Fichte, Hubert

(1935, Perleberg – 1986, Hamburg)

 

Über Hubert Fichte:

Hubert Fichte war ein deutscher Schriftsteller und Ethnograph.

Werk

Fichte, Hubert

Hubert Fichte, Jean Genet: Interview

Sein umfänglichstes Interview führte Genet 1975 mit Hubert Fichte. Das Buch enthält die französische und die von Fichte übersetzte deutsche Fassung sowie nur hier veröffentlichte Photos von Leonore Mau.

Fichte, Hubert

Nachwörter

Inhalt

1. Rückkopplung. Zum Umgang mit der Literatur Hubert Fichtes
1.1 Nachwörter. Vorspiel im Star-Club ; 1.2 Das Leben, ein Roman. Poetologische Szenen I ; 1.3 Transformation. Lektüremodell I ; 1.4 Autobiografik und Roman. Lektüremodell II ; 1.5 Rettende Wörter. Poetologische Szenen II
2. Von Worten und Menschen. Effekt- und Gewaltfragen
2.1 Gespenster. Rückkopplungseffekte I ; 2.2 Existenzexperimente. Poetik der Autofiktion ; 2.3 Raddatz' Gegendarstellung. Rückkopplungseffekte II ; 2.4 Mephisto-Variationen. Exkurs zum Schlüsselroman ; 2.5 Mordwerkzeuge. Referenz und Sprachkritik
3. Kunstfigur, mehrfachbelichtet. Figuren der Anderen
3.1 Menschliche Komödie. Von der Lehranalyse zum Interview ; 3.2 Simulierte Mündlichkeit. Authentizitätseffekte ; 3.3 Wolli, Kunstfigur. Rückkopplungseffekte III ; 3.4 Wolli, mehrfachbelichtet. Verweisnetze I
4. Hybride Formen. Strategien der Ambiguität
4.1 Hybridisierungen. Strategien der Ambiguität I ; 4.2 Hotel Garni, Doppelzimmer. Die Erkenntnisfalle ; 4.3 In der Drehtür. Strategien der Ambiguität II ; 4.4 Flimmerig und unbestimmt. Verweisnetze II ; 4.5 Wie hermetisch ist die Palette? Verweisnetze III ; 4.6 Plädoyer für Jäcki. Postscriptum
Verwendete Literatur
Anmerkungen

Fichte, Hubert

RTB 011 - Hubert Fichte, Jean Genet: Ein Interview

Hubert Fichte (1935–1986) ist einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit. Das umfängliche Interview mit Jean Genet (1910–1986) führte Fichte 1975. Das Buch enthält die deutsche Fassung des Interviews.

Fichte, Hubert

RTB 033 - Lustverlust

Hier handelt es sich um das Interview mit dem sechzigjährigen Angestellten «Rolf», das 1972 geführt wurde. Fichte hatte Heinz Sachs, so sein wirklicher Name, 1964 kennengelernt. Da Fichte bei der Verschriftlichung die Fragen geschickt wegzulassen wusste, nimmt das Interview als exemplarischer Lebenslauf den Charakter eines inneren Monologs an, was auf mich bei Erscheinen einen grossen Eindruck machte. Vom § 175 hatte ich erst im Jahr seiner Abschaffung gehört. Da war ich achtzehn Jahr alt, mit einem, in dieser Hinsicht, enormen Informationsbedürfnis.

Bernhard Albers

Fichte, Hubert

RTB 042 - Tage des Lesens

Inhalt: Jan-Frederik Bandel: «Ich möchte sie eigentlich nicht veröffentlichen.» Zur Genese und Edition von Hubert Fichtes Geschichte der Empfindlichkeit. Einleitung Mario Fuhse: Von der Utopie über deren Scheitern zur Utopie. Zum Konzept der Geschichte der Empfindlichkeit von Hubert Fichte Roland Spahr: Eine Ästhetik des Fließens. Zum Abschluss der Geschichte der Empfindlichkeit Robert M. Gillett: Geschichten einer Geschichte. [Text]kritische Anmerkungen am Rande von Hubert Fichtes Die schwarze Stadt Gerd Schäfer: Neudeutsche Wälder, oder: Mutmaßungen über Hubert Fichte. Tage des Lesens, eine Geschichte der Empfindlichkeit und Nächte des Ahnens Anhang Die Geschichte der Empfindlichkeit – Chronologische Übersicht der erschienenen Bände Beiträger Anmerkungen    

Fichte, Hubert

RTB 065 - Spiegelgeschichten

von Rainer Guldin

Zu Hubert Fichtes und Hans Henny Jahnns Thomas Chatterton
(Hubert-Fichte-Studien Bd. 8)
(Rimbaud-Taschenbuch Nr. 65)
152 S., brosch., 2010

ISBN 978-3-89086-961-2
Weitere Informationen

Aus dem Inhalt: Einführung

  1. Hans Henny Jahnns Thomas Chatterton: Düsterkeit und Abtrünnigkeit
  2. «Fifty-fifty»: Zur Bedeutung des Doubles und der Verdoppelung
  3. Hubert Fichtes Chatterton und Chatterton: Aufruhr und Profanation
  4. «Die Spur des dunklen Engels»: Biographische und intertextuelle Motive
  5. Ernst Penzoldts Der arme Chatterton: Ambivalenz und Verspieltheit
Schluss

Fichte, Hubert

RTB 100 - Der Mensch ist nichts

Hubert Fichte (1935–1986) ist einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit. Inhalt: 1 Hans Henny Jahnn 2 Die zweite Schuld 3 «Wir können nicht lieben.» 4 Leonore Mau 5 «Leben, um eine Form der Darstellung zu erreichen.» 6 Die Edition 7 Marcel Proust 8 Im Feuilletonzeitalter 9 Agadir

Fichte, Hubert

RTB 112 - Das Experiment ist mein Lebenssinn

Aus der Einleitung:

"Seine Entwicklung als Schriftsteller und die damit gekoppelte Entwicklung seiner Figuristik, wird anschließend im Text über die Figurennamen aufzeigen, wie eng das gesamte Œuvre miteinander verknüpft ist.Diese enge Verzahnung der Namen seiner langjährigen Hauptfigur Jäcki samt dessen Partnerin Irma weist einen ähnlich körperlich miteinander korrespondierenden Resonanzraum auf, dessen Analyse längst überfällig ist."

- Mario Fuhse, im Februar 2021

Inhalt:
1.»Das Experiment ist mein Lebenssinn«
- Resonanzraum: Schule – Hubert Fichte und die Olo

2.»Irma und Jäcki«

- Resonanzraum: Namen – Zur Metaphorik der Figurennamen im Werk Hubert Fichtes