Essays

Autor:

Schwedhelm, Karl

Anatomie der Illusion

Aus dem Inhalt: Zur Poetologie Anatomie der Illusion Die Entstehung eines Gedichts Zu Personen Das metaphysische Abenteuer der Poesie Paul Celan «Mohn und Gedächtnis» Allein: du mit den Worten … «Von nichts, als vom Gedicht beschützt …» Wälder der Traumgesichte Gemisch von Glut und Eis Den Schlaf der Welt stören Eine Notiz Glut und Schlacken Der Weg des Dichters Gottfried Benn Zur zeitgenössischen Literatur Der Mensch als Randfigur Das Gedicht in einer veränderten Wirklichkeit Epik auf Millimeterpapier Nachkriegsliteratur im deutschen Südwesten Anhang Zur Anordnung und Textgestalt

Autor:

Anders, Richard

Begegnung mit Hans Henny Jahnn

Aufzeichnungen 1951–1955
Mit einer Vorbemerkung von Signe Trede-Jahnn
Fotos von Leonore Mau
(Jahnn-Studien Bd. 1)
6 Abb., 93 S., geb., 1988

ISBN 978-3-89086-903-2

«Auch heute noch erlebe ich beim Durchlesen die Stimmungen und Gefühle der damaligen Zeit, mit allen Peinlichkeiten – Freuden, Stolz und Scham. Ich höre fast die Stimme meines Vaters. Es ist so, als ob ich diese Zeit oder Abschnitte daraus, wieder erlebe.»

Signe Trede-Jahnn

Autor:

Enders, Ria

Die Dame mit dem Einhorn

Essay zur Kunst
Vorwort Ria Endres
Nachwort Reinhold Batberger
Zeichnungen von Ingrid Hartlieb
11 teils farbige Abb., 80 S., brosch., 2008

ISBN 978-3-89086-548-5

Alles, was ich im Musée de Cluny in Paris vor mir sah, war weit von mir und meiner Welt entfernt und überraschte mich. Allein schon die Oberfläche dieser mit außerordentlicher manueller Geschicklichkeit gewebten Wandteppiche zog mich an. Von heute aus gesehen glaube ich, daß nur die größte Ferne eine so intensive Aufmerksamkeit hervorrufen konnte, die mich in eine schattenlose, unbeschädigte Traumwelt führte und zugleich so viele Rätsel aufgab.

Ria Endres
                 

Autor:

Axmann, Elisabeth

Die Kunststrickerin

Erinnerungssplitter
(Bukowiner Literaturlandschaft Bd. 53)
112 S., fadengeh. Brosch., 2010

ISBN 978-3-89086-493-8

       

Autor:

Kreutz, Heinz

Erinnerungen an Stalingrad

(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 67)
14 Abb., 84 S., fadengeh. Brosch., 2008

ISBN 978-3-89086-537-9

Mit Erinnerungen ist es ja eine seltsame Sache, besonders wenn diese Erinnerungen weit zurückliegen. Es sind nicht immer nur die schrecklichen Begebenheiten an die man sich erinnert. Oft sind es kleine, fast nebensächliche Dinge, oder auch nur einfache Gesten der Freundschaft, der Güte oder der Pflichterfüllung die im Gedächtnis haften bleiben. Wie es auch sei, und wie die Gewichte der Erinnerung sich im Laufe der Zeit verschoben haben mögen. Die Erlebnisse der Kriegstage in Stalingrad haben mich seither begleitet, und sie gehören ganz einfach zu meinem Leben. Es mag sein, dass manche Ereignisse, die ich Ihnen vortragen werde, bis an die Grenzen der Glaubwürdigkeit gehen mögen. Bedenken Sie aber bitte, dass die Ursachen der Ereignisse ungewöhnliche, ja geradezu extremste Lebensbedingungen und Situationen gewesen sind. Aus der Fülle der Rückblicke habe ich zwölf Ereignisse zusammengestellt, zwölf Kapitel sozusagen und einen Prolog.

