Kunst / Fotografie / Film

Autor:

Greis, Otto

1953. 75 Modulationen mit Fleck und Strich

Bildermappe
Einleitung Sigrid Hofer
75 Reproduktionen in Farbe
2 Blätter Beilage
Druck auf 77 säurefreien Kartonbogen
Leinenkassette im Großformat 42×31,5 cm
2002
Auflage 200 numerierte Exemplare

ISBN 978-3-89086-715-1

Otto Greis Am Ende soll die Verzauberung stehen Im Spätherbst 1951 reist Otto Greis zusammen mit Karl Otto Götz zur 2. COBRA-Ausstellung nach Lüttich. Die Konfrontation mit der experimentellen Kunst bewirkt einen abrupten Stilwechsel in seinem Werk. Kaum zurück arbeitet er an «Claude» (1951/52), seinem ersten informellen Bild. Es war ihm, so Greis selbst, «der Kragen geplatzt». Form und Farbe haben sich befreit, alle Fesseln wurden abgelegt. Meisterwerke des Tachismus entstehen in rascher Folge, die im Dezember 1952 in der Zimmergalerie Klaus Franck in Frankfurt a.M. ausgestellt werden und ihn neben Karl Otto Götz, Heinz Kreutz und Bernard Schultze als Mitglied der Künstlergruppe Quadriga feiern. Als charakteristische Eigenheit der Serie «Funktionales von Fleck und Strich» fällt deren Dunkelfarbigkeit auf, der für die Inszenierung von Räumlichkeit Bedeutung zukommt. Auf einen häufig bildbeherrschenden großen schwarzen Fleck sind hellere Striche aufgetragen, die auf diese Weise wie vorgelagert erscheinen. Kleinste weiße Farbspritzer auf dem dunklen Fond bilden Partikel, die aus einer imaginären Feme aufleuchten. Dann wieder werden Punkte in unterschiedlichen Farbnuancen oder Farbwerten nebeneinander gesetzt, und ihre Wirkung hinsichtlich der Räumlichkeit ins Spiel gebracht. Funken sprühen auf, Ocker und Gelb leuchten vor dem Dunkel. Schraffuren versperren Einblicke, Dynamik und wilde Bewegtheit äußern sich in spitzen Formen. Verkrustete Farbflächen kontrastieren mit beinah transparent aufgetragener Couleur, Schlieren und Rinnsale bilden sich. Farbstrudel verschwinden in der Tiefe, unscharfe Konturen erscheinen neben entschieden gesetzten Strichen. War der Tachismus ursächlich aus der Negation tradierter Kompositionsgesetze hervorgegangen und war dies notwendig, um die übermächtigen Vorbilder der Moderne zu überwinden, um die Funktion des Bildes neu definieren zu können, so bedeutete Formauflösung doch nicht die Aufgabe jeglicher formaler Verbindlichkeiten, sondern lediglich Preisgabe bisheriger Gesetzmäßigkeiten. Darin war die Malerei radikal, an Stelle der alten hatten andersartige zu treten. Wenn aber Jackson Pollock so weit gegangen war, in seinem «all-over» die Bildfläche gleichmäßig mit Farbstrukturen zu überziehen, ohne dabei Schwerpunkte auszuformen, so setzt Otto Greis auf einen kompositorisch-hierarchischen Bildaufbau. Seine Arbeiten sind als fest umgrenzte Felder gedacht, deren Abgeschlossenheit er durch feine schwarze Ränder unterstreicht. Gerade bei Greis wird deutlich, daß das tachistische Bild nicht dem Zufall überlassen wird. Entschieden verwahrt er sich dagegen, den gestischen Malakt als psychische Selbstentäußerung zu interpretieren oder Zusammenhänge seiner Malerei mit biographischen Stationen herzustellen. Nicht der spontane Farbauftrag, der dem Unbewußten folgt, ist sein Anliegen, sondern die Konstruktion. Für gefühlsmäßige Äußerungen ist hier kein Platz. Was zählt ist das Experiment. 1954 hat Greis diesen Gedanken in einem Brief zum Ausdruck gebracht: «… ich halte es meinerseits für notwendig, sich der reinen optischen Wahrnehmung zu überlassen und betrachte das schembar ‹romantische› in meinen bildern, ohne rückblick, ohne erinnerung und ohne reflexionen – mit nüchternem durchdringenden blick – vielleicht vergleichbar dem eines modernen Wissenschaftlers am forschungsinstrument.» Das ästhetische Ergebnis läßt von diesem Kalkül nichts spüren, denn Greis’ Ziel war das Bild, das sich der Erklärung entzieht und den Betrachter verzaubert. Greis’ informelle Bildsprache währte nur wenige Jahre. Mit den Experimenten von 1953, die in seine beiden letzten großen Werke dieser Schaffensphase mündeten, den «Ikarus» und «Semeies Abschied» (beide 1953), war ein Endpunkt erreicht. Alle Möglichkeiten informeller Gestaltung schienen ausgelotet. In einem Brief an Raoul Ubac, mit dem er über viele Jahre freundschaftlich verbunden bleibt, kommentiert er im Sommer 1956 die Lage: «Hier bei uns im Lande ist eine merkwürdige Situation entstanden. Der Tachismus blüht an allen Ecken wie die Pest in Bergamo. Es ist ermüdend.» Das Bedürfnis nach Struktur aber wohl auch die Abgrenzung zu den Epigonen, die diese Malerei als einen leicht zu handhabenden Stil für sich entdeckten, veranlaßt Greis, sich erneut anderen Aufgabenstellungen zuzuwenden. Sein Verlangen richtet sich darauf, künftig mit dem Pinsel wieder deutlicher zu gestalten und führt ihn 1955 zu den Tuareg-Bildem.

