Aus dem Inhalt:
Vorworte
Allmächtige Gleichnis-Schöpfer
Zur Krise des Vergleichs in der literarischen Moderne
Rilkes Archaischer Torso Apollos in der Geschichte des modernen Fragmentarismus
«Von diesen Städten wird bleiben der Wind»
Stefan George und Bertolt Brecht
Wolfgang Hildesheimer und Stefan George
Ernst Jandl «bearbeitet» Rilke
Das Nicht-Übersetzbare übersetzen
Zur Poetik von Günter Eich
«Wir wissen ja nicht, was gilt»
Zur Frage der Wertorientierung in neuerer Literatur und zum Problem des Zitierens
Über das Singen in Celans Gedichten
Übersetzungsprobleme, deutsch-polnisch
Zu einem Gedicht von Tadeusz Rózewicz
Lobrede auf Rainer Malkowski
Vom Unwert des Wissens
Lobrede auf Ilse Aichinger
Nachworte
Anmerkungen
Peter Horst Neumann begann seinen Weg in Leipzig als Sänger und Musiker. Diese Prägung ist kenntlich geblieben in seinen Essays und Lobreden auf Gestalten und Werke der deutschen Literatur und Musik; in einem zum Staunen geöffneten Blick auf die «Erschriebenen Welten» der Dichter, in denen wir lesend Heimatrechte erwerben, und in der gelebten Einheit von Poesie, Gelehrsamkeit und Musik.