Bernède, Arthur

(1871 – 1937)

 

Über Arthur Bernède:

Arthur Bernède war ein französischer Schriftsteller, der sich durch sein umfangreiches Werk einen Namen gemacht hat. Sein größter Erfolg war die Geschichte des Belphégor, die mehrfach verfilmt wurde, und die in einer Übersetzung von Heribert Becker im Rimbaud Verlag erhältlich ist.

Werk

Bernède, Arthur

Belphégor, das Phantom des Louvre

Die dreizehnteilige Serie «Belphégor, Le fantôme du Louvre» aus den Kindertagen des Fernsehens basierte auf dem Unterhaltungsroman von Arthur Bernède aus dem Jahre 1927. Er diente dem Regisseur als Grundidee für ein filmisches Meisterwerk, durchaus vergleichbar mit Alfred Hitchcocks «Vertigo» (Rodenbachs «Brügge, die Tote») oder – bleiben wir im deutschen Raum – mit Helmut Käutners «Zürcher Verlobung» (Barbara Noack). Bernhard Albers Heribert Becker (*1942) arbeitete nach seinem Studium in Köln, Nancy und Paris (Germanistik, Romanistik) 30 Jahre lang als freier Autor für den Hörfunk. Ab Mitte der 70er Jahre spezialisierte er sich publizistisch mehr und mehr auf den Surrealismus. Als Autor, Ausstellungsmacher, Herausgeber und Übersetzer hat er bis heute über 80 Bücher publiziert, davon gut die Hälfte surrealistischen Inhalts: Anthologien sowie vor allem Übersetzungen von Autoren wie André Breton, Benjamin Péret, Leonora Carrington, Jacques Prévert u.a.