Sigrid Hofer

Autor:

Aktphotographien um 1900

(Bibliothek des Blicks Bd. III)
deutsch, français, english, italiano, español
33 Duotone-Abb., 64 S., Großformat A4, geb., 2009

Bei uns vergriffen! Out of Print! Epuisé!

ISBN 978-3-89086-531-7

Wilhelm von Gloeden, Guglielmo Plüschow, Vincenzo Galdi                    

Autor:

Greis, Otto

Aufbruch in eine neue Bildwirklichkeit

Beiträge von Werner Haftmann, Lorenz Dittmann, Christa Lichtenstern und einem Werkverzeichnis der Malereien von Ulla Siegert.
56 farbige Abb., 180 S., Leinen geb., Großformat 30×32 cm, 2000
Bestellung nur direkt beim Verlag möglich!

ISBN 978-3-7774-8420-4

Autor:

Schüllner, Theresia

Bilder und Objekte zum Werk von Claude Vigée

Mit Beiträgen von Anne Mounic, Helmut Pillau,
Maryse Staiber, Alexandra Sucrow
16 meist farb. Abb., 64 S., fadengeh. Klappenbr., 2012

ISBN 978-3-89086-459-4

Das gesamte poetische Œuvre Claude Vigées, der – 1921 in Bischwiller im Unterelsass geboren – auf drei Kontinenten gelebt hat (in den Vereinigten Staaten von 1942 bis 1960, in Jerusalem von 1960 bis 2001, anschließend nur noch in Paris), erschien 2008 unter dem Titel «Mon heure sur la terre» (Galaade). Es ermöglicht seinen Lesern, im Dichterwort Umfang und Atem dieser langen beklemmenden Zeit zu ermessen, die Ereignisse und deren Schilderungen – die Widerstandsbewegung in Toulouse, dann das Exil und die langen, in Amerika verbrachten Jahre, bis schließlich Jubel und zugleich Bedrohung in Israel gefunden wurden. … Das poetische Werk Claude Vigées stellt sich als untrennbare Einheit von Leben und der Reflexion über seine Schwierigkeiten, seine Umbrüche und Grausamkeiten dar. … L’Association des Amis de l’Œuvre de Claude Vigée gibt jährlich eine Zeitschrift heraus; ihre dritte Nummer erscheint im Januar 2012. http://revuepeut-etre.fr

Anne Mounic
   

Autor:

Greis, Otto

Bildwirklichkeit und Poesie

Über Malerei
(Über Malerei Bd. 4)
Hrsg. und bearbeitet von Ulla Siegert
26 meist farbige Abb., div. Skizzen, 96 S., geb., 2002