Heinz Kreutz
                 

Autor:

Neumann, Peter Horst

Erlesene Wirklichkeit

Essays und Lobreden von Rilke, Brecht und George bis Celan, Jandl und Ilse Aichinger
(Band II der Gesammelten Essays und Lobreden)
160 S., geb., 2005

ISBN 978-3-89086-636-9

Aus dem Inhalt: Vorworte Allmächtige Gleichnis-Schöpfer Zur Krise des Vergleichs in der literarischen Moderne Rilkes Archaischer Torso Apollos in der Geschichte des modernen Fragmentarismus «Von diesen Städten wird bleiben der Wind» Stefan George und Bertolt Brecht Wolfgang Hildesheimer und Stefan George Ernst Jandl «bearbeitet» Rilke Das Nicht-Übersetzbare übersetzen Zur Poetik von Günter Eich «Wir wissen ja nicht, was gilt» Zur Frage der Wertorientierung in neuerer Literatur und zum Problem des Zitierens Über das Singen in Celans Gedichten Übersetzungsprobleme, deutsch-polnisch Zu einem Gedicht von Tadeusz Rózewicz Lobrede auf Rainer Malkowski Vom Unwert des Wissens Lobrede auf Ilse Aichinger Nachworte Anmerkungen Peter Horst Neumann begann seinen Weg in Leipzig als Sänger und Musiker. Diese Prägung ist kenntlich geblieben in seinen Essays und Lobreden auf Gestalten und Werke der deutschen Literatur und Musik; in einem zum Staunen geöffneten Blick auf die «Erschriebenen Welten» der Dichter, in denen wir lesend Heimatrechte erwerben, und in der gelebten Einheit von Poesie, Gelehrsamkeit und Musik.

Autor:

Neumann, Peter Horst

Erschriebene Welt

Essays und Lobreden von Lessing bis Eichendorff
(Band I der Gesammelten Essays und Lobreden)
144 S., geb., 2004

ISBN 978-3-89086-680-2

Aus dem Inhalt: Die Sinngebung des Todes als Gründungsproblem der Ästhetik Lessing und der Beginn der Moderne Die Kunst des Abschiednehmens Eine literaturwissenschaftliche Abschiedsvorlesung über den Derwisch in Lessings «Nathan» und Goethes «Iphigenie» Vorgriffe auf die Unsterblichkeit Das Scheintod-Motiv bei Jean Paul Wahrheit, Trost und Schrecken Jean Pauls Rede des toten Christus Goethes Mittagsschlaf auf dem Papst-Thron und Der «Chinese in Rom» «Judas Wüstenlieder sind unsere deutschen Volksgesänge» Heines Selbstverständnis als Deutscher und Jude Ein schöner Zwischenfall der deutschen Musik Felix Mendelssohn Bartholdy Joseph von Eichendorff: Singen als symbolische Handlung Anmerkungen

Autor:

Schwedhelm, Karl

Figur und Zeichen

Aus dem Inhalt: Personen Ernst Bertram zum 70. Geburtstag «Wahr spricht, wer Schatten spricht» Ein Brennpunkt der Mißverständnisse «Unter dem Dach der Sprache» Ein Versuch zur Überwindung des Nihilismus «Zarte Empirie» Auschwitz und Kanaan Zur Kulturgeschichte und Bildenden Kunst Der Aufstand gegen das Bild Figur und Zeichen Gespräch mit Willi Baumeister Raoul Dufy Figur und Zeichen des Seins Nachwort «Wald des Jetzt» Anhang Zur Anordnung und Textgestalt Register

Autor:

Zimmermann, Hans Dieter

Französische Hauptstadt, deutsche Provinz

Marcel Proust und der große Krieg.
Bad Kreuznach und das kaiserliche Hauptquartier.
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 84)
3 Abb., 272 S., fadengeh. Brosch., 2014

ISBN 978-3-89086-406-8

Der große französische Schriftsteller Marcel Proust war nur einmal in Deutschland, 1897 im kleinen, damals beliebten Kurort Bad Kreuznach. Er wohnte mit Mutter und Bruder im «Hotel Oranienhof», in dem zwanzig Jahre später Hindenburg und Ludendorff die Schlachten planten, die Hunderttausenden das Leben kosteten. Bad Kreuznach war von Anfang 1917 bis Anfang 1918 Sitz des Kaiserlichen Hauptquartiers. Der letzte Band von Prousts großem Werk «Auf der Suche nach der verlorenen Zeit» zeigt die Folgen des großen Krieges in Paris, in dem das alte Europa unterging. Verantwortlich waren die politischen und militärischen Führer in den Hauptstädten, die Folgen trugen alle, das zeigt dieser Blick auf eine kleine gastfreundliche Provinzstadt, die vom Krieg beeinträchtigt wurde.   Die Süddeutsche Zeitung veröffentlichte am 29. September 2014 unter dem Titel «Ortstermin» eine Rezension von Lothar Müller.

