeit der Schöpfung zur Seite gestellt sind, sowie astrologische Lehren des Hermes Trismegistos. Alle Texte wurden für diese Ausgabe neu übersetzt. Sie zeigen eindrucksvoll: Das Alte Ägypten ist untergegangen, aber seine Weisheit lebt weiter.

Autor:

Schlögl, Hermann A.

Mögest du immer meinen Namen rufen

Liebesgedichte aus dem Alten Ägypten
übersetzt und kommentiert von Hermann A. Schlögl
(Lyrik-Taschenbuch Nr. 92)
114 S., brosch., 2014

ISBN 978-3-89086-403-7

Liebesgedichte aus dem Alten Ägypten Ich atme den erfrischenden Odem, der aus deinem Munde kommt. Deine Schönheit schaue ich täglich. Mein Wunsch ist, deine liebliche Stimme im Nordwind zu hören, auf dass mein Leib jung werde mit Leben, aus Liebe zu dir. Reiche mir deine Hände, die deine Lebenskraft halten, damit ich sie empfange und durch sie lebe. Mögest du immer meinen Namen rufen, ohne dass er in deinem Mund erstirbt. Mein Herr Echnaton, du bist bei mir für immer und ewig, da du wie die Sonne (Aton) lebendig bist

Autor:

Albers, Bernhard

Rimbaud in Luxor. Das Alte Ägypten im deutschen Gedicht

Eine kleine Anthologie
(Lyrik-Taschenbuch Nr. 90)
62 S., brosch., 2014

ISBN 978-3-89086-395-5

Nil-Sein Im Lande Licht, im Lande Leer, Einödegebunden, Liegen sie verstreut umher, Die Sterne, die Stunden. Cheopsfriede, Nilblaues Sein, Zeitpyramide Aus Sonne und Stein. Immanuel Weißglas Die Autoren dieses Bandes sind Elisabeth Axmann Bertolt Brecht Johann Wolfgang von Goethe Reinhard Kiefer Oskar Loerke Hartwig Mauritz Robert Musil Rainer Maria Rilke Karl Schwedhelm Immanuel Weißglas Julia Weiteder-Varga

Autor:

Albers, Bernhard

Rimbaud vivant

Eine Anthologie
Hrsg. v. Bernhard Albers
96 S., fadengeh. Brosch., 2. veränderte Auflage 2004

ISBN 978-3-89086-970-4

Aus dem Inhalt: I. Mythos Rimbaud Klaus Mann: Arthur Rimbaud Hans Mayer: Arthur Rimbaud Bernhard Albers: Arthur Rimbaud und Oscar Wilde II. Rimbaud vivant Martin Heidegger: Rimbaud vivant Theo Buck: Rimbauds Ophelia-Gedicht und seine lyrische Rezeption bei Heym, Benn und Brecht Georg Heym: Die Tote im Wasser Georg Heym: Ophelia Gottfried Benn: Schöne Jugend Bertolt Brecht: Vom ertrunkenen Mädchen Peter Huchel: Ophelia Walter Hinck: Vom Tod in der Stacheldrahtreuse Christoph Meckel: Ophelia Hans Christoph Buch: Kein Fall von Nekrophilie III. Homme de lettres Erich Jansen: Arthur Rimbaud aus Charleville Peter Weiss: Rimbaud (ein Fragment) Reinhard Kiefer: Eine Sequenz Saint-Pol-Roux: Orpheus aus den Ardennen Ulrich Berkes: Rendezvous mit Rimbaud Ulrich Berkes: Ein Sommer in der Hölle Andreas Reimann: Rimbauds Ankunft Frank Schablewski: Delirien IV. Merde pour la poésie! Erich Arendt: Adua Karl Schwedhelm: Rimbaud in Luxor Ernst Meister: Seit jenem Scheitern Reinhard Kiefer: Poem VI Gerhard Neumann: Ein Unordentlicher

Autor:

Silbermann, Edith

Rose Ausländer. Die Sappho der östlichen Landschaft

Eine Anthologie
(Bukowiner Literaturlandschaft Bd. 19)
96 S., fadengeh. Brosch., 2003

ISBN 978-3-89086-734-2

Als Rose Ausländer – mit Mädchenname Rosalie Scherzer – am 11. Mai 1901 zur Welt kam, galt Czernowitz, die Hauptstadt des Kronlandes Bukowina, als das bedeutendste deutschsprachige Kulturzentrum im Osten der Habsburger Doppelmonarchie. Viele Juden, die insgesamt mehr als ein Drittel der Bevölkerung ausmachten, lasen deutsche Zeitungen, Zeitschriften und Bücher, interessierten sich für Neuerscheinungen auf dem Gebiet der Literatur und Philosophie. Man sprach zum großen Teil allerdings ein Deutsch, auf das freilich verschiedene anderssprachliche Einflüsse abgefärbt hatten, das durch neue Wortbildungen und Redewendungen jedoch auch bereichert worden war. Anderthalb Jahrhunderte war die Bukowina eine Heimstätte jüdisch-deutscher Symbiose.    