ISBN 978-3-89086-713-7

Die Malerei von Otto Greis wird von dem Anspruch geleitet, die gegebene Fläche des Bildträgers im Bild selbst aufzulösen. Diese Vorstellung formuliert er 1960 in einem Brief an den Kunsthistoriker Karlheinz Gabler: «Viele Maler hören dort auf, wo das Problem der Malerei beginnt, bei der Durchdringung mit der dritten Dimension.» Doch nicht erst ab den 60er Jahren widmet sich Greis Problemen des «Raumkörpers», so der von ihm gewählte Begriff. Vielmehr begleitet ihn dieser als Grundton beständig und findet in den deutlich wechselnden stilistischen Phasen unterschiedliche Ausformungen. Ulla Siegert, geboren 1966, studierte Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Philosophie in Marburg und Münster. Ihre Dissertation, Otto Greis, Farbe – Form – Licht, mit einem Werkverzeichnis der Gemälde 1945–1995, wurde 1999 publiziert.

Autor:

Enders, Ria

Die Dame mit dem Einhorn

Essay zur Kunst
Vorwort Ria Endres
Nachwort Reinhold Batberger
Zeichnungen von Ingrid Hartlieb
11 teils farbige Abb., 80 S., brosch., 2008

ISBN 978-3-89086-548-5

Alles, was ich im Musée de Cluny in Paris vor mir sah, war weit von mir und meiner Welt entfernt und überraschte mich. Allein schon die Oberfläche dieser mit außerordentlicher manueller Geschicklichkeit gewebten Wandteppiche zog mich an. Von heute aus gesehen glaube ich, daß nur die größte Ferne eine so intensive Aufmerksamkeit hervorrufen konnte, die mich in eine schattenlose, unbeschädigte Traumwelt führte und zugleich so viele Rätsel aufgab.

Ria Endres
                 

Autor:

Greis, Otto

Die Malerei am Ende?

Ein Gespräch (1996)
(Über Malerei Bd. 7)
25 teils farbige Abb., 56 S., geb., 2009

ISBN 978-3-89086-530-0

Kandinsky hat einmal über Cézanne geschrieben: «Er verstand aus einer Teetasse ein beseeltes Wesen zu schaffen oder richtiger gesagt, in dieser Tasse ein Wesen zu erkennen.» In diesem Sinne ist Otto Greis ein verwandelter Nachfolger von Paul Cézanne geworden.

Bernhard Albers
                 

Autor:

Weiermair, Peter

Die Sammlung E. J.

(Bibliothek des Blicks Bd. I)
deutsch, english, français
102 Abb., 96 S., fadengeh. Brosch., 3. Aufl. 2009

ISBN 978-3-89086-955-1

Nur selten gelangen auf Grund der Umsicht der Verwandten, welche den guten Ruf wahren wollen und homoerotische wie homosexuelle Neigungen verdrängen oder leugnen möchten, Sammlungen wie die E.J.’s auf die Nachwelt. Nur dem Umstand, daß E.J. alleinstehend war und die Sammlung über einen Zwischenhändler in die Hände des Wiener Galeristen Hubert Winter kam, hat sie erhalten. Zum ersten Male öffentlich gezeigt wurde sie als dessen Leihgabe in der Frankfurter Ausstellung «Das Aktfoto».

Autor:

Albers, Bernhard

Echnaton als Künstler

oder Das Triptychon von Heinz Kreutz
Versuch einer Annäherung
(Über Malerei Bd. 8)
32 meist farb. Abb., 64 S., Klappenbrosch., 2011

ISBN 978-3-89086-508-9

Zum ersten Mal in der Geschichte ändert ein Pharao seinen Geburtsnamen in Echnaton, «einer, der wirksam ist für Aton» und übernimmt die persönliche Verantwortung inform von Richtlinien für ein Gesamtkunstwerk. Große Teile des Gesamtkunstwerks Echnatons sind nach über dreitausend Jahren wie durch ein Wunder, von Naturgewalten unbeschadet, strahlend wieder auferstanden. Herrlich erhalten in den Pylonen Karnaks, im Sand von Amarna und im Grab Tutanchamuns. Wieder ist ein Versteck der Alten Welt entzaubert. Was wir dagegen hinterlassen, hat keinen ästhetischen Wert. Die Entdeckung unserer Verstecke wird den Ungeborenen apokalyptische Todesqualen bereiten. Der große Sonnengesang Echnatons regte Heinz Kreutz zu einem Triptychon an, welches das große Spektrum der Farbnuancen, das tiefe Dunkel und das strahlende Licht beständig wiederzugeben vermag. Heinz Kreutz, geboren 1923 in Frankfurt. 1940 Ausbildung als Fotograf. Kriegsdienst von 1940 bis 1942 in Stalingrad, Lazarettaufenthalt bis 1944 in Marburg. Bis zum 35. Lebensjahr arbeitet Kreutz als Weißbinder und fotografischer Gelegenheitsarbeiter. 1951 erhält er ein privates Stipendium, Aufenthalt in Paris und Südfrankreich. Seit 1976 lebt Heinz Kreutz in Antdorf (Bayern). Deutsches Informel Quadriga                    

