Daum, Ulrich

 

 

 

 

 

 

Werk

Daum, Ulrich

Spanischsprachige Lyrik aus sechs Jahrhunderten Teil I

Das Leben ein Traum Nur ein Traum ist das Leben, doch ein Fiebertraum, der ganz schnell vorbei ist; wenn man aus ihm erwacht, erkennt man, daß alles nur Schall und Rauch ist … Ach, wäre es doch ein langer, ein langer Traum und ein tiefer! Ein Traum, der bis zum Tode anhielte! … Ich träumte wohl von meiner und Deiner Liebe. Gustavo Adolfo Bécquer Eine Anthologie der so reichhaltigen Lyrik Spaniens und Lateinamerikas vorzulegen, ist vor allem deshalb ein schwieriges Unterfangen, weil die Kriterien für die Auswahl der Dichter und ihrer Werke nicht einfach festzulegen sind. Die hier vorgelegte Auswahl ist sicher nicht zu 100 % repräsentativ, aber doch insoweit, als sich behaupten läßt, daß die meisten der großen spanischsprachigen Lyriker der letzten sechs Jahrhunderte zu Wort kommen. Für die Auswahl war es von Belang, wie groß der Einfluß der Dichter auf andere war, ob sie die Dichtung ihrer Zeit gut widergespiegelt haben, ob sie in ihrer Zeit bekannt waren oder es noch sind, und – ob ihre Werke dem, der ausgewählt hat, gefallen. Marqués de Santillana (1398–1458) Antón de Montoró (ca. 1404 – ca. 1480) Juan de Mena (1411–1456) Luis de Góngora (1561–1627) Lope Félix de Vega Carpio (1562–1635) Francisco Gómez de Quevedo y Villegas (1580–1645) Esteban Manuel de Villegas (1589–1669) Pedro Cálderón de la Barca (1600–1681) Juan de Iriarte (1702–1771) José de Cadalso (1741–1782) Félix María Samaniego (1745–1801) Juan Meléndez Valdés (1754–1817) Manuel José Quintana (1772–1857) Ángel Saavedra Duque de Rivas (1791–1865) José de Espronceda (1808–1842) Gustavo Adolfo Bécquer (1836–1870) Domingo Rivero (1862–1929) Miguel de Unamuno (1864–1936)                    

Daum, Ulrich

Spanischsprachige Lyrik aus sechs Jahrhunderten Teil II

Memento Wenn ich sterbe, begrabt mich mit meiner Gitarre unter dem Sand Wenn ich sterbe, zwischen den Orangenbäumen und den Kräutern. Wenn ich sterbe, begrabt mich, wenn ihr wollt, an einer Wetterfahne. Federico García Lorca Eine Anthologie der so reichhaltigen Lyrik Spaniens und Lateinamerikas vorzulegen, ist vor allem deshalb ein schwieriges Unterfangen, weil die Kriterien für die Auswahl der Dichter und ihrer Werke nicht einfach festzulegen sind. Die hier vorgelegte Auswahl ist sicher nicht zu 100 % repräsentativ, aber doch insoweit, als sich behaupten läßt, daß die meisten der großen spanischsprachigen Lyriker der letzten sechs Jahrhunderte zu Wort kommen. Für die Auswahl war es von Belang, wie groß der Einfluß der Dichter auf andere war, ob sie die Dichtung ihrer Zeit gut widergespiegelt haben, ob sie in ihrer Zeit bekannt waren oder es noch sind, und – ob ihre Werke dem, der ausgewählt hat, gefallen. Spanische Lyrik: Antonio Machado (1875–1939) Juan Ramón Jiménez (1881–1958) Fernando Villalón (1881–1990) Ramón Pérez de Ayala (1881–1962) José del Río Sainz (1884–1964) Pedro Salinas (1891–1951) Jorge Guillén (1893–1984) Gerardo Diego (1896–1987) José María Pemán (1897–1981) Vicente Aleixandre (1898–1984) Dámaso Alonso (1898–1990) Federico García Lorca (1898–1936) Emilio Prados (1899–1962) Rafael Alberti (1902–1999) José María Hinojosa (1904–1936) José Hierro (1922–2002) Anonymus Lateinamerikanische Lyrik: Rubén Darío (Nicaragua, 1876–1916) Óscar Hahn (Chile, geb. 1938) Gabriela Mistral (Peru, 1893–1938) César Vallejo (Peru, 1893–1938) Jorge Luis Borges (Argentinien, 1899–1986) Francisco Luis Bernárdez (Argentinien, 1900–1978) José Gorostiza (Mexiko, 1891–1973) Javier Villaurrutia (Mexiko, 1903–1950) Pablo Neruda (Chile, 1904–1973) Eduardo Carranza (Kolumbien, 1913–1985) Nicanor Parra (Chile, geb. 1914) Octavio Paz (Mexiko, 1914–1998) Ernesto Cardenal (Nicaragua, geb. 1925) Leopoldo Chariarse (Peru, geb. 1928) María Elena Walsh (Argentinien, geb. 1930) Autorenregister der Teilbände I und II