Die Flucht, 1958
Das Verhör, 1961
Requiem für zwei Sprecher und Chor, 1970
Die Flucht, 1958
Das Verhör, 1961
Requiem für zwei Sprecher und Chor, 1970
Inhalt
Friedemann Rosdücher:
Erinnerungen an Ernst Meister. Fußnoten zur Biografie
Dietmar Keilitz:
Hommage à Ernst Meister
Zwei Diptychen
Berthold Damshäuser / Ramadhan K. H. Penerbit:
Sang waktu panjang atau pedek
Eine Übersetzung ins Indonesische
Maria Behre:
Vorstellungen der Ganzheit bei Ernst Meister in Auseinandersetzung mit Karl Löwith und Paul Valéry, ausgehend vom Gedicht «Sage vom Ganzen den Satz»
Tengiz Iremadze:
ერნსტ მაისტერი – არარაში სახლობენ კითხვები მართლაც …
Ernst Meister – Im Nichts hausen die Fragen …
Übersetzungen ins Georgische
Martin Linnhoff:
«Many have no Speech»
Das Werk Ernst Meisters in Übersetzungen. Ein Verzeichnis.
Inhalt:
Jan-Frederik Bandel:
«Ich möchte sie eigentlich nicht veröffentlichen.» Zur Genese und Edition von Hubert Fichtes Geschichte der Empfindlichkeit. Einleitung
Mario Fuhse:
Von der Utopie über deren Scheitern zur Utopie. Zum Konzept der Geschichte der Empfindlichkeit von Hubert Fichte
Roland Spahr:
Eine Ästhetik des Fließens. Zum Abschluss der Geschichte der Empfindlichkeit
Robert M. Gillett:
Geschichten einer Geschichte. [Text]kritische Anmerkungen am Rande von Hubert Fichtes Die schwarze Stadt
Gerd Schäfer:
Neudeutsche Wälder, oder: Mutmaßungen über Hubert Fichte. Tage des Lesens, eine Geschichte der Empfindlichkeit und Nächte des Ahnens
Anhang
Die Geschichte der Empfindlichkeit – Chronologische Übersicht der erschienenen Bände
Beiträger
Anmerkungen
Heinz Kreutz, geboren 1923 in Frankfurt. 1940 Ausbildung als Fotograf. Kriegsdienst von 1940 bis 1942 in Stalingrad, Lazarettaufenthalt bis 1944 in Marburg. Bis zum 35. Lebensjahr arbeitet Kreutz als Weißbinder und fotografischer Gelegenheitsarbeiter. 1951 erhält er ein privates Stipendium, Aufenthalt in Paris und Südfrankreich. Seit 1976 lebt Heinz Kreutz in Antdorf (Bayern).
Deutsches Informel
Quadriga
Die Sprache, die er (Jean Krier) gebraucht, entspricht seiner Überzeugung vom Zerstörtwerden und Kaputtgehen der uns umgebenden Wirklichkeit.
Es ist die Sprache dieser «schlechten» Wirklichkeit, der verdrehten Redewendungen, die wir gedankenlos benutzen und die Jean Krier blasphemisch verfremdet und verstümmelt. Solche Sprache erscheint als einzige ihm angemessen, um unserer Befindlichkeit Ausdruck zu geben …
Paradiese, wenn es sie überhaupt noch gibt, sind künstlich, inhaltslos und von kurzer Dauer. So sagen uns die Gedichte von Jean Krier in einer nicht tröstenden, auch in kurzen Passagen artifizieller Munterkeit untröstlichen Sprache viel über das Heillose unserer Existenz.
Joachim Sartorius in «Sprache im technischen Zeitalter»
Jean Kriers Tableauxgedichte sind auf den ersten Blick unsentimentale, nüchterne Bestandsaufnahmen des Lebens, aber der Untergrund, auf dem sich der Autor bewegt, ist bodenlos, ist, wie das Meer, unberechenbar in seiner Schönheit und Undurchdringlichkeit. Oder, wie es in einem seiner Gedichte heißt: «Wie du dich auch kehrst und wendest, / alle Wege führen daran vorbei, es fällt dir stets / in den Rücken das Meer.»
Rosemarie Altenhofer, Hessischer Rundfunk
RAST
im Morgenrot /
da bist du tot /
sagte der Reim /
laß das Reimen sein
6 Gedichte von Ria Endres. Text und Audio. Faust Kultur 27. Juni 2014