Autor:

Götz, K. O.

Erinnerungen Bde. I–IV

Mit einer Werkauswahl 1934–1999
und einem Namensverzeichnis
zus. 248 meist farbige Abb.
zus. 1120 S., geb., 1999

ISBN 978-3-89086-807-3

Die Erinnerungen von K. O. Götz sind in vier Bänden erschienen.

Autor:

Kreutz, Heinz

Farbe ist Wolke und Stein

Über Malerei
(Über Malerei Bd. 3)
24 meist farbige Abb., 128 S., geb., 2002

ISBN 978-3-89086-730-4

Aus verschiedenen Vorträgen und Beiträgen, die Heinz Kreutz mir zur Verfügung stellte, habe ich einzelne Aspekte seiner Malerei herausgelöst und mit Überschriften versehen. Einige Texte hat er auf meinen Wunsch hin noch zusätzlich verfaßt. Die Alphabetisierung der einzelnen Teile ergibt zwar eine wirklich zufällige Anordnung, die dem Leser einen individuellen Einstieg erlaubt, doch sollte er auch die «magische» Abfolge ins Auge fassen: Es beginnt mit der Begegnung eines Bildes von «Niccolo dell' Abbate», die in ihrer Bedeutung schon auf den nächsten Beitrag («Abstraktion») hinweist. Wie «Abstraktion» und «Farbordnung» für Heinz Kreutz zusammengehören, lesen wir im folgenden über «Franziscus Aguilonius», «Altamira» und so fort. Mit den letzten Seiten haben wir dann den Kosmos eines großen Malers durchschritten, der in seinen Anfängen zur «Quadriga» gehörte. So ist es nur konsequent, daß uns die anderen Bände «Über Malerei» Bernard Schultze, K. O. Götz und Otto Greis näher bringen.

Bernhard Albers
 

Autor:

Götz, K. O.

Gedichte

Gedichte (spanisch / deutsch)
Mit 6 schwarz-weißen Abb. von K. O. Götz
32 S., Großformat, Leinen, 1992
100 numerierte und signierte Exemplare mit einer Skizze des Künstlers

Bei uns vergriffen! Out of Print! Epuisé!

Autor:

Albers, Bernhard

Helmut Käutner Cineast und Pazifist

von Film zu Film
ca. 500 Abb., 240 S., Großformat A4, fadengeh. Klappenbrosch., 2018

ISBN 978-3-89086-329-0

Über Helmut Käutner ist seit seinem 100. Geburtstag einiges Interessante veröffentlicht worden, aber immer nur in Teilaspekten. Eine Darstellung seines filmischen Gesamtkunstwerkes ist bislang ausgeblieben und wird hiermit in knappster Form vorgelegt. Eine umfangreiche Sammlung von Autogrammkarten, Kinoplakaten, Aushang- , Presse- und Privatfotos soll eine längst vergangene Kinowelt näher bringen.

RP Online veröffentlichte am 10. Januar 2019 unter dem Titel «Käutners Leben in Filmbildern erzählt» eine Rezension von Dorothee Krings.

