Musik

Autor:

Albers, Bernhard

Echnaton. Der Untergang einer Familie

Ein Essay
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 83)
48 S., brosch., 2013

ISBN 978-3-89086-453-2

Inhalt: I Echnaton als Künstler II Der Sonnengesang des Echnaton III Echnaton in der Oper    

Autor:

Ermen, Reinhard

Franz Schreker (1878–1934) zum 50. Todestag

Vorwort von Haidy Schreker-Bures und Reinhard Ermen
Beiträge von Sieghart Döhring, Frank Reinisch, Hans Joachim von Kondratowitz, Jens Malte Fischer, Reinhard Ermen, Rudolf Stephan, Peter P. Pachl, Eckhardt van der Hoogen, Michael Struck-Schloen, Manfred Haedler
Enthält Diskographie, Auswahlbiographie, Werkverzeichnis
IXX+179 S., brosch., 1984

ISBN 978-3-89086-999-5

Lieber Freund, wir beide stammen aus jener guten, alten Zeit, wo die unsympathischen Menschen sich als solche kenntlich machten, indem sie uns «Neutöner» nannten, Wie sollen wir uns in einer Gegenwart zurechtfinden, wo sie uns «Romantiker» heißen? (…) Dürfen wir nicht damit rechnen, daß auch die, denen wir heute als Romantiker nichts mehr zu sagen haben (was sie brauchen konnten, haben sie längst gestohlen) in weiteren zehn oder zwanzig Jahren dort sein werden, wo die Gegner unserer Jugend von allem Anfang an hingehört haben? Jedenfalls: wir können scheinbar warten; wir können uns das leisten. Auf Wiederhören in zwanzig Jahren! Dein Arnold Schönberg 7. März 1928 Anbruch X. Jg. Nr. 3/4 1928

Autor:

Bekker, Paul , Schreker, Franz ,

Franz Schreker, Paul Bekker Briefwechsel

Mit sämtlichen Kritiken Bekkers über Schreker
Hrsg. Christopher Hailey
16 Abb., 420 S., geb., 1994

ISBN 978-3-89086-921-6

«Ein wesentlicher Teil der Rezeptionsgeschichte des musikdramatischen Œuvres Franz Schrekers ist mit dem Kritiker Paul Bekker verbunden. Kein Kritiker hat sich so konsequent für Schreker eingesetzt und kein Kritiker sollte so eng mit dem Wirken Schrekers, mit seinen Erfolgen und Mißerfolgen identifiziert werden wie Paul Bekker».

Autor:

Bekker, Paul

Franz Schreker. Studie zur Kritik der modernen Oper (1918)

Ich bin Impressionist, Expressionist, Internationalist, Futurist, musikalischer Verist; Jude und durch die Macht des Judentums emporgekommen, Christ und von der katholischen Clique unter Patronanz einer erzkatholischen Wiener Fürstin «gemacht» worden. Ich bin Klangkünstler, Klangphantast, Klangzauberer, Klangästhet und habe keine Spur von Melodie (abgesehen von sogenannten kurzatmigen Floskeln neuestens «Melodielein» genannt). Ich bin Melodiker von reinstem Geblüt, als Harmoniker aber anämisch, pervers, trotzdem ein Vollblutmusiker! Ich bin (leider) Erotomane und wirke verderblich auf das deutsche Publikum (die Erotik ist augenscheinlich meine ureigenste Erfindung trotz Figaro, Don Juan, Carmen, Tannhäuser, Tristan, Walküre, Salome, Elektra, Rosenkavalier u.s.f.). Franz Schreker

Autor:

Schreker-Bures, Haidy

hören – denken – fühlen. Eine kleine Studie über Schrekers Operntexte

In meiner Schrift wird der Leser die sonst übliche Inhaltsangabe vermissen. (Wer darauf Wert legt, den verweise ich auf die kürzlich erschienene Studie Werner Oehlmanns im Verlag Lafite: «Schreker und seine Oper») Mir ist es um etwas ganz anderes, etwas ganz bestimmtes zu tun: die Physiognomie des schaffenden Künstlers Schreker ins rechte Licht zu rücken und nachzuweisen, daß seine Weltanschauung sich in anderer Richtung bewegt, als bisher angenommen wurde. So hoffe ich auch, daß es mir gelingen wird, seinen Bühnengestalten einen neuen, für manche vielleicht sogar befremdenden «Steckbrief» auszustellen. Ich bediene mich dabei der in meiner Lehrzeit an der Berliner Staatlichen Schauspielschule erworbenen Kenntnisse, die es mir zur Aufgabe machten, den Untergründen der Handlungsweise der darzustellenden Personen nachzuspüren. Haidy Schreker-Bures

Autor:

Ermen, Reinhard

Musik als Einfall

Hans Pfitzners Position im ästhetischen Diskurs nach Richard Wagner

1 Abb., 204 S., fadengeh. Brosch., 1986

ISBN 978-3-89086-940-7

Reinhard Ermen vermittelt in seiner Darstellung wichtiger ästhetischer Probleme nach Wagner die weitverzweigte Materie in einer anschaulichen Sprache. Die hier aufgeworfenen künstlerischen Existenzfragen, angesiedelt zwischen Musik und Drama, spiegeln sich beispielhaft in Hans Pfitzner (1869–1949) und werden so darstellbar.

Autor:

Bekker, Paul , Baur, Vera ,

Paul Bekker. Eine Untersuchung seiner Schriften zur Musik

Jede gegenwärtige Reflexion über Musik wird entscheidend durch die ästhetischen Positionen vergangener Zeiten mitbestimmt. Eine Beschäftigung mit den Anschauungen früherer Denker bedeutet daher immer auch eine Erweiterung des eigenen Bewußtseinsstandes über die Bedeutung von Kunst. Sie ist zudem dann besonders lohnend, wenn der ästhetische Diskurs in einem Maße zentraler Bestandteil des öffentlichen Musiklebens ist, wie dies im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts der Fall war. Einem der an dem Diskurs jener Zeit maßgeblich Beteiligten, Paul Bekker (1882–1937), dem nach dem Urteil Theodor W. Adornos «gescheitesten Musikkritiker in Deutschland zwischen den Kriegen» sind die vorliegenden Untersuchungen gewidmet.