Autor:

Barth, Emil

Georg Trakl

Essay
Zum Gedächtnis seines fünfzigsten Geburtstages am 3. Februar 1937
(Gesammelte Werke Bd. 1)
48 S., brosch., 2001

ISBN 978-3-89086-737-3

     

Autor:

Schmied, Wieland

H. C. Artmann

1921–2000
Erinnerungen und Essays
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 3)
80 S., brosch., 2001

ISBN 978-3-89086-727-4

Mit H. C. Artmann, schreibt Wieland Schmied, verbinden mich viele Erinnerungen, wahrscheinlich – meine Familie ausgenommen – mehr als mit jedem anderen Menschen, ich möchte fast sagen: unendlich viele Erinnerungen. Es muß Anfang Dezember 1949 gewesen sein, daß ich ihn kennenlernte – so sind es gerade 51 Jahre, die wir uns gekannt haben. Der vorliegende Band enthält sechs Beiträge, die Wieland Schmied seit 1958 veröffentlicht hat. Es sind liebevolle Erinnerungen, die uns das Porträt eines edlen Ritters vermitteln.

Autor:

Albers, Bernhard

Ich ist ein anderer

Rimbaud · George · Fichte
20 Abb., 64 S., Klappenbrosch., 2012

ISBN 978-3-89086-458-7

Inhalt: Prolog    Ein Komponist und sein Mäzen Wagner und Ludwig II. 1. Kapitel    Eine Zeit in der Hölle Rimbaud und Verlaine Exkurs 1    Das klassische Leben Wilhelm von Gloeden 2. Kapitel    Die Zwillingsbrüder George und Hofmannsthal Exkurs 2    Die Wonnen der Gewöhnlichkeit Thomas Mann Exkurs 3    Das Doppelgrab I Hans Henny Jahnn Exkurs 4    Das Doppelgrab II Julien Green Exkurs 5    Wir können nicht lieben Rolf. Angestellter 3. Kapitel    Eine glückliche Liebe Fichte und Mau Epilog    Ein Komponist und seine Stimme Britten und Pears      

Autor:

Enders, Ria

Jacopo Tintoretto und Venedig

Essay zur Kunst
Vorwort Ria Endres
Zeichnungen von Ingrid Hartlieb
10 teils farbige Abb., 64 S., brosch., 2010

ISBN 978-3-89086-507-2

«Ihr habt einen lichten Bart und dichten Verstand, eine kleine Gestalt und ein großes Herz, seid jung an Jahren und alt an Überlegung, und in der kurzen Zeit, die ihr Schüler gewesen seid, habt Ihr mehr gelernt denn hundert andre, die als Meister geboren wurden.»

Andrea Calmo, 1547
Ria Endres wurde vor allem bekannt durch ihre Essays über Thomas Bernhard, Samuel Beckett, Ingeborg Bachmann, Hannah Arendt und ihre Prosa, Theaterstücke und Hörspiele. Nach den Büchern «Samuel Beckett und seine Landschaften» (2006) und «Die Dame mit dem Einhorn» (2008) erscheint nun von der Autorin im Rimbaud Verlag der dritte Band einer Essayreihe, in der das Spektrum ihrer Arbeiten mit Literatur und Kunst aufgefächert wird.                    

Autor:

Schulte, Susanne

Rede, daß ich Dich sehe! Wortwechsel mit Johann Georg Hamann

Hrsg. von Susanne Schulte
Mit Beiträgen von Oswald Bayer, Reinhard Kiefer, Christian Lehnert, Anne Duden, Dorothea Grünzweig, Walter Thümler, Oswald Egger, Ingram Hartinger, Barbara Köhler, Paul Wühr, Hendrik Jackson, Ulf Stolterfoht.
176 S., Klappenbrosch., 2007

