“Es ist ein flirrendes Spiegelkabinett. Eine kunstvoll inszenierte Tragödie eines verstummten Künstlers… ein Spiel mit literarischen Motiven der Romantik – Spiegelbild, Widergänger, Teilung – und der Gegenwart.”
-Alexander Kluy, Rheinischer Merkur
“Es ist ein flirrendes Spiegelkabinett. Eine kunstvoll inszenierte Tragödie eines verstummten Künstlers… ein Spiel mit literarischen Motiven der Romantik – Spiegelbild, Widergänger, Teilung – und der Gegenwart.”
-Alexander Kluy, Rheinischer Merkur
I
Zwischenzeit
Offene Texte
Protokoll einer Grabrede
II
Donnerstagabend, Ophelia
Bilanz
Brief an Lina Morgenstern
Beflügelte Jahre
Momentaufnahmen bei einer Gruppenfahrt durch die Provence
Der Empfang des Dichters
Lustgewinn oder Das ewige Leben
Die Boten
III
Meine unvergessenen Lehrer
Gedenkblatt für Rosi
Hazór, erinnert
Scherzo
Das große Regenalphabet /
erlernt kein Kind /
kein Schmetterling /
und keiner der im Traum /
zum Fährtensucher wird /
oder zum Dauerschläfer /
Einen Sommer /
der aus dem Eismeer eine Wüste macht /
einen langen Sommer braucht es /
um es durchzubuchstabieren /
unter einer Sonne die man /
abends zu den Akten legt /
bevor man hingeht /
sich im blinden Spiegel langsam /
zu verdoppeln
Franz Joachim Behnisch (1920–1983), geboren und aufgewachsen in Berlin. Krieg, russische Gefangenschaft bis Ende 1948, Studium in München, Promotion in Würzburg. Er lebte, lehrte als Germanist und Historiker, und schrieb in seiner (ihm vom Schicksal zugedachten) Wahlheimat Weiden in der Oberpfalz.
Themen seiner Romane, Erzählungen, Hörbilder, Kurzprosa und Lyrik sind vor allem Berlin und die Zeitgeschichte. Das Buch erschien unter dem vom ursprünglichen Verlag auferlegten Titel «Rummelmusik. Ein Berliner Roman» 1966. Es zeigt den Lebensweg eines «kleinen Mannes», der gegen seinen Willen immer ins Zentrum turbulenter Ereignisse gerät.
Die Flucht, 1958
Das Verhör, 1961
Requiem für zwei Sprecher und Chor, 1970
Inhalt
Friedemann Rosdücher:
Erinnerungen an Ernst Meister. Fußnoten zur Biografie
Dietmar Keilitz:
Hommage à Ernst Meister
Zwei Diptychen
Berthold Damshäuser / Ramadhan K. H. Penerbit:
Sang waktu panjang atau pedek
Eine Übersetzung ins Indonesische
Maria Behre:
Vorstellungen der Ganzheit bei Ernst Meister in Auseinandersetzung mit Karl Löwith und Paul Valéry, ausgehend vom Gedicht «Sage vom Ganzen den Satz»
Tengiz Iremadze:
ერნსტ მაისტერი – არარაში სახლობენ კითხვები მართლაც …
Ernst Meister – Im Nichts hausen die Fragen …
Übersetzungen ins Georgische
Martin Linnhoff:
«Many have no Speech»
Das Werk Ernst Meisters in Übersetzungen. Ein Verzeichnis.
Inhalt:
Jan-Frederik Bandel:
«Ich möchte sie eigentlich nicht veröffentlichen.» Zur Genese und Edition von Hubert Fichtes Geschichte der Empfindlichkeit. Einleitung
Mario Fuhse:
Von der Utopie über deren Scheitern zur Utopie. Zum Konzept der Geschichte der Empfindlichkeit von Hubert Fichte
Roland Spahr:
Eine Ästhetik des Fließens. Zum Abschluss der Geschichte der Empfindlichkeit
Robert M. Gillett:
Geschichten einer Geschichte. [Text]kritische Anmerkungen am Rande von Hubert Fichtes Die schwarze Stadt
Gerd Schäfer:
Neudeutsche Wälder, oder: Mutmaßungen über Hubert Fichte. Tage des Lesens, eine Geschichte der Empfindlichkeit und Nächte des Ahnens
Anhang
Die Geschichte der Empfindlichkeit – Chronologische Übersicht der erschienenen Bände
Beiträger
Anmerkungen
Heinz Kreutz, geboren 1923 in Frankfurt. 1940 Ausbildung als Fotograf. Kriegsdienst von 1940 bis 1942 in Stalingrad, Lazarettaufenthalt bis 1944 in Marburg. Bis zum 35. Lebensjahr arbeitet Kreutz als Weißbinder und fotografischer Gelegenheitsarbeiter. 1951 erhält er ein privates Stipendium, Aufenthalt in Paris und Südfrankreich. Seit 1976 lebt Heinz Kreutz in Antdorf (Bayern).
Deutsches Informel
Quadriga