Autor:

Good, Paul

Heraklit in Kunst und Philosophie. Drei Beispiele: Hoehme, Meister, Nietzsche

Drei Variationen eines Heraklit’schen Themas: wie eines in sich unterschieden das andere ist. Bei der informellen Malerei von Gerhard Hoehme begründet dieses Zugleich einen erweiterten Bildbegriff, beim Lyriker Ernst Meister gibt sich eine Gegenwendigkeit der Sprachform vor allem beim Raumbegriff Ausdruck, beim Philosophen Friedrich Nietzsche zersetzt diese Heraklit’sche Intuition den abendländischen Seinsbegriff. Inhalt Zugleich Was hat Gerhard Hoehmes Malerei des Informel mit Heraklits Denken zu tun? 1. Gerhard Hoehmes Berufung auf Heraklit 2. «Hymne an Heraklit» 3. «Die Schnur ist die plastische Form des Heraklit’schen Denkens» 4. Von der Intuition des Heraklit’schen Denkens Wandloser Raum Heraklits Sprachform in der Lyrik von Ernst Meister 1. Das göttliche Rätsel 2. Hinweise auf Heraklits Sprachform 3. Heraklit bei Meister 4. Ernst Meisters Heraklit-Lektüre Nietzsche – der Herakliteer 1. Die Nähe entfernter Gebirge 2. Die Wahrheit der Illusion 3. Werden heißt vergehen 4. Das Eine ist das Viele 5. Die tragische Weisheit Nachbemerkung

Autor:

Kreutz, Heinz

Holzschnitte

Werkverzeichnis 1960–1989
mit einer Biographie und Ausstellungsverzeichnis
(Über Malerei Bd. 6)
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 45)
128 S., brosch., 2006

ISBN 978-3-89086-599-7

Heinz Kreutz, geboren 1923 in Frankfurt. 1940 Ausbildung als Fotograf. Kriegsdienst von 1940 bis 1942 in Stalingrad, Lazarettaufenthalt bis 1944 in Marburg. Bis zum 35. Lebensjahr arbeitet Kreutz als Weißbinder und fotografischer Gelegenheitsarbeiter. 1951 erhält er ein privates Stipendium, Aufenthalt in Paris und Südfrankreich. Seit 1976 lebt Heinz Kreutz in Antdorf (Bayern). Deutsches Informel Quadriga      

Autor:

Götz, K. O.

Im Labyrinth einer Revolte

Notizen
27 Abb., 64 S., Großformat, Leinen, 1997
100 numerierte und signierte Exemplare

Bei uns vergriffen! Out of Print! Epuisé!

ISBN 978-3-89086-858-5

Autor:

Enders, Ria

Jacopo Tintoretto und Venedig

Essay zur Kunst
Vorwort Ria Endres
Zeichnungen von Ingrid Hartlieb
10 teils farbige Abb., 64 S., brosch., 2010

ISBN 978-3-89086-507-2

«Ihr habt einen lichten Bart und dichten Verstand, eine kleine Gestalt und ein großes Herz, seid jung an Jahren und alt an Überlegung, und in der kurzen Zeit, die ihr Schüler gewesen seid, habt Ihr mehr gelernt denn hundert andre, die als Meister geboren wurden.»

Andrea Calmo, 1547
Ria Endres wurde vor allem bekannt durch ihre Essays über Thomas Bernhard, Samuel Beckett, Ingeborg Bachmann, Hannah Arendt und ihre Prosa, Theaterstücke und Hörspiele. Nach den Büchern «Samuel Beckett und seine Landschaften» (2006) und «Die Dame mit dem Einhorn» (2008) erscheint nun von der Autorin im Rimbaud Verlag der dritte Band einer Essayreihe, in der das Spektrum ihrer Arbeiten mit Literatur und Kunst aufgefächert wird.                    

Autor:

Bender, Hans

Jene Trauben des Zeuxis

Aufzeichnungen
(Ausgewählte Werke Bd. 1)
(Über Malerei Bd. 5)
1 Abb., 88 S., geb., 2002

ISBN 978-3-89086-714-4

Benders Aufzeichnungen kokettieren weder mit einer geheimnisvoll-pseudophilosophischen Bedeutung noch mit der abgeklärten Gebärde des Weisen, der Altersweisheit. Aber mit seiner unbestechlichen Beobachtung und mit seiner von Phantasie beflügelten Entdeckerfreude erschließt Bender seinen Lesern Welterkenntnis.

Walter Hinck (Deutschlandradio)
Benders Aufzeichnungen machen Leser hellhörig für die Implikationen (…) falscher oder richtiger Töne. Hellhörig wie Katzenohren.
Thomas Poiss (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Autor:

Lakner, László

Köpfe und Schädel

Eine Bildauswahl
aus den Jahren 1957, 1981–1995.
Mit Fragmenten eines Gesprächs
zwischen Thomas Hirsch und László Lakner.
32 farbige Abb., 68 S., Großformat, Efalin, 1997
200 numerierte und signierte Exemplare

ISBN 978-3-89086-827-1

Autor:

Götz, K. O.

