Augen der Worte

Andreas Altmann

Gedichte aus 10 Jahren
Nachwort von Joachim Sartorius
(Lyrik-Taschenbuch Nr. 42)
92 S., brosch., 2004

Bei uns vergriffen! Out of print!

ISBN 978-3-89086-654-9

hainichen

in dörfern lebte ich noch nicht nur / nahe daran in ländlichen städten wo / die pflasterstraßen ruhig unter / den rädern lagen und über mittag leiser / gesprochen wurde wo ich täglich / meine spuren ertappte und zeit / sich fast unbeholfen über die tage / dehnte heut scheint es stiller geworden / im verhaltenen lärm gelegentlich / quetschen sich träge tauben unter / rotierende reifen unbemerkt wechseln / stunden ihre bedeutung die schritte / schwärmen weniger zu schmal ist / die stadt für versteckte kinder gehn / allmählich aus
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"Andreas Altmann hält die teilnahmslose Natur, die Dunkelheit, die Abschiede fest, und will doch die Aufhebung des Trennenden, die Mischung - und findet dafür magische Bilder."

Joachim Sartorius