ISBN 978-3-89086-670-3

Vielgeliebter Leser! ich heiße der Magus in Norden – Königsberg 1730–56: Johann Georg Hamann wird 1730 als Sohn eines Baders und Wundarztes geboren – Studium der Rechtsgelehrsamkeit zum Schein, Selbststudium der Philologie, Philosophie, Volkswirtschaft – Hauslehrer auf baltischen Gütern. Riga/London 1756–58: Angestellter beim Handelshaus Berens in Riga – mit handelspolitischem Auftrag in London gescheitert – Bohemien überm Abgrund, ein schwuler Junker hält ihn aus: Ich war der Verzweiflung nahe und suchte in lauter Zerstreuungen selbige zu unterdrücken. Ich fraß umsonst, ich soff umsonst, ich buhlte umsonst, Völlerei und Nachdenken, Lesen und Büberei, Fleiß und üppiger Müßiggang wurden umsonst abgewechselt. Ich änderte fast monatlich meinen Aufenthalt, ich fand nirgends Ruhe. – Bekehrung und Wiedergeburt beim Lesen der Bibel: Ich vergaß alle meine Bücher darüber, ich schämte mich, selbige gegen das Buch Gottes jemals verglichen zu haben. Ich erkannte meine eigenen Verbrechen in der Geschichte des jüdischen Volks, ich las meinen eigenen Lebenslauf. Königsberg 1759–87: Schriftsteller und Publizist als Kreuzes-Philologe, als Diener des göttlichen Wortes, Denker des Logos und der Sprache, Kritiker abstrakter Vernunft , Advokat der Leiblichkeit und der Individualität – wilde Ehe mit Anna Regina Schumacher, vier Kinder – Zollbeamter im Königsberger Hafen und «homme de lettres», Armut: … in meinem Haus, wo alles wüste, verstört ist – und kein halbes Dutzend ganzer Stühle. Ich bin auch in meinem ganzen Leben zu keinem ordentlichen Anzuge de cap a pied gekommen, habe umsonst bisweilen Versuche gemacht, dies zu erreichen – Ruhm: als «Magus in Norden» im deutschen Sprachraum verehrt. Westfalen 1787–88: bei Friedrich Heinrich Jacobi in Pempelfort, Franz Kaspar Bucholtz und der Fürstin Amalie von Gallitzin in Münster: Ich lebe hier im Schoße der Freunde von gleichem Schlage, von gleichem Gelichter und die sich wie Hälften zu meinen Idealen der Seele passen. Ich habe gefunden und bin meines Fundes so froh, und wenn es einen Vorgeschmack des Himmels auf Erden gibt, so ist mir dieser verborgene Schatz, diese köstliche Perle zu Teil geworden. – Tod am 21.06.1788 in Münster. «Rede, daß ich Dich sehe!» – so forsch wie respektvoll fordert Johann Georg Hamann, der «Kreuzesphilologe» aus Königsberg, der 1788 in Münster starb, seinen Gott auf, sich in der Welt, im Buch der Bücher sowie in den Büchern der Natur und der Geschichte zu offenbaren. Auch die Dichtung bezieht Hamann in seine heilsgeschichtliche Universalhermeneutik ein. Sie soll restituieren, was Ratio und Rationalismus zerstören, indem sie das Selbst und seine Welt zur Sprache bringt und dadurch allererst sichtbar macht: «Rede, daß ich dich sehe!» Ein religiöser Sprachdenker und Hermeneutiker durch und durch, weist Hamann zugleich auf das Barock und die Postmoderne. Von ihm her, der als einer der ersten und schärfsten Kritiker der Aufklärung von den Intellektuellen seiner Zeit hoch geschätzt, dennoch einer der «großen Vergessenen der Kulturgeschichte» (Schleiferboom) ist, gewinnt das Projekt der Säkularisierung Kontur. Und die Ästhetik des Magus bietet noch heute der Poesie und Poetik eine ideale Reibungsfläche. Elf Schriftsteller und Schriftstellerinnen sowie ein Theologe setzen sich in Originalbeiträgen mit dem Denken und Schreiben Johann Georg Hamanns auseinander. Der Kreuzesphilogoge provoziert noch heute, zum Quer- und Weiterdenken und -dichten, zum konstruktivistischen Widerspruch, zur emphatischen Bejahung. Blindheit und Trägheit des Herzens ist die Seuche, an welcher die meisten Leser schmachten […]. Die beste Welt wäre längst ein totes Meer geworden, wenn nicht noch ein kleiner Same von Idio- und Patrioten übrig bliebe, die ein hapax legomenon bogenlang wiederkäuen, zwo Stunden bei Mondschein zu Übersetzungen, Anmerkungen, Entdeckungen unbekannter Länder widmen, ohngeachtet sie des Tages Last und Hitze ertragen haben; – & calices poscunt maiores um nach verrichteter Arbeit und empfangenem Lohn den deutschen Kunstrichtern eine gute Nacht zu wünschen. Johann Georg Hamann

