Good, Paul

(1942, Mels)

 

Über Paul Good

Paul Good, 1942 in Mels/Schweiz geboren. Studium der Philosophie in Paris und in München. 1970 Promotion zum Dr. phil. an der Ludwig Maximilians-Universität in München. 1973 Habilitation in Philosophie an der Hochschule St. Gallen. 1976 Research Associate der University of California, Berkeley USA. Seit 1983 Professor für Philosophie an der Kunstakademie Düsseldorf, Hochschule für Bildende Künste.

Publikationen zu Maurice Merleau-Ponty und Max Scheler, zum Ethos der Wissensformen (Mythos, Metaphysik, Wissenschaft, Märchen), insbesondere zur Semantik der bildenden Kunst und der Lyrik. «Die nervöse Hand. Zur Semantik der Linien von Rolf Sackenheim» Köln 1991. Herausgabe der Gesammelten Gedichte von Joseph Kopf «nur eine bewegung von licht» und «das geöffnete schneeblatt» 1992 im Rimbaud Verlag.

 

 

 

 

 

 

Werk

Good, Paul

Heraklit in Kunst und Philosophie. Drei Beispiele: Hoehme, Meister, Nietzsche

Drei Variationen eines Heraklit’schen Themas: wie eines in sich unterschieden das andere ist. Bei der informellen Malerei von Gerhard Hoehme begründet dieses Zugleich einen erweiterten Bildbegriff, beim Lyriker Ernst Meister gibt sich eine Gegenwendigkeit der Sprachform vor allem beim Raumbegriff Ausdruck, beim Philosophen Friedrich Nietzsche zersetzt diese Heraklit’sche Intuition den abendländischen Seinsbegriff. Inhalt Zugleich Was hat Gerhard Hoehmes Malerei des Informel mit Heraklits Denken zu tun? 1. Gerhard Hoehmes Berufung auf Heraklit 2. «Hymne an Heraklit» 3. «Die Schnur ist die plastische Form des Heraklit’schen Denkens» 4. Von der Intuition des Heraklit’schen Denkens Wandloser Raum Heraklits Sprachform in der Lyrik von Ernst Meister 1. Das göttliche Rätsel 2. Hinweise auf Heraklits Sprachform 3. Heraklit bei Meister 4. Ernst Meisters Heraklit-Lektüre Nietzsche – der Herakliteer 1. Die Nähe entfernter Gebirge 2. Die Wahrheit der Illusion 3. Werden heißt vergehen 4. Das Eine ist das Viele 5. Die tragische Weisheit Nachbemerkung