Kiefer, Reinhard

(1956, Nordbögge)

 

Über Reinhard Kiefer

Reinhard Kiefer, 1956 in Nordbögge geboren, Lyriker, Erzähler, Romancier. Der Rimbaud Verlag veröffentlicht seit 1981 sein Gesamtwerk.

Gesamtausgabe

Kiefer, Reinhard

aus der messingstadt

Kiefer, Reinhard

Café Moka

Café Moka, das sind 114 Abschnitte mit Notizen zum Alltag in Agadir, mit Märchen aus 1001 Nacht, Taxifahrten, dem Platz der Gehenkten in Marrakesch, Geschichten aus der Zeit nach dem Paradies, Gedanken zum Koran, Ansichten zur arabischen Welt.

Kiefer, Reinhard

Café Moka

Prosa
erschienen beim Toubkal Verlag, Casablanca 2013
128 S., brosch.

ISBN 978-9954-511-50-3
Weitere Informationen

راينهارد كيفر
مقهى موكا
تأملات حول أكَادير
اتخذ راينهارد كيفر من مقهى موكا فضاء لامس من خلاله حقيقة الواقع المغربي عن قرب، وسبر أغوارمرجعيته الثقافية. أظهر قدرة فائقة على فك رموز هذه الثقافة ونقلها إلى قرائه من الألمان، ليحصل على مادة مكثفة وإيحاءات لا تنضب، وظفها في قالب غني ومبدع من الحكايات عن المغرب. يتضح جليا عبرهذا الكتاب، بأن المغرب بقدر ماهو بعيد فهو قريب من القيم الأخلاقية لأوروبا. لايعكس فقط الاهتمام المتبادل الثقافي والأدبي، بل يكشف المستور وينطق المسكوت في الثقافتين. لهذا يفتح الباب لجيل جديد من الكتاب والأدباء الألمان الذين يطرحون الثقافة المغربية في أبعاد جديدة للنقد والمساءلة، بعيدا عن العقلية الاستعمارية المتكبرة. جيل يقدر هذه الثقافة ويحترمها، ويمنحها بعدا عالميا يتجاوز الحدود.

Kiefer, Reinhard

Der Krieg der Prinzipien

Kiefer, Reinhard

Die Goldene Düne

Kiefer, Reinhard

Die Goldene Düne

Das Buch, dessen stilistische Brillanz besticht, [liefert] nicht nur tiefere Einsichten in die Voraussetzungen des «Arabischen Frühlings» und der gegenwärtigen weltpolitischen Situation, […] sondern sensibilisiert zugleich für die Sphäre des Künstlerischen und der Literatur.

Christoph Leisten, AN 27.9.2014

Kiefer, Reinhard

die urwelt steht ihnen offen

Eines muss man bedenken die saurierforscher sind viel unterwegs die urwelt steht ihnen offen wie schön ist es in die tiefe zu gehen zum stein mit dem sich die tiere für immer verbinden Immer neue Schöpfungsgeschichten erzählen diese von Menschen und Tieren und Dingen bewohnten Gedichte. Ein poetisches Traumland der Erinnerung und Trauer, der Luftgeister und Zauberformeln.

Matthias Weichelt

Kiefer, Reinhard

Die Wiedereinführung der Sprichwörter

So führen die Spuren, die in diesem Buch gelegt werden, tief hinein in das dichterische Werk Reinhard Kiefers und erhellen es für jene, die es kennen und lieben. Doch ist die Sammlung weit mehr als bloß ein Wegweiser: Sie ist das Porträt eines Dichters aus ausgewählten Gedanken.

Andrea Neuhaus
       

Kiefer, Reinhard

Ein Geheimnis in Oberwald

Kiefer, Reinhard

Gedichte durchziehen den Himmel

Ausgewählte Gedichte
übersetzt von Mohammad Khallouk
erschienen im Haus der Lyrik, Rabat 2015
65 S., brosch.

ISBN 978-9954-9459-8-8
Weitere Informationen

Kiefer, Reinhard

Gottesurteil. Paul Wühr und die Theologie

Kiefers Studie widmet sich einem Dichter, in dessen Werk theologische Motive und Vorstellungen eine zentrale Rolle einnehmen. Paul Wühr ist Zerstörer eines theologischen Dogmatismus und Retter theologischen Denkens für die Poesie.

