Weidmann, Gerhard

(1937, Nürnberg)

 

Über Gerhard Weidmann

Gerhard Weidmann, 1937 in Nürnberg geboren, in Hamburg aufgewachsen, absolvierte an der Hamburger Universität ein Pädagogik- und Anglistikstudium und war danach als Berufsschullehrer tätig sowie als Lehrbeauftragter an der Universität Hamburg. Seit 1974 lebt er in Bonn. Der Autor der deutschen Gedichtübertragungen spricht ein idiomatisches Englisch, das er seine zweite Muttersprache nennt. Bei häufigen Urlaubsreisen – mit Vorliebe nach London, durch die südwestenglischen Grafschaften und in die Region der schottischen ‹Highlands and Islands› – erlaubte ihm diese zweite Muttersprache in zahlreichen Begegnungen tiefe Einblicke in die Psyche der Gastgeber.

 

 

 

 

Werk

Weidmann, Gerhard

Englischsprachige Lyrik aus vier Jahrhunderten Teil I

Ausgewählt und übersetzt von Gerhard Weidmann
Zweisprachige Ausgabe englisch / deutsch
(Lyrik-Taschenbuch Nr. 82)
120 S., brosch.,
2. veränderte Aufl. 2016

ISBN 978-3-89086-442-6
Weitere Informationen

Was es braucht für eine Prärie Es braucht für eine Prärie nur Klee und eine Biene, Etwas Klee und eine Biene, Und Träumerei. Träumerei allein wird genügen, Wenn keine Bienen fliegen. Emily Dickinson   Englische Lyrik: Andrew Marvell (1621–1678) John Donne (1572–1631) George Herbert (1593–1633) George Etherege (1635–1691) William Blake (1757–1827) Thomas Moore (1779–1852) John Keats (1795–1821) Robert Browning (1812–1889) Dante Gabriel Rossetti (1828–1882) Thomas Hardy (1840–1928) Thomas Hood (1799–1845) William Henry Davies (1871–1940) Emily Dickinson (1830–1886) May Theilgaard Watts (1893–1975) Christopher Brennan (1870–1932) Bryan Guinness (1905–1992) Babette Deutsch (1895–1982) Sylvia Kantaris (geb. 1936) Elizabeth Jennings (1926–2001) Lorma Leigh Edna St. Vincent Millay (1892–1950) John Betjeman (1906–1984) Siegfried Sassoon (1886–1967) Mary E. Harrison (geb. 1921) George Barker (1913–1991) Constance M. M. Scott Frances Mayo Philip Larkin (1922–1985)

Weidmann, Gerhard

Englischsprachige Lyrik aus vier Jahrhunderten Teil II

Lied  (I) Von so vielen Dingen sprachen wir heut, Doch ich weiß nicht, was war es gewesen, Und ob es um Leid ging oder um Freud: Doch oh, wie genau hab ich gelesen Jedes Zauberwort, das ihre Augen mir gesagt! Harrington Green     John Donne (1572–1631) George Herbert (1593–1633) Edmund Waller (1606–1687) John Greenleaf Whittier (1807–1892) James Thomson (1700–1748) Helen Maria Hunt Jackson (1830–1885) William Henry Davies (1871–1940) Grace Stirling (verfasst um 1850) Coventry Patmore (1823–1896) Algernon Charles Swinburne (1837–1909) Thomas Hardy (1840–1928) Harrington Green (1891–1914) Alfred Noyes (1880–1958) Edna St. Vincent Millay (1892–1950) Christopher Brennan (1870–1932) Mary Gilmore (1865–1962) John McCrae (1872–1918) Charles H. Sorley (1895–1915) Siegfried Sassoon (1886–1967) Bryan Guinness (1905–1992) John Betjeman (1906–1984) Hugh MacDiarmid (1892–1978) William Butler Yeats (1865–1939) Rosemary Tonks (geboren 1932)

Weidmann, Gerhard

Englischsprachige Lyrik aus vier Jahrhunderten Teil III

Hymne für die dem Tod geweihte Jugend Welch Sterbegeläut für die, die sterben wie das Vieh? Nur das riesige Wüten der Kanonen. Nur ratterndes Rasen stotternder Gewehre Kann hinausprasseln ihre hastigen Gebete. Nichts mehr höhnt ihnen, nicht Beten oder Läuten, Noch irgendein Trauergesang, nur die Chöre, – Die irren, schrillen Chöre heulender Granaten; Und Hörner rufen nach ihnen aus trauriger Heimat. Wilfred Owen   Edmund Waller (1606–1687) George Herbert (1593–1633) Percy Bysshe Shelley (1792–1822) Elizabeth Barrett Browning (1806–1861) Christina Georgina Rossetti (1830–1894) Mary Gilmore (1865–1962) Thomas Hardy (1840–1928) William Henry Davies (1871–1940) Lorma Leigh (verfasst um 1910) Alfred Noyes (1880–1958) William Butler Yeats (1865–1939) Edna St. Vincent Millay (1892–1950) Margaret Widdemer (1884–1978) Wilfred Owen (1893–1918) Siegfried Sassoon (1886–1967) Rupert Brooke (1887–1915) May Herschel-Clarke (verfasst 1915) Charles H. Sorley (1895–1915) John Gillespie Magee (1922–1941) John Betjeman (1906–1984) Ella Wheeler Wilcox (1850–1919) Fleur Adcock (geboren 1934) Sylvia Kantaris (geboren 1936) Elizabeth Jennings (1926–2001) Erica Jong (geboren 1942) Laurence Lerner (geboren 1925) Harold Monro (1879–1932) Christopher Brennan (1870–1932)   Die zweisprachige Anthologie in drei Teilen ist das Ergebnis einer langjährigen intensiven Beschäftigung mit englischsprachiger Lyrik. Auch hier stand Pate die Idee, authentisches Wissen über das Wesen unserer Nachbarn aus dem reichhaltigen Fundus der Lyrik von vier verflossenen Jahrhunderten anzusammeln.