Autor:

Daum, Ulrich

Spanischsprachige Lyrik aus sechs Jahrhunderten Teil I

Ausgewählt und übersetzt von Ulrich Daum
(Lyrik-Taschenbuch Nr. 68)
90 S., brosch., 2. Aufl. 2018

ISBN 978-3-89086-555-3

Das Leben ein Traum Nur ein Traum ist das Leben, doch ein Fiebertraum, der ganz schnell vorbei ist; wenn man aus ihm erwacht, erkennt man, daß alles nur Schall und Rauch ist … Ach, wäre es doch ein langer, ein langer Traum und ein tiefer! Ein Traum, der bis zum Tode anhielte! … Ich träumte wohl von meiner und Deiner Liebe. Gustavo Adolfo Bécquer Eine Anthologie der so reichhaltigen Lyrik Spaniens und Lateinamerikas vorzulegen, ist vor allem deshalb ein schwieriges Unterfangen, weil die Kriterien für die Auswahl der Dichter und ihrer Werke nicht einfach festzulegen sind. Die hier vorgelegte Auswahl ist sicher nicht zu 100 % repräsentativ, aber doch insoweit, als sich behaupten läßt, daß die meisten der großen spanischsprachigen Lyriker der letzten sechs Jahrhunderte zu Wort kommen. Für die Auswahl war es von Belang, wie groß der Einfluß der Dichter auf andere war, ob sie die Dichtung ihrer Zeit gut widergespiegelt haben, ob sie in ihrer Zeit bekannt waren oder es noch sind, und – ob ihre Werke dem, der ausgewählt hat, gefallen. Marqués de Santillana (1398–1458) Antón de Montoró (ca. 1404 – ca. 1480) Juan de Mena (1411–1456) Luis de Góngora (1561–1627) Lope Félix de Vega Carpio (1562–1635) Francisco Gómez de Quevedo y Villegas (1580–1645) Esteban Manuel de Villegas (1589–1669) Pedro Cálderón de la Barca (1600–1681) Juan de Iriarte (1702–1771) José de Cadalso (1741–1782) Félix María Samaniego (1745–1801) Juan Meléndez Valdés (1754–1817) Manuel José Quintana (1772–1857) Ángel Saavedra Duque de Rivas (1791–1865) José de Espronceda (1808–1842) Gustavo Adolfo Bécquer (1836–1870) Domingo Rivero (1862–1929) Miguel de Unamuno (1864–1936)                    

Autor:

Daum, Ulrich

Spanischsprachige Lyrik aus sechs Jahrhunderten Teil II

Ausgewählt und übersetzt von Ulrich Daum
(Lyrik-Taschenbuch Nr. 68)
90 S., brosch., 2. Aufl. 2018

ISBN 978-3-89086-555-3

Memento Wenn ich sterbe, begrabt mich mit meiner Gitarre unter dem Sand Wenn ich sterbe, zwischen den Orangenbäumen und den Kräutern. Wenn ich sterbe, begrabt mich, wenn ihr wollt, an einer Wetterfahne. Federico García Lorca Eine Anthologie der so reichhaltigen Lyrik Spaniens und Lateinamerikas vorzulegen, ist vor allem deshalb ein schwieriges Unterfangen, weil die Kriterien für die Auswahl der Dichter und ihrer Werke nicht einfach festzulegen sind. Die hier vorgelegte Auswahl ist sicher nicht zu 100 % repräsentativ, aber doch insoweit, als sich behaupten läßt, daß die meisten der großen spanischsprachigen Lyriker der letzten sechs Jahrhunderte zu Wort kommen. Für die Auswahl war es von Belang, wie groß der Einfluß der Dichter auf andere war, ob sie die Dichtung ihrer Zeit gut widergespiegelt haben, ob sie in ihrer Zeit bekannt waren oder es noch sind, und – ob ihre Werke dem, der ausgewählt hat, gefallen. Spanische Lyrik: Antonio Machado (1875–1939) Juan Ramón Jiménez (1881–1958) Fernando Villalón (1881–1990) Ramón Pérez de Ayala (1881–1962) José del Río Sainz (1884–1964) Pedro Salinas (1891–1951) Jorge Guillén (1893–1984) Gerardo Diego (1896–1987) José María Pemán (1897–1981) Vicente Aleixandre (1898–1984) Dámaso Alonso (1898–1990) Federico García Lorca (1898–1936) Emilio Prados (1899–1962) Rafael Alberti (1902–1999) José María Hinojosa (1904–1936) José Hierro (1922–2002) Anonymus Lateinamerikanische Lyrik: Rubén Darío (Nicaragua, 1876–1916) Óscar Hahn (Chile, geb. 1938) Gabriela Mistral (Peru, 1893–1938) César Vallejo (Peru, 1893–1938) Jorge Luis Borges (Argentinien, 1899–1986) Francisco Luis Bernárdez (Argentinien, 1900–1978) José Gorostiza (Mexiko, 1891–1973) Javier Villaurrutia (Mexiko, 1903–1950) Pablo Neruda (Chile, 1904–1973) Eduardo Carranza (Kolumbien, 1913–1985) Nicanor Parra (Chile, geb. 1914) Octavio Paz (Mexiko, 1914–1998) Ernesto Cardenal (Nicaragua, geb. 1925) Leopoldo Chariarse (Peru, geb. 1928) María Elena Walsh (Argentinien, geb. 1930) Autorenregister der Teilbände I und II