Kiefer, Reinhard

Halbstadt

In sechzehn Kapiteln wird der Weg von drei jungen Menschen Toni Klingson, Alexander Müller und Veronika Vogler beschrieben. Klingson versucht sich als Schriftsteller, Müller als Maler und die Vogler als Muse. Das alles spielt in den 80er Jahren. Dabei werden immer wieder, wenn auch verfremdet, Elemente der Zeitgeschichte eingefügt (die Friedensdemonstration im Bonner Hofgarten, Tschernobyl, der Fall Barschel, der Fall der Mauer). Anfang und Schluß des Romans finden am Silvestermorgen und -nachmittag des Jahres 1989 statt. Das erste und das letzte Kapitel bilden den Rahmen, in dem die Geschichte von Klingson und Müller erzählt wird.

Kiefer, Reinhard

hofnarrenkorrespondenz

Kiefer, Reinhard

liegenschaften am atlantik

Kiefer, Reinhard

Marokkanische Geschichten

Prosa
erschienen beim Marsam Verlag, Rabat 2012
80 S., Klappenbrosch.

ISBN 978-9954-21-263-9
Weitere Informationen

         

Kiefer, Reinhard

Marokkanische Geschichten

         

Kiefer, Reinhard

nur die fenster im blick

Kiefer, Reinhard

schwärmerlatein oder küchenhebräisch

   

Kiefer, Reinhard

Text ohne Wörter

Kiefer, Reinhard

Thomas Mann

Trotz der Zufriedenheit, trotz der Gewißheit, große Tage verlebt zu haben, die so gewiß nicht mehr wiederkommen, spürte er in sich zugleich einen starken Mangel an Rührung, an Betroffenheit. Was hatte man denn in solchen Augenblicken des Triumphs, und von solchen hatte er ja schon recht viele erlebt, zu empfinden? Er wußte es nicht mehr genau. Vielleicht hatte er es vergessen. «Was man alles vergißt. Manches will man ja auch vergessen. Man ist dann recht dankbar, wenn es gelingt.» Etwas in ihm war schon sehr weit, schon in Auflösung. Was geschah, das waren Variationen, Wiederholungen auf freilich hohem Niveau.   Ria Endres über dieses Buch

Kiefer, Reinhard

Vor der Natur

Mit «Vor der Natur» übernimmt der Autor den gelegentlich radikalen Versuch, das festgefügte Koordinatensystem des Alltäglichen aufzubrechen. Sein ebenso kokettierendes wie provozierendes Spiel ist darauf angelegt, jene prädisponierten Bilder in Frage zu stellen, die uns – zum Beispiel via TV und Werbung – fortwährend ein Gefühl von Ich-Gewißheit vorgaukeln. Wer solchen «Einflüsterungen» erliegt, droht, so könnte man interpretieren, Opfer seiner eigenen Lethargie zu werden. Aufgabe von Kunst ist es hingegen, kritische Distanz zu üben und die Autonomie und Unabhängigkeit des Individuellen zu betonen. Hiermit einher geht das Postulat, unbekanntes, vielleicht auch unbewußtes (Erzähl)Terrain auszuloten.

Walter Gödden, Westfalenspiegel, 10/2001

Kiefer, Reinhard

Vor der Natur

Mit «Vor der Natur» übernimmt der Autor den gelegentlich radikalen Versuch, das festgefügte Koordinatensystem des Alltäglichen aufzubrechen. Sein ebenso kokettierendes wie provozierendes Spiel ist darauf angelegt, jene prädisponierten Bilder in Frage zu stellen, die uns – zum Beispiel via TV und Werbung – fortwährend ein Gefühl von Ich-Gewißheit vorgaukeln. Wer solchen «Einflüsterungen» erliegt, droht, so könnte man interpretieren, Opfer seiner eigenen Lethargie zu werden. Aufgabe von Kunst ist es hingegen, kritische Distanz zu üben und die Autonomie und Unabhängigkeit des Individuellen zu betonen. Hiermit einher geht das Postulat, unbekanntes, vielleicht auch unbewußtes (Erzähl)Terrain auszuloten.

Walter Gödden, Westfalenspiegel, 10/2001

Kiefer, Reinhard

Warum wir sterben müssen

Nach «Vor der Natur» (2001) und «Die Wiedereinführung der Sprichwörter» (2009) legt Reinhard Kiefer nun den dritten Band seines «Satzbaus» vor. Der Begriff «Satzbau» erinnert nicht zufällig an Schwitters «Merzbau». Wie dieser ist Kiefers «Satzbau» geprägt vom Prinzip der Collage: Absicht und Zufall treffen aufeinander. Zitate, Geschichten, Aufzeichnungen und Reflektionen umspielen in denkbar weitem Rahmen die Frage «Warum wir sterben müssen».  

Kiefer, Reinhard

Wolfgang Koeppen in Salt Lake City

Kiefer, Reinhard

Zwölf Poeme