L'encore aveugle. Der noch Blinde

Gedichte (französisch / deutsch)
Mit 6 farbigen Abb. von K. O. Götz
32 S., Großformat, Leinen, 1999
200 numerierte und signierte Exemplare

ISBN 978-3-89086-793-9

Autor:

Tobias, Herbert

Männer-Fotografien

aus der Sammlung Pali Meller Marcovicz
(Bibliothek des Blicks Bd. IV)
deutsch, english, français
42 Duotone-Abb., 64 S., geb., 1996

ISBN 978-3-89086-813-4

Autor:

Schultze, Bernard

Minotaurus vernichtet alle, die ihm nahekommen

Gesammelte Aufsätze zur Malerei 1957–1994
(Über Malerei Bd. 1)
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 98)
112 S., brosch., 2017

ISBN 978-3-89086-360-3

Autor:

Osiris. Zeitschrift für Literatur und Kunst. Heft 2. 1997

Schwerpunktthema: «Quadriga»-Künstler
12 Abb., 130 S., brosch., 1997

ISBN 978-3-89086-818-9

Aus dem Inhalt: Lyrik und Prosa Erich Jansen Reinhard Kiefer Hans Weßlowski Sibylle Klefinghaus Manfred Peter Hein Paul Wühr Gerhard Neumann «Das Unmögliche» Alfred Kittner: Erinnerung an Celan Michael Guttenbrunner: Begegnung mit Celan Theo Buck: Wem gehört Celan? «Deutsches Informel» Rolf Wedewer: Informel Heinz Kreutz: Die Quadriga-Ausstellung René Hinds: Quadriga Bernard Schultze: Im Zeichen des Informel Bernard Schultze: Notizen Otto Greis: Notizen Max Hölzer: Über Otto Greis K. O. Götz: Im Labyrinth einer Revolte Rissa: Über K. O. Götz            

Autor:

Greis, Otto

Poesie der Malerei

Aufzeichnungen und Briefe (1952–1999)
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 82)
64 S., brosch., 2013

ISBN 978-3-89086-431-0

Die Malerei von Otto Greis wird von dem Anspruch geleitet, die gegebene Fläche des Bildträgers im Bild selbst aufzulösen. Diese Vorstellung formuliert er 1960 in einem Brief an den Kunsthistoriker Karlheinz Gabler: «Viele Maler hören dort auf, wo das Problem der Malerei beginnt, bei der Durchdringung mit der dritten Dimension.» Doch nicht erst ab den 60er Jahren widmet sich Greis Problemen des «Raumkörpers», so der von ihm gewählte Begriff. Vielmehr begleitet ihn dieser als Grundton beständig und findet in den deutlich wechselnden stilistischen Phasen unterschiedliche Ausformungen.

Autor:

Fabri, Albrecht

Reden zu Ausstellungen von Hann Trier

Vorbemerkung: Die hier versammelten Reden sind historisch, insofern sie sich jeweils auf eine bestimmte Kunstsituation und deren Jargon beziehen. Sie sind des weiteren historisch, insofern sie das Accompagnement einer inzwischen 47jährigen heiteren Freundschaft bilden, in der nur das nicht klar ist, wer von wem wann was gelernt hat. Eine neuere Rede müßte sich mit dem Versuch unbedarfter Kritiker beschäftigen, Hann Trier in das schon seiner Undefiniertheit wegen unsinnige Kasterl INFORMEL einzusperren. Dieser Undefiniertheit wegen bleibt es bei dem Versuch. Inhalt: Vorbemerkung Die Reden

  1. Galerie Der Spiegel, Köln (1951)
  2. Galerie Martinet, Amsterdam (1953)
  3. Galerie Hella Nebelung, Düsseldorf (1957)
  4. Lübecker Kunstverein (1965)
  5. Haus Kaspar Brüninghaus, Köln (1968)
  6. Galerie Der Spiegel, Köln (1975)
  7. Galerie Der Spiegel, Köln (1985)
  8. Kölner Artothek (1986)
Nachtrag
  1. Interview mit Sisyphos, Köln (1948)
  2. Katalog des Kölnischen Kunstvereins (1986)

Autor:

McBride, Will

Situationen / Projekte

Ein Fotobuch
(Bibliothek des Blicks Bd. II)
deutsch, english, français
44 Duotone-Abb., 64 S., geb., 2. Aufl. 2000

Bei uns vergriffen! Out of Print! Epuisé!

