Autor: Good, Paul

Heraklit in Kunst und Philosophie. Drei Beispiele: Hoehme, Meister, Nietzsche

Drei Variationen eines Heraklit’schen Themas: wie eines in sich unterschieden das andere ist. Bei der informellen Malerei von Gerhard Hoehme begründet dieses Zugleich einen erweiterten Bildbegriff, beim Lyriker Ernst Meister gibt sich eine Gegenwendigkeit der Sprachform vor allem beim Raumbegriff Ausdruck, beim Philosophen Friedrich Nietzsche zersetzt diese Heraklit’sche Intuition den abendländischen Seinsbegriff. Inhalt Zugleich Was hat Gerhard Hoehmes Malerei des Informel mit Heraklits Denken zu tun? 1. Gerhard Hoehmes Berufung auf Heraklit 2. «Hymne an Heraklit» 3. «Die Schnur ist die plastische Form des Heraklit’schen Denkens» 4. Von der Intuition des Heraklit’schen Denkens Wandloser Raum Heraklits Sprachform in der Lyrik von Ernst Meister 1. Das göttliche Rätsel 2. Hinweise auf Heraklits Sprachform 3. Heraklit bei Meister 4. Ernst Meisters Heraklit-Lektüre Nietzsche – der Herakliteer 1. Die Nähe entfernter Gebirge 2. Die Wahrheit der Illusion 3. Werden heißt vergehen 4. Das Eine ist das Viele 5. Die tragische Weisheit Nachbemerkung