Autor:

Enders, Ria

Samuel Beckett und seine Landschaften

Essays
Mit einem Nachwort von Elfriede Jelinek und Zeichnungen von Ingrid Hartlieb
80 S., fadengeh. Brosch., 2006

ISBN 978-3-89086-609-3

Autor:

Shchyhlevska, Natalia

Verschränkungen

Leben und Werk von Autoren aus der Bukowina anhand von Briefen und Nachlässen
(Bukowiner Literaturlandschaft Bd. 58)
7 Abb., 124 S., geb., 2011

ISBN 978-3-89086-463-1

Leben und Werk von Autoren aus der Bukowina anhand von Briefen und Nachlässen   Verschränkungen will hier als Metapher für Verbindungen und Verflechtungen im Leben und Werk von Rose Ausländer, Georg Drozdowski, Alfred Gong, Alfred Kittner und Alfred Margul-Sperber verstanden werden. Es wird versucht, ihre Verbindungen, Kontakte, gegenseitige Förderung und Beeinflussung aufzuzeigen und zu kommentieren. Die Offenlegung dieser Verschränkungen ermöglicht ein tieferes Verständnis der Lyrik dieser Autoren, erlaubt Rückschlüsse auf die Gemeinsamkeiten und Unterschiede ihrer Werke und verhilft zu Einblicken in den Literaturbetrieb der 60er Jahre. Alfred Margul-Sperber, Rose Ausländer und «Der Regenbogen» (1939) Alfred Gong, Rose Ausländer und «Blinder Sommer» (1965) «Gestatten Sie, – Drozdowski!» Alfred Gong und Georg Drozdowski Alfred Gong, Alfred Kittner und die Anthologie «Welch Wort in die Kälte gerufen» (1968) Großstadt als Thema bei Alfred Margul-Sperber, Rose Ausländer, und Alfred Gong      

Autor:

Hagen, Siegfried

Weil Form nur faßt … Hommage à Beauclair

Autor:

Enders, Ria

Weltuntergänge

Von der Sintflut zum apokalyptischen Event
Ein Essay und ein Hörstück
9 Abb., 116 S., brosch., 2019

ISBN 978-3-89086-312-2

Auf und nieder auf und nieder Wunder gibt es immer wieder Wir wären alle schön verrückt Wenn uns der Untergang nicht glückt Was sagt uns der Prophet? Wenn die Welt schon untergeht Kommt alle Buß und Reu zu spät   Inhalt: Vorwort Sintflut im Zeitraffer «Das Jüngste Gericht» von Jacopo Tintoretto Essay Der Weltuntergang findet nicht statt Hörstück

Autor:

Mayer, Hans

Wir Außenseiter

Eine Rede
Nachwort Hans Dieter Zimmermann
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 95)
2 Abb., 80 S., fadengeh. Klappenbrosch., 2. Aufl. 2016

ISBN 978-3-89086-361-0

Peter Huchel, auch er ein enger Freund von Mayer seit DDR-Tagen, gab mir den Tipp: «Mit Hänschen ist es ganz einfach, sie müssen ihm jeden Tag ein Kompliment machen, dann ist er reizend.» Das stimmte; er war reizend, ich hatte nie Schwierigkeiten mit ihm und er mit mir hoffentlich auch nicht. «Doch mit dem Kompliment ist das nicht so einfach,» erklärte ich Huchel: «Neulich hielt er einen brillanten Vortrag, frei natürlich, vor dem Plenum der Akademie. Als er das Podium verließ, stieß ich pflichtschuldigst als sein Sekretär auf ihn zu, um zu sagen: Sie waren großartig. Doch bevor ich das sagen konnte, sagte er: War ich nicht großartig? In der Tat, er war großartig.»

Hans Dieter Zimmermann