ISBN 978-3-89086-956-8

Der Mann ist erst ein Baby, dann ein Kind und dann ein Junge, bevor er Mann werden soll. Diesem Jungen gilt mein Hauptinteresse. Der Mann scheint mir fertig, der Junge hingegen vielversprechend zu sein. Den Jungen zu erforschen, ihn darzustellen in hundertfachen Situationen, das ist mein Ziel. Will McBride

Autor:

Götz, K. O.

Spuren der Maler

Lyrische Texte
(Über Malerei Bd. 2)
7 Abb. 189 S., geb., 2000

ISBN 978-3-89086-750-2

Autor:

Nick, Dagmar

Trauer ohne Tabu

Gedichte
Mit 4 Aquarellen von Gertrude Gröninger-van der Eb
28 S., Großformat, Leinen, 1999
250 numerierte und signierte Exemplare

Vergriffen! Out of Print! Epuisé!

ISBN 978-3-89086-784-7

Autor:

Sartorius, Joachim

Was im Turm begann

Ein Zyklus von siebzehn Gedichten
mit sechs Bildern von László Lakner
32 S., Großformat, Leinen, 1995
100 numerierte und signierte Exemplare

ISBN 978-3-89086-868-4

Autor:

Hieronimus, Ekkehard

Wilhelm von Gloeden. Photographie als Beschwörung

(Bibliothek des Blicks Bd. V)
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 105)
12 Abb., 112 S., Klappenbrosch., 2018

ISBN 978-3-89086-336-8

Wilhelm von Gloeden (1856–1931) war um die Jahrhundertwende ein international anerkannter Photograph hauptsächlich männlicher Akte. Nach dem Ersten mehr noch nach dem Zweiten Weltkrieg geriet sein Werk vollends in Vergessenheit. Dieser Aufsatz war zuerst Bestandteil eines Ausstellungskataloges zur Jahrhundertausstellung «Otto Meyer-Amden / Wilhelm von Gloeden / Elisàr von Kupffer» in der Kunsthalle Basel. 15. Juli bis 9. September 1979. Ekkehard Hieronimus (1926–1998) hat diesen Beitrag leicht überarbeitet und mit einem Untertitel versehen. Die 2. Auflage erscheint anlässlich seines 20. Todestages.

Autor:

Uhlig, Max , Tanzer, Francisco ,

Zeichen und Zeilen

Gedichte und Bilder
mit 23 Zeichnungen von Max Uhlig
mit einem Nachwort von Reinhard Ermen
23 farbige + 1 Abb., 64 S., Großformat, Leinen, 1999
200 numerierte und signierte Exemplare

Bei uns vergriffen! Out of Print! Epuisé!

ISBN 978-3-89086-826-4

Max Uhlig hat Gedichte des Düsseldorfer Lyrikers Francisco Tanzer soweit ausgewählt, daß nur wenige Zeilen des jeweiligen Gedichtes übrig blieben. Diese haben ihn dann zu Zeichnungen angeregt, die alle im Buch abgebildet sind. Die Auflage beträgt 200 Exemplare. Alle Bände sind von Francisco Tanzer und Max Uhlig handsigniert und numeriert. Den ersten 23 Exemplaren liegt je eine der in diesem Band in Originalgröße abgebildeten Arbeiten bei.

Autor:

Greis, Otto

Zeichnungen

Einführung von Lorenz Dittmann
32 Abb., 109 S., geb., Großformat 24×28 cm, 1997
Bestellung nur direkt beim Verlag möglich!

ISBN 978-3-7774-7450-2

Autor:

Schmalenbach, Werner

Zwei Reden über Emil Schumacher

Aus der Vielzahl der Reden, die Werner Schmalenbach in Jahrzehnten über Emil Schumacher gehalten hat, sind hier die im Karl-Ernst-Osthaus-Museum und die